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Pfifferlinge-Kartoffel-Pfanne mit Frühlingszwiebeln ©stock.adobe.com/timolina

Die 5 besten Rezepte mit Pfifferlingen

Pfifferlinge finden sich momentan an jeder Ecke. Beim Einkaufen oder im Wald, überall sind sie zu sehen. Die kleinen Pilze schmecken nicht nur hervorragend, sie sind auch vielseitig verwendbar. Kein Wunder, dass sie jeder haben will. Hier gibt es 5 Rezepte, welche Pfifferlinge in den Fokus rücken.

Ein Waldspaziergang im Spätsommer ist immer ein tolles Erlebnis. Vor allem, wenn man am Nachmittag losgeht und in die Abenddämmerung hinein läuft. Das goldene Licht, die sattgrünen Wiesen und der herrlich kühle Wald laden uns förmlich ein, die Natur zu erkunden. Während man so spaziert, merkt man außerdem, wie viel Leben in so einem Wald steckt. Überall raschelt es, an jedem zweiten Strauch hängen Beeren und es wachsen Kräuter in Hülle und Fülle.

Frische Pfifferlinge in einer Schale

Frisch vom Markt oder direkt aus dem Wald schmecken Pfifferlinge am besten

Wenn man noch ein bisschen näher an die Bäume herangeht und auf den Boden schaut, sieht man oft ein kleines Ding, dass aus dem Erdboden hervorragt. Dieses kleine Ding ist nicht nur essbar, es schmeckt auch noch hervorragend und passt zu Fleisch wie zu Pasta. Ihr ahnt es wahrscheinlich schon, wer hier gemeint ist.

Es sind Pfifferlinge, die aromatischen Pilze, die momentan Saison haben und an allen Ecken und Enden zu finden sind. Mit ihnen lassen sich in der Küche sowohl geniale als auch einfache Gerichte zubereiten, die vielseitiger nicht sein könnten. Doch was hat es eigentlich mit den Pfifferlingen auf sich? Wo kommen sie her und was muss man beim Zubereiten beachten? Wir haben alle Infos zu den leckeren Pilzen für euch.

Der Pfifferling – in deutschen Wäldern zuhause

Der Pfifferling, oder wie er richtig heißt, der Echte Pfifferling, Rehling oder Eierschwamm, wächst in Deutschland in vielen Wäldern. Er fühlt sich in der Nähe von Laub- und Nadelbäumen wie Fichten, Eichen, Kiefern oder Tannen wohl, mit denen er eine Symbiose eingeht. So kann er im Schatten der großen Bäume perfekt gedeihen und später als aromatisches Schmankerl auf unsere Teller wandern. Der Bestand des Pfifferlings geht übrigens zurück, also sollte man sich beim selber Sammeln (genauere Infos dazu gibt es gleich) zurückhalten.

Ein Pfifferling in seinem natürlichen Lebensraum

Dieser Pfifferling ist perfekt zum sammeln geeignet

Pfifferlinge kaufen oder lieber selber sammeln?

Diese Frage ist berechtigt, da der Pilz ja auch bei uns wächst und man so etwas Geld sparen könnte. Natürlich lässt sich der Pfifferling während seiner Saison von Juni bis Oktober fast überall kaufen. Im Supermarkt oder auf Wochenmärkten ist er zu dieser Zeit zu finden. Wenn ihr euch für den Kauf entscheidet, achtet auf dunkle und feuchte Stellen. So könnt ihr fade Pilze vermeiden. Pfifferlinge sind zwar recht teuer, aber so erhält man ohne viel Aufwand genug Pilze, um leckere Gerichte zu zaubern. Wer sich das Geld sparen will und lieber selbst auf die Jagd nach dem schmackhaften Pilz geht, muss einige Dinge beachten.

Eins Vorneweg: Ihr solltet euch gut mit Pilzen auskennen und immer ein Bestimmungsbuch für Pilze dabei haben, damit ihr den Echten Pfifferling einwandfrei identifizieren können. Diese Regel gilt quasi für alle Pilzsammler. Im Fall des Pfifferlings gibt es nämlich noch einen Doppelgänger, den Falschen Pfifferling, der seinem schmackhaften Bruder zum Verwechseln ähnlich sieht. Dieser falsche Fünfziger ist zwar nicht giftig, kann aber für Verdauungsprobleme sorgen und färbt sich beim Kochen schwarz. Den Unterschied erkennt ihr hier an den Lamellen. Falls ihr euch bei eurer Ladung gesammelter Pfifferlinge unsicher seid, lasst die Ausbeute auf jeden Fall von einem Experten begutachten. Dieser sagt euch dann, welche Pilze ihr bedenkenlos zubereiten könnt und von welchen ihr lieber die Finger lassen sollte.

