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Pizzas Margherita auf Brett ©stock.adobe.com/matttilda

Pizza – Rezepte für das italienische Nationalgericht

Was man unter Pizza Napolitana versteht und wie man den perfekten Teig, würzige Sauce und verschiedene Pizzen einfach selber macht, verrät dieser Artikel.

Wenn es ein italienisches Gericht gibt, dass wirklich jedes Kind kennt, dann ist es die Pizza. Allein schon bei diesem Wort denkt man an knusprigen Teig, zartschmelzenden Käse und eine würzige Tomatensauce. Dazu noch verschiedene Beläge und schon hat man ein schnelles und einfaches Essen, mit dem jeder zufrieden ist.

Salamipizza, geschnitten, auf einem Holzbrett

Pizza ist Fingerfood! Also weg mit Gabel und Messer.


Was macht eine “Pizza Italiano” eigentlich aus?

Bevor wir diese Frage klären, müssen wir aber erst einmal eine Definition für “die” Pizza finden. Da wir heute von einer italienischen Pizza ausgehen und die amerikanischen Varianten außer Acht lassen, orientieren wir uns an der Pizza Napoletana, also einem Teigfladen aus Neapel. Diese gilt als Mutter der klassischen Pizza und besteht grundsätzlich aus 3 Dingen: Teig, Tomaten und Käse.

Diese 3 Grundlagen können dann noch mit verschiedenen Belägen ergänzt werden. Im Gegensatz zu uns in Deutschland schwören die Italiener aber auf möglichst wenig Belag. Das rührt daher, dass die Pizza zuerst ein Arme-Leute-Essen war, mit dem Reste und einfache Zutaten verarbeitet wurden. Übrigens haben schon die alten Griechen eine Form der Pizza zubereiteten. Damals wurde aber nur der Teig mit Olivenöl und Kräutern gewürzt und gebacken. Erst um 1520, als die Tomate ihren Weg nach Italien fand, wurde aus diesem einfachen Gericht das, was wir unter Pizza verstehen.

Pizza im Pizzaofen

In einem echten Pizzaofen geht es heiß her. Hier braucht eine Pizza nur wenige Minuten, bis sie fertig ist.

Übrigens: Die erste Pizzeria der Welt eröffnete in Neapel 1830.

Die Grundlagen der verschiedenen Zutaten wollen wir euch im Folgenden erläutern und haben natürlich auch die Rezepte parat, mit denen ihr sie ganz leicht nachbacken könnt. So steht der Eröffnung eurer eigenen Pizzeria nichts mehr im Weg – oder einem tollen Abend mit knuspriger Pizza.


Wasser, Hefe, Mehl: Ein guter Teig braucht nicht viel

Die Grundlage für eine gelungene Pizza: der richtige Teig! Dieser sollte beim italienischen Original schön dünn, luftig und knusprig sein. Diese Kombination bekommt man mit einem einfachen Hefeteig am besten hin. Mehl, Hefe, Wasser, Salz, Olivenöl und etwas Zeit, schon hat man den perfekten Teig. Das Geheimnis dabei: Der Teig darf nicht zu lange gebacken werden. Der Ofen sollte also möglichst heiß sein.

In richtigen Pizzaöfen, die über 400 Grad heiß werden, müssen Pizzen meist nur wenige Minuten oder sogar weniger backen. Im heimischen Ofen, der solche hohen Temperaturen nicht erreicht, dauert es entsprechend länger.

Grundrezept Pizzateig

Zutaten für 2 Pizzen

  • 450 g Mehl
  • 20 g Zucker
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 370 ml Wasser, warm
  • Etwas Salz
  • 2 EL Olivenöl
Pizzateig mit Zutaten auf Holzbrett

Schön aufgegangen ist der Pizzateig bereit, ausgerollt zu werden

Zubereitung

Schritt 1
Zuerst das Mehl in eine Schüssel sieben. In der Mitte eine Mulde in das Mehl drücken und mit etwas Wasser auffüllen. Die Hefe zerbröseln und mit dem Zucker zusammen in die Mulde geben. Etwa einen EL Mehl darüber verteilen und nun für 15 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Schritt 2
Wenn sich Blasen auf dem Vorteig gebildet haben, das restliche Wasser, zusammen mit dem Salz und dem Olivenöl hinzufügen und alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Falls der Teig zu feucht ist, noch etwas Mehl hinzufügen. Dann mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde gehen lassen.

