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Ganzer Pumpkin Pie auf Holzbrett ©stock.adobe.com/Vladislav Nosik

Pumpkin Pie & Cherry Pie selber backen

Ein Kuchen macht glücklich. Mehrere Pies machen glücklicher! Hier gibt es die perfekten Rezepte für Pie Crust, Pumpkin Pie und Cherry Pie zum selber backen.

Die Tage werden wieder länger und kälter, also brauchen wir etwas, dass uns von innen heraus wärmt. Abseits von herzhaften Gerichten, wie Eintöpfen oder Aufläufen, wollen wir aber auch etwas Süßes, dass unsere innere Naschkatