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Tipps gegen Lebensmittelverchwednung ©stock.adobe.com/aniad

Lebensmittelverschwendung vermeiden – die besten Tipps

Nur etwa die Hälfte aller produzierten Lebensmittel wird auch tatsächlich gegessen. Die andere Hälfte landet im Müll. Während ein Teil der Weltbevölkerung im Überschuss lebt, hungert der andere Teil. Doch jeder kann etwas gegen diese Lebensmittelverschwendung tun. Koch-Mit gibt Tipps für nachhaltigeren Konsum.

Was kannst du gegen Lebensmittelverschwendung tun?

Laut einer Studie der Umweltschutzorganisation WWF landen jedes Jahr durchschnittlich 18,4 Millionen Tonnen genießbares Essen im Müll. In Deutschland werden pro Sekunde 313 Kilogramm Lebensmittel weggeschmissen. Aus diesem Grund ist es nicht nur wichtig, dass die großen Konzerne etwas gegen diese Verschwendung tun, sondern auch du selbst dazu beiträgst, dass weniger Essen im Müll landet. Eine Methode für nachhaltigeren Konsum ist beispielsweise das Foodsharing. Hierbei geht es darum, dass diejenigen, die zu viel von bestimmten Lebensmitteln haben, diese mit anderen Menschen teilen, statt sie wegzuwerfen. Mittlerweile gibt es in vielen Städten Initiativen, die das Teilen von Lebensmitteln unterstützen. Die Teilnehmer können sich beispielsweise per App miteinander verbinden und sich darüber informieren, wenn sie bestimmte Lebensmittel übrig haben und abgeben möchten. Doch auch zu Hause kannst du durch kleine Änderungen deiner Gewohnheiten dazu beitragen, dass weniger genießbare Lebensmittel im Müll landen.

Die 6 besten Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Obst und Gemüse saisonal kaufen

Obst und Gemüse, das gerade keine Saison hat, muss meist aus weit entfernten Ländern importiert werden. Auf diesen langen Wegen gehen oft Teile der Ware kaputt oder verderben. Deshalb ist es besser, auf saisonale und regionale Ware zu setzen.

Nicht immer nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum gehen

Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt, wie sein Name schon sagt, an, wie lange ein Lebensmittel mindestens haltbar ist. Das bedeutet nicht, dass das Lebensmittel verdorben ist, wenn diese Datumsangabe überschritten wurde. Also nicht sofort das Produkt wegschmeißen, nur weil das MHD abgelaufen ist. Auch beim Einkaufen kannst du Lebensmittel davor bewahren, noch genießbar im Müll zu landen. Denn viele Geschäfte bieten Lebensmittel günstiger an, bei denen das MHD bald ausläuft.

Lebensmittelverschwendung

Nicht mehr ganz so frisch aussehendes, aber trotzdem genießbares Gemüse kannst du super zu einem Pesto verarbeiten.

Mit nicht mehr allzu hübsch aussehendem, aber trotzdem noch genießbarem Obst und Gemüse oder aber Lebensmittelresten lassen sich zudem ganz einfach Smoothies, Suppen oder Pesto herstellen.

Pesto

Um ein Pesto aus Radieschen- und Kohlrabiblätter herzustellen, gib alle Zutaten für das Pesto in einen Mixer und verarbeite sie zu einer grünen Paste.

  • Parmesan
  • Kohlrabiblätter
  • Radieschenblätter
  • 6 EL Öl
  • 1 Knoblauchzehe

Gemüsebrühe

Gemüsereste müssen keinesfalls weggeworfen werden! Gib die Schalen von Zwiebeln, Knoblauch oder Karotten einfach in einen Topf mit kochendem Wasser und köchle das Ganze ein paar Minuten lang, schon hast du eine leckere Gemüsebrühe!

  • Karottenschalen
  • Zwiebelschalen
  • Knoblauchreste
  • vertrockneter Schnittlauch
  • verschrumpelte Pilze

Smoothie

Braune Bananen mit weichen Stellen müssen noch lange nicht in den Müll! Gib die Bananen zusammen mit Honig, Sojamilch und Eiswürfeln in einen Hochleistungsmixer und stelle den Mixer für einige Sekunden auf die höchste Stufe. Fertig ist dein süßer Bananen-Smoothie!

  • Alte Bananen
  • Honig
  • Eiswürfel
  • Sojamilch

Lebensmittel richtig lagern

Um dem schnellen Verderben von Lebensmitteln entgegenzuwirken, solltest du sie richtig lagern. Kartoffeln beispielsweise sollten immer kühl und dunkel gelagert werden – am besten im Keller, falls du einen hast. Auch die Fächer im Kühlschrank solltest du sinnvoll nutzen. Denn nicht umsonst gibt es verschiedene Kältezonen im Kühlschrank. Der kälteste Bereich ist ganz unten in den Gemüsefächern. Hier solltest du sinnvollerweise auch das Gemüse lagern, damit es länger haltbar bleibt.

Gib “hässlichem” Gemüse eine Chance

Krumme Gurken oder zusammengewachsene Möhren sehen zwar seltsam aus, in ihrem Geschmack unterscheiden sie sich aber nicht von ihren normal gewachsenen Verwandten. Trotzdem wird optisch unpassendes Gemüse oft weggeworfen, weil es nicht gekauft wird. Dem solltest du entgegenwirken, indem du gerade hässliches Gemüse kaufst.

Krumme Karotte

Krummes Gemüse wird von Supermärkten oft entsorgt, weil es nicht gekauft wird.

Nur nach Bedarf einkaufen

Mache dir vor dem Lebensmitteleinkauf einen Plan, was du benötigst. Am besten planst du schon die Mahlzeiten der nächsten Tage im Voraus, damit du die genaue Menge, die du für dein Essen brauchst, besser abschätzen kannst. Ein Ernährungsplan kann dir dabei helfen, die Rezepte für die nächsten Tage festzulegen. Vermeide außerdem, hungrig einkaufen zu gehen. So gehst du überflüssigen Spontankäufen aus dem Weg.

Die richtige Menge kochen

Und was für den Einkauf gilt, solltest du auch beim Kochen beherzigen. Plane genau vor, für wie viele Personen du welche Menge kochen musst. Und wenn doch mal etwas übrig bleibt, kannst du es am nächsten Tag mit ins Büro nehmen oder einfrieren. Und mit einer kleinen Portion Kreativität kannst du aus Speiseresten ein leckeres neues Essen zaubern. Wenn du beispielsweise Gemüse übrig hast, dass bald schlecht wird, kannst du einfach eine große Gemüsepfanne oder Ofengemüse daraus machen und es einfrieren oder für die Arbeit vorkochen. Altes Brot kannst du trocknen und Semmelbrösel oder Croutons daraus herstellen. Aus übrig gebliebenen Nudeln wird mit wenigen Zutaten ein leckerer Nudelsalat oder ein Auflauf.

 

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