Frische goldene Pfifferlinge

Gründlich geputzt sehen die Pfifferlinge einfach herrlich aus

Wie oben erwähnt, sollte man aber nicht alle Pfifferlinge einpacken, die man findet. Da ihre Bestände mittlerweile rückläufig sind, sollte man nur größere, ausgewachsene Pfifferlinge mitnehmen und kleine stehen lassen, damit sie sich weiter vermehren könne. So könnt ihr sicherstellen, dass ihr nächstes Jahr die schmackhaften Pilze auch wieder sammeln könnt. Weniger ist also manchmal wirklich mehr.

Lass es brutzeln, Baby! Pfifferlinge richtig zubereiten

Pfifferlinge lassen sich, egal ob selbst gesammelt oder gekauft, auf die unterschiedlichsten Art und Weisen zubereiten. Ob Braten, Kochen oder Dünsten, die Pfifferlinge sind flexibel, was ihre Zubereitung angeht und machen viel mit. Sie sind außerdem sehr einfach und schnell zubereitet, ihr könnt mit den kleinen Leckerbissen also kaum etwas falsch machen. Eins solltet ihr aber beachten: die Pfifferlinge müssen immer gut durchgegart sein. Im rohen Zustand sind sie nämlich schwer verdaulich. Bratet sie also lieber etwas länger als zu kurz an, falls ihr euch unsicher seid.

Unser Tipp: wenn ihr sie bei manchen Gerichten, wie etwa den Linguine unten, in der Pfanne oder im Topf bratet, löscht sie am Schluss mit einem Schuss Weißwein ab. So stoppt ihr den Garvorgang direkt, wenn ihr sie lange genug in der Pfanne hattet und erhaltet die perfekt Konsistenz der Pilze. Als besonderen Bonus bekommt ihr zusätzlich noch eine schöne Wein-Note obendrauf.

Da ihr jetzt gut vorbereitet seid, um euch die perfekte Ladung Pfifferlinge zu besorgen und sie genau richtig zuzubereiten, haben wir für euch ein paar einfache Rezepte. Mit ihnen habt ihr ganz schnell ein paar leckere Pfifferling-Gerichte auf dem Tisch. Viel Spaß!

Pfifferlinge gebraten in einer Auflaufform

Lecker angebraten und ohne viel Drumherum lassen sich die Pfifferlinge ganz einfach genießen

Überbackene Kalbsmedaillons mit Pfifferlingen auf Toast

Zutaten für 4 Personen

  • 40 g Butter
  • 4 Kalbsmedaillons á 70 g
  • 300 g Pfifferlinge
  • 30 ml Weißwein
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 200 g Gouda
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Schritt 1

Heizt euren Backofen auf 180 Grad vor. Gebt die Hälfte der Butter in eine Pfanne und erhitzt sie. Wascht eure Kalbsmedaillons unter fließendem Wasser ab und tupft sie trocken. Bratet sie dann bei starker Hitze für jeweils 3 Minute von beiden Seiten an. Verringert die Temperatur, würzt sie mit Salz und Pfeffer und lasst sie mit geschlossenem Deckel noch etwas nachgaren.

Schritt 2
Schmelzt währenddessen die andere Hälfte der Butter in einen kleinen Topf. Werft dann eure Pfifferlinge hinein und bratet sie für 6 Minuten bei starker Hitze. Löscht sie mit dem Weißwein ab und würzt die Pfifferlinge mit Salz und Pfeffer. Lasst den Wein verkochen und zieht sie dann vom Herd.

Schritt 3
Toastet die Toastbrote kurz im Toaster an und legt sie dann auf euer Backblech. Gebt die Kalbsmedaillons darauf und verteilt die Pfifferlinge darüber. Schneidet euren Gouda in Scheiben oder reibt ihn. Streut ihn dann über eure 4 Toasts und überbackt sie für ungefähr 10 Minuten. Holt sie dann aus dem Ofen und lasst sie euch direkt schmecken.