Unser Tipp: Damit euer Teig schön aufgeht, stellt euren Ofen auf 50 Grad und heizt ihn ein paar Minuten vor. Schaltet ihn dann aus und lasst ihn kurz Ofen stehen, damit er etwas Temperatur verliert. Gebt anschließend den Teig hinein. Der Ofen sollte so um die 30 Grad haben. So garantiert man die optimale Umgebung und der Teig kann schön aufgehen.

Schritt 3
Den Teig zum Schluss aus der Schüssel holen und auf einer behmehlten Arbeitsfläche zu einer Pizzaform ausrollen.

Übrigens: Wenn ihr die Pizza extra knusprig wollt, tauscht die Hälfte des Mehls gegen Hartweizengrieß (Semola) aus.


Rot und würzig – die perfekte Tomatensauce

Wenn man den Dreh beim Teig raus hat, folgt der nächste Schritt, der genauso wichtig ist: Das Zubereiten der perfekten Pizzasauce. Üblicherweise ist das eine klassische Tomatensauce, die mit verschiedenen Gewürzen, wie etwa Oregano und Basilikum, kräftig gewürzt wird. Diese bildet eine weitere Grundlage für die Beläge, die man auf der Pizza verteilen will.

Grundrezept Tomatensauce

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 g passierte Tomaten
  • 1 EL getrocknetes Oregano
  • 1 EL getrocknetes Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer
Tomatensauce im Glas

Fruchtig und kräftig gewürzt, sorgt die Tomatensauce für Geschmack.

Zubereitung

Schritt 1
Zuerst die Zwiebel und den Knoblauch schälen und möglichst fein hacken. Den Knoblauch kann man auch durch eine Knoblauchpresse drücken, falls man eine besitzt. Dann mit etwas Olivenöl die Zwiebel und den Knoblauch bei möglichst niedriger Temperatur in einem Topf andünsten, bis die Zwiebel glasig ist.

Schritt 2
Das Tomatenmark hinzufügen und für eine Minute mit anrösten. Dann die passierten Tomaten angießen, die Gewürze hinzufügen und die Pizzasauce mit Salz und Pfeffer großzügig würzen. Nun ungefähr 10 Minuten köcheln lassen, damit die Sauce etwas andickt. Jetzt ist sie bereit, auf der Pizza verteilt zu werden.


Das Wichtigste: Käse

Zum Schluss benötigt man für eine Pizza noch den passenden Käse. Für eine klassische, neapolitanische Pizza darf das ausschließlich Mozzarella sein. Dieser eignet sich vom Geschmack bis hin zum “Ziehverhalten” perfekt, um eine italienische Pizza abzurunden. Daneben gibt es noch den Büffelmozzarella, der auch als Belag dienen darf. Mit seinem kräftigeren Geschmack sorgt er für mehr Abwechslung auf der Pizza. Viele schwören zudem noch auf eine kleine Prise Parmesan auf der Pizza, da er mit seinem salzigen Geschmack das Gericht abrunden soll.

Angeschnittener Mozzarella auf Holbrett

Mozzarella auf der Pizza. Italienischer geht’s kaum


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Leg noch was drauf: Pizza belegen

Auf einer originalen Pizza Napolitana finden sich eigentlich keine weiteren Zutaten. Da wir hier aber nicht so streng sein wollen und der Genuss im Vordergrund steht, wollen wir unsere Pizza nach Lust und Laune belegen. Salami, Schinken, Champignons, Meeresfrüchte und mehr lassen sich auf dem Teig unterbringen. Hört also auf euren Bauch, denn er sagt euch, auf was ihr Lust habt. Ob ihr aber wirklich Ananas auf eure Pizza legen wollt, solltet ihr euch gut überlegen.

Pizza mit Oliven und Schinken

Wie man die Pizza belegt, bleibt einem ganz selbst überlassen.

Im Folgenden findet ihr einige Rezepte für verschiedene Pizzavarianten, die euch die Entscheidung erleichtern. Viel Spaß und guten Appetit!


