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Bunter Teller mit Plätzchen ©stock.adobe.com/kathrin

Mürbeteig – 1 Teig 5 Plätzchen

Super einfach und schnell gemacht: Mürbeteig. Dieser Teig darf in keiner Weihnachtsbäckerei fehlen und bildet die Grundlage für viele Plätzchen. Hier gibt es 5 Rezepte, die aus Mürbeteig gemacht werden.

Perfekt für die große Weihnachtsbäckerei: Mürbeteig. Noch einfacher und schneller geht’s, wenn man für’s Backen nur einen Teig vorbereiten muss, den über Nacht kalt stellen kann und am nächsten Tag daraus ganz entspannt 5 Sorten Plätzchen backen kann. SO machen es die Profis!

Ausgerollter Mürbeteig für Plätzchen

Ausrollen, ausstechen und backen. Plätzchen machen kann so einfach sein.

Mürbeteig oder 1-2-3-Teig?

Zuerst einmal ist Mürbeteig ein einfacher Teig aus Mehl, Zucker und Butter. Er wird auch gerne als “1-2-3-Teig” bezeichnet. Dieser Name rührt von den Anteilen seiner Zutaten her: ein Teil Zucker, zwei Teile Butter und drei Teile Mehl. Diese werden einfach verknetet und zu einer Teigkugel geformt, die anschließend gut verpackt in den Kühlschrank wandert. Danach kann man ihn einfach ausrollen und weiterverarbeiten. Die beiden Teige sind also dasselbe, nur mit anderem Namen. Bei unserem Mürbeteig Rezept für Plätzchen kommt aber noch ein Ei mit in den Teig, damit er schön zusammenhält und geschmeidig wird.

Einfach gemacht – vielseitig einsetzbar

Abgesehen von seiner einfachen Zubereitung, lässt sich der Mürbeteig außerdem perfekt für einzelne Rezepte abwandeln. Wir brauchen dunklen Mürbeteig für unser Schwarz-Weiß-Gebäck? Einfach etwas Kakao zum Teig hinzufügen und schon wird er herrlich braun. Aber auch in Sachen Formen ist der Mürbeteig ein Allrounder. Man kann ihn einfach mit Keksförmchen ausstechen, zu Vanillekipferln formen oder, wie unten im Rezept, eben teilweise einfärben und so schöne Plätzchen mit Mustern backen. Klasse, oder?

Unterschiedlicher Mürbeteig für Plätzchen

Den Mürbeteig kann man ganz einfach abwandeln – perfekt für abwechslungsreiche Plätzchen.

Mürbeteig aufbewahren

Während der Feiertage kann es schon mal stressig werden. Das man dann nicht genug Zeit findet, um seine Plätzchen direkt zu backen, versteht sich von selbst. Gut, dass der Mürbeteig mehrere Tage im Kühlschrank haltbar ist. Ihr könnt den Teig also ganz bequem vorbereiten und die Plätzchen später backen.

Wer irgendwann keine Lust mehr auf die kleinen Kekse haben sollte, muss den übrig gebliebenen Mürbeteig aber nicht gleich wegwerfen. Er lässt sich auch hervorragend als Boden, beispielsweise für Cheesecake, verwenden. Dazu rollt ihr ihn einfach aus und backt ihn genauso, wie die Plätzchen. Anschließend zerbröselt ihr den Teig, mischt ihn mit geschmolzener Butter und drückt ihn in die Kuchenform. Zum Schluss noch kaltstellen und fertig: einfacher Kuchenboden.

Wem jetzt etwas der Kopf vor lauter Möglichkeiten schwirrt, kann beruhigt sein. Wir haben 5 Rezepte für euch, mit denen ihr garantiert nicht die Orientierung in eurer heimischen Backstube verliert. Da nämlich alle Rezepte auf ein und demselben Mürbeteig Grundrezept basieren, brauchen auch Backanfänger sich nicht davor zu scheuen. Viel Spaß!


Klassische Plätzchen aus Mürbeteig

Zutaten

  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 300 g Mehl
Ausgestochene Plätzen aus Mürbeteig

Schon als Kinder haben wir das Ausstechen der Plätzchen geliebt.

Zubereitung

Schritt 1
Gebt die Butter mit dem Zucker in eine Rührschüssel und vermischt beides. Fügt das Ei hinzu und verrührt alles miteinander.

Schritt 2
Siebt nun das Mehl in die Schüssel und verknetet alles zu einem glatten Teig. Stellt ihn dann für mindestens 2 Stunden oder am besten über Nacht in Frischhaltefolie in den Kühlschrank.