Pfifferlingen mit Kalbmedaillons überbacken auf Toast

Pfifferling + Kalbsmedaillon + Käse = Perfektion


Linguine e finferli

Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Linguine
  • 300 g Pfifferlinge
  • 50 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80 ml Weißwein
  • 2 Spritzer Zitronensaft
  • 10 Blätter Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • 150 g gehobelter Parmesan

Zubereitung

Schritt 1
Setzt ausreichend Wasser in einem großen Topf auf. Salzt es und kocht es sprudelnd auf. Schüttet eure Linguine hinein und kocht sie nach Packungsanweisung al dente.

Schritt 2
Während die Nudeln blubbern, geht es an die Pfifferlinge. Putzt sie gründlich mit einer Pilzbürste. Schneidet sie dann in ungefähr gleich große Stücke. Schält eure Zwiebeln und den Knoblauch und hackt beides fein.

Schritt 3
Erhitzt die Butter in einer Pfanne und werft eure Pfifferlinge hinein. Bratet sie für gut 6 Minuten. Verringert die Temperatur und werft die Zwiebeln und den Knoblauch hinzu. Dünstet alles für 2 Minuten mit an. Löscht sie mit eurem Weißwein ab und lasst den Alkohol verkochen. Fügt noch den Zitronensaft hinzu. Wascht euren Basilikum, schüttelt ihn trocken und rupft ihn in Stücke. Gebt ¾ von ihm zu euren Pfifferlingen und schmeckt sie mit Salz und Pfeffer ab.

Schritt 4
Gießt die Linguine ab und schüttet sie zu den Pfifferlingen in die Pfanne. Schwenkt alles mehrmals, träufelt etwas Olivenöl darüber und streut den gehobelten Parmesan und den Rest Basilikum dazu. Serviert die Linguine mit Pfifferlingen dann in tiefen Tellern.

Leckere Linguine mit frischen Pfifferlingen

Klassische Bruschetta 

Zum Nachtisch: Blaubeer-Tarte

Nudelpfanne mit Pfifferlingen


Deftige Kartoffelpfanne mit Pfifferlingen

Zutaten für 4 Personen

  • 400 g festkochende Kartoffeln
  • 300 g Pfifferlinge
  • 50 g Butter
  • 3 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 200 g Sour Cream
Pfifferlinge-Kartoffel-Pfanne mit Frühlingszwiebeln

Den großen Hunger stillt die deftige Kartoffel-Pfifferling-Pfanne

Zubereitung

Schritt 1
Wascht und putzt eure Kartoffeln. Gebt sie in einen Topf, füllt diesen mit ausreichend Wasser auf und salzt es. Kocht sie dann für gut 12 Minuten.

Unser Tipp: ihr könnt die Kochzeit verringern, in dem ihr die Kartoffeln in gleich große Stücke schneidet. So werden sie schneller und gleichzeitig fertig.

Schritt 2
Putzt eure Pfifferlinge. Das geht am besten mit einer Pilzbürste, da sich zwischen den Lamellen schon mal etwas Erde absetzen kann. Schneidet sie in grobe Stücke. Schmelzt dann die Butter in einer eine tiefe Pfanne. Bratet darin eure Pilze für eine Minute scharf an. Schwenkt sie dabei mehrmals. Wascht eure Frühlingszwiebeln, entfernt die Wurzeln und schneidet sie in Ringe.

Schritt 3
Wenn eure Kartoffeln gar sind, schüttet sie in ein Sieb ab. Fügt sie zu euren Pfifferlingen in der Pfanne hinzu und bratet alles zusammen gut 10 Minuten an. Hier macht es Sinn, die Kartoffeln so zu garen, dass sie während der Garzeit der Pilze fertig werden. Würzt eure Kartoffel-Pfifferling-Pfanne mit ausreichend Salz und Pfeffer. Füllt zum Ende noch die Sour Cream in eine Schale. Bestreut nun eure Pfanne mit den Frühlingszwiebeln und gebt eine handvoll auch über die Sour Cream. Jetzt ist die Pfifferlinge-Kartoffeln-Pfanne bereit zum Servieren.