Pizza Margherita – Klassiker mit Geschichte

Die Pizza Margherita entspricht der Definition einer Pizza Napolitana. Ihr Name beruht dabei auf einer Fabel. Diese besagt, dass er von der Frau des italienischen Königs Umberto I stammt. Diese hieß – richtig – Margherita. Der König sah bei einem Besuch in Neapel die einfachen Leute oft eine Pizza essen und bestellte daraufhin mehrere zu seiner Residenz. Die einfache Version mit Basilikum, Mozzarella und Tomaten, deren Farben der italienischen Flagge entsprechen, soll dem Königspaar am besten geschmeckt haben, und so wurde die Pizza Margherita geboren.

Zutaten für 2 Pizzen

  • Grundrezept Pizzateig
  • Grundrezept Tomatensauce
  • 2 Kugeln Mozzarella
  • 8 Blätter Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer
Pizzas Margherita auf Brett

Das Mutter aller Pizzen: Pizza Margherita

Zubereitung

Schritt 1
Zuerst den Teig nach dem Rezept weiter oben im Artikel zubereiten. Während der Gehzeit dann die Tomatensauce vorbereiten und etwas abkühlen lassen.

Schritt 2
Den Mozzarella aus der Packung holen und abtropfen lassen. Den Käse anschließend in Scheiben schneiden oder in kleine Stücke rupfen. Das Basilikum waschen und trocken schütteln.

Schritt 3
Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Während er aufheizt, den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Jetzt mit einer Schöpfkelle die Tomatensauce auf die Pizza geben und kreisförmig verstreichen. Dann eine Kugel Mozzarella pro Pizza darauf verteilen und für 10 Minuten backen. Zum Schluss das Basilikum auf die Pizza geben und genießen.

Unser Tipp: Falls ihr einen Pizzastein euer Eigen nennt, braucht die Pizza ungefähr 7-8 Minuten, da der Stein die Wärme des Ofens speichert und sie besser an den Teig der Pizza abgibt. Dabei muss man aber beachten, dass der Ofen länger vorheizen muss, da der Stein Zeit benötigt, um heiß zu werden.


Pizza mit Schinken und Pilzen

Zutaten für 2 Pizzen

  • Grundrezept Pizzateig
  • Grundrezept Tomatensauce
  • 2 Kugeln Mozzarella
  • 100 g Champignons
  • 150 g Kochschinken
  • 50 g Parmesan, gerieben
  • Salz
  • Pfeffer
Pizza mit Schinken und Pilzen

Eine klassische Kombination: Schinken und Pilze.

Zubereitung

Schritt 1
Zuerst die beiden Grundrezepte für den Teig und die Tomatensauce zubereiten. Währenddessen den Mozzarella aus der Packung holen und abtropfen lassen. Die Champignons mit einem Küchentuch putzen, den unteren Teil des Strunks entfernen und in Scheiben schneiden. Den Schinken in große Stücke reißen oder schneiden.

Schritt 2
Den Teig ausrollen, zwei Schöpfkellen Tomatensauce darauf verteilen und dann den Mozzarella mit dem Parmesan darüber geben. Zum Schluss alles mit dem Schinken und den Pilzen toppen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Schritt 3
Die Pizzen nun für 10 Minuten bei 250 Grad in den Ofen schieben und schön knusprig backen.


Pizza Frutti di Mare

Zutaten für 2 Pizzen

  • Grundrezept Pizzateig
  • Grundrezept Tomatensauce
  • 3 EL Weißwein
  • 2 Spritzer Zitronensaft
  • 300 g Meeresfrüchte
  • 2 Kugeln Mozzarella
  • Salz
  • Pfeffer
  • Etwas Öl
Frutti di Mare Pizza auf Holzbrett

Am leckersten mit frischen Meeresfrüchten vom Markt: Pizza Frutti di Mare.

Zubereitung

Schritt 1
Den Teig nach dem Grundrezept zubereiten und während der Gehzeit die Tomatensauce herstellen und abkühlen lassen.

Schritt 2
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Meeresfrüchte kurz anbraten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und köcheln lassen, bis der Wein verdampft ist. Anschließend mit Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Den Mozarella währenddessen aus der Packung nehmen, abtropfen lassen und in Stücke rupfen.

Schritt 3
Den Teig auf der Arbeitsfläche ausrollen. Beide Pizzen mit jeweils einer Schöpfkelle Tomatensauce bestreichen. Den Mozzarella mit den Meeresfrüchten darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und bei 250 Grad für 10 Minuten in den Ofen schieben.

Unser Tipp: Ihr könnt noch etwas getrockneten Dill hinzufügen, das rundet den Geschmack der Meeresfrüchte perfekt ab.

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