Schritt 3
Heizt euren Ofen auf 180 Grad vor. Wenn ihr die Kekse verarbeiten wollt, holt den Teig aus dem Kühlschrank. Mehlt eure Arbeitsfläche ein und rollt ihn mit einem Teigroller flach aus. Nehmt eure Ausstechformen zur Hand, stecht die Plätzchen aus und gebt sie auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech. Die Teigreste verknetet ihr wieder, rollt sie erneut aus und stecht wieder eine Ladung Plätzchen aus. Wiederholt diesen Schritt, bis der Teig aufgebraucht ist.

Unser Tipp: falls der Teig zu warm wird, legt ihn für 20 Minuten in den Kühlschrank. So kann er fix durchkühlen und er lässt sich wieder besser ausrollen.

Schritt 4
Backt eure Mürbeteig-Plätzchen nun für 10 Minuten. Lasst sie abkühlen und füllt sie dann in eine geeignete Keksdose oder lässt sich euch direkt schmecken. Guten Appetit!


Spitzbuben – Mürbeteig mit Gelee

Zutaten

  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • Schale einer halben Zitrone
  • 250 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Fruchtgelee
Spitzbuben aus Mürbeteig auf einem Backbleche

Doppeltes Ausstechen bedeutet doppelten Spaß.

Zubereitung

Schritt 1
Verrührt die Butter mit dem Zucker. Fügt das Ei und die Zitronenschale hinzu. Siebt anschließend das Mehl und die Mandeln hinein und verknetet alles zu einem glatten Teig. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und stellt ihn mindestens 2 Stunden kalt.

Schritt 2
Heizt euren Ofen auf 180 Grad vor. Holt den Mürbeteig aus dem Kühlschrank und rollt ihn mit einer Teigrolle auf der bemehlten Arbeitsfläche aus. Stecht nun mit einem größeren Ausstecher Plätzchen aus. Mit einem kleinen Keksausstecher stecht ihr nun abwechselnd in eines der Plätzchen ein Loch in die Mitte. Die Reste verknetet ihr wieder zu einem Teig, rollt ihn aus und macht dasselbe so lange, bis der Teig aufgebraucht ist.

Schritt 3
Backt die Spitzbuben nun für 10 Minuten im Ofen. Rührt währenddessen das Fruchtgelee in einer Schüssel glatt.

Schritt 3
Wenn die Plätzchen fertig sind, holt sie aus dem Ofen. Verteilt das Gelee mit einem Esslöffel auf die noch warmen Plätzchen ohne Loch. Drückt die löchrigen Plätzchen nun vorsichtig auf das Gelee. Lasst die Spitzbuben komplett auskühlen. Nun sind die bereit zum Genießen. Guten Appetit!

Fertige Spitzbuben aus Mürbeteig

Mit köstlichem Gelee schmecken die Spitzbuben süß und fruchtig.


5 Backtipps für die Weihnachtsbäckerei

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Weihnachtsbaum Plätzchen

Zutaten

  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 300 g Mehl

Für den Zuckerguss

  • 2 Eiweiß
  • 200 g Puderzucker
  • Grüne Lebensmittelfarbe
  • Zuckerstreusel
Mürbeteig Plätzchen mit Weihnachtsbaum-Zuckerguss

Der Zuckerguss macht aus den Mürbeteig-Plätzchen eine süße Weihnachtsknabberei.

Zubereitung

Schritt 1
Bereitet eure Weihnachtsbaumplätzchen genauso zu, wie die klassischen Plätzchen aus Mürbeteig. Verrührt dazu die Butter mit dem Zucker, gebt dann das Ei hinzu. Siebt das Mehl hinein und verknetet alles zu einem glatten Teig. Stellt ihn für mindestens 2 Stunden in Frischhaltefolie eingewickelt kalt.

Schritt 2
Holt euren Mürbeteig aus dem Kühlschrank und rollt ihn auf eurer bemehlten Arbeitsfläche aus. Stecht dann mit einem Weihnachtsbaum-Keksausstecher die Plätzchen aus. Legt ein Backblech mit Backpapier aus und gebt die Plätzchen darauf. Backt sie dann im Ofen für 10 Minuten bei 180 Grad.

Schritt 3
Während die Plätzchen backen, stellt ihr eure Glasur her. Dazu schlagt ihr die Eiweiß in einer Rührschüssel mit dem Handrührer schaumig und hebt dann den Puderzucker unter. Schlagt nun alles ordentlich fest auf, damit ihr den Zuckerguss dann schön formen könnt.