Pifferlinge-Bruschetta mit Salz und Pfeffer

Als rustikale Mahlzeit für Zwischendurch machen die Bruschetta echt was her

Bruschetta mit Pfifferlingen

Zutaten für 4 Personen

  • 300 g Pfifferlinge
  • 20 g Butter
  • 8 Scheiben Brot oder Baguette
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 Zweige Petersilie
  • Etwas Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Schritt 1
Zuerst putzt ihr die Pfifferlinge mit einer Pilzbürste. Schneidet das Ende etwas ab und halbiert die größeren Pilze mit einem Messer. Gebt die Butter in eine tiefe Pfanne, erhitzt sie und bratet darin dann eure Pfifferlinge für 8 Minuten.

Schritt 2
Während die Pfifferlinge brutzeln, nehmt eine andere Pfanne zur Hand und röstet darin eure Brotscheiben nacheinander von beiden Seiten an. Halbiert eure Knoblauchzehen und reibt jeweils die Belagseite der Bruschetta damit ein.

Schritt 3
Wascht eure Petersilie gründlich ab und schüttelt sie trocken. Schneidet sie in Streifen. Wenn eure Pfifferlinge ferig sind, lasst sie etwas abkühlen. Verteilt sie dann auf die Brotscheiben und beträufelt sie mit dem Olivenöl. Würzt die Bruschetta mit Salz und Pfeffer. Gebt eure Petersilie darüber und schon sind die Bruschetta mit Pfifferlingen bereit zum Servieren.

Krosses Pfifferling-Bruschetta

Ganz einfach zubereitet und genial im Geschmack: Bruschetta


Pfifferlingsuppe

Zutaten für 4 Personen

  • 600 g Pfifferling
  • 6 Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 300 ml Wasser
  • 40 g Butter
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Sahne
  • ½ Bund Petersilie
  • Etwas Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer
Leckere Pfifferling-Suppe

So cremig muss eine würzige Pfifferling-Suppe sein

Zubereitung

Schritt 1
Zuerst geht es ans Putzen. Säubert eure Pfifferlinge vorsichtig mit einer Pilzbürste und entfernt ggfs. ein Stück vom unteren Ende. Legt ungefähr 100 Gramm beiseite. Wascht die Kartoffeln und putzt sie gründlich ab. Schält sie dann mit einem Sparschäler und schneidet sie in kleine Stücke. Schält die Zwiebeln und den Knoblauch und schneidet beides in feine Stücke. Ihr könnt den Knoblauch auch später mit einer Knoblauchpresse zur Suppe geben, falls ihr eine besitzt.

Schritt 2
Legt die Kartoffeln in einen Topf und bedeckt sie mit dem Wasser. Salzt es und bringt alles zum Kochen. Gart die Kartoffeln dann für gut 15 Minuten bei geschlossenem Deckel. Erhitzt währenddessen die Butter in einem anderen Topf. Gebt eure geputzten Pfifferlinge hinzu und schwenkt alles gut durch. Lasst es für gut 6 Minuten brutzeln. Fügt die Zwiebeln und den Knoblauch hinzu und dünstet beides für 3 Minuten mit. Schwenkt dabei immer wieder alles durch und achtet darauf, dass der Knoblauch nicht anbrennt.

Schritt 3
Wenn eure Kartoffeln fertig sind, gebt ihr sie zusammen mit dem Kochwasser zu euren Pilzen in den Topf. Gießt noch die Gemüsebrühe hinein. Hier wäre nun der Zeitpunkt, den gepressten Knoblauch hinzuzugeben. Kocht jetzt alles einmal sprudelnd auf. Fügt die Sahne hinzu und püriert alles gründlich mit einem Pürierstab. Lasst eure Pfifferling-Suppe für gut 5 Minuten köcheln.

Schritt 4
Währenddessen wascht ihr die Petersilie und hackt sie in Streifen. Rührt sie unter eure Suppe, würzt alles mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer und lasst es für 2 weitere Minuten köcheln. Ein letzte Mal abschmecken und zum Servieren die Suppe auf Schalen oder tiefe Teller verteilen. Die übrigen Pfifferlinge in die Mitte der einzelnen Schalen drapieren und noch heiß servieren. Dazu passt ein Weißwein und leckeres Baguette.

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