Schritt 4
Teilt den Zuckerguss auf 2 Schüsseln auf. Färbt die eine Schüssel nun mit der Lebensmittelfarbe schön dunkelgrün. Gebt nun den Zuckerguss in einen Spritzbeutel mit feinem Aufsatz. Zieht nun zuerst die Konturen am Rand mit dem Guss nach. Nun könnt ihr kreativ werden und die Plätzchen entweder komplett bedecken oder mit herrlichen Mustern verzieren. Zum Schluss sprinkelt ihr sie noch mit hübschen Streuseln und lasst alles hart werden.


Schwarz-Weiß Plätzchen

Für den Grundteig

  • 2 Vanilleschoten
  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 300 g Mehl

Für den dunklen Teig

  • 6 EL Backkakao
  • 5 Tropfen Rumaroma
  • 50 g gemahlene Haselnüsse

Für den Kleber

  • 1 Eiweiß
Schwarz-Weiß Gebäck aus Mürbeteig im Korb

Hübsch gemustert ist das Schwarz-Weiß Gebäck ein richtiger Hingucker.

Zubereitung

Schritt 1
Schneidet die Vanilleschoten auf und kratzt das Mark in eine Schüssel. Fügt Butter und Zucker hinzu und rührt die Zutaten zusammen. Schlagt das Ei hinein, rührt alles glatt und siebt das Mehl hinein. Verknetet alles grob und teilt es dann in 2 Teigstücke.

Schritt 2
Knetet den hellen Teig glatt. Gebt zum anderen Teig den Backkakao, das Rumaroma und die gemahlenen Haselnüsse. Verknetet diesen ordentlich, bis er überall eine schön dunkle Farbe angenommen hat. Stellt beides nun für mindestens 2 Stunden in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank.

Schritt 3
Jetzt geht es ans Formen. Holt dazu den hellen und dunklen Teig aus dem Kühlschrank. Schneidet den hellen Teig in 2 Stücke, wobei das zweite Stück ungefähr ⅓ des Teigs ausmachen sollte. Nehmt das größere Stück und rollt es auf eurer bemehlten Arbeitsfläche ungefähr 1 ½ cm dick aus. Schneidet den Teig dann in 4 längliche Streifen, die genauso breit sind.

Schritt 4
Dasselbe macht ihr mit dem dunklen Teig, nur schneidet hier 5 Streifen. Trennt nun das Ei für den Kleber und bestreicht die einzelnen Streifen auf der Oberseite mit dem Eiweiß. Das Eigelb könnt ihr für ein anderes Rezept verwenden. Legt die einzelnen Streifen nun abwechselnd übereinander und nebeneinander. So entsteht das typische Schachbrettmuster.

Schritt 5
Rollt das letzte Teigstück dünn aus und legt nun einen fertigen Streifen darauf. Rollt ihn in dem Teig auf und schneidet ihn ab. Verfahrt so, bis ihr alle fertigen Schachbrett-Streifen in den übrigen Teig eingerollt habt. Packt sie nun in Frischhaltefolie und gebt sie für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank.

Schritt 6
Wenn die Mürbeteig Blöcke durchgekühlt sind, holt sie aus dem Kühlschrank und schneidet sie in ungefähr 1 cm dicke Scheiben. Verteilt sie auf eurem mit Backpapier ausgelegtem Backblech und backt sie bei 180 Grad für 12 Minuten. Lasst sie danach abkühlen.


Vanillekipferl

  • 2 Vanilleschoten
  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Mehl
  • Puderzucker zum Bestäuben
Vanillekipferl aus Mürbeteig auf einem Teller

Vanillekipferl gehören einfach zu Weihnachten.

Zubereitung

Schritt 1
Halbiert die Vanilleschoten und kratzt das Mark heraus. Gebt es zusammen mit der Butter und dem Zucker in eine Schüssel und verrührt sie miteinander. Fügt zur Mischung noch das Ei hinzu und rührt alles unter.

Schritt 2
Gebt nun die gemahlenen Mandeln hinzu und siebt das Mehl hinein. Verknetet nun alles mit den Händen oder dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und stellt ihn dann für mindestens 2 Stunden oder über Nacht kalt.

Schritt 3
Heizt euren Ofen auf 180 Grad vor. Wenn ihr den Mürbeteig weiter verarbeiten wollt, holt ihn aus dem Kühlschrank. Formt aus dem nun Rollen von ungefähr 4 cm Dicke. Schneidet die Rollen dann in 2 cm große Stücke und formt die kleinen Teigrollen zu Vanillekipferl. Flacht dazu die Enden etwas ab und formt sie zu Halbmonden. Legt sie dann auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech.

Schritt 4
Schiebt die Plätzchen dann für 15 Minuten in den Ofen. Wenn sie schön goldbraun sind, holt sie heraus und lasst sie komplett abkühlen. Bestäubt sie zum Schluss noch mit dick Puderzucker und lasst es euch schmecken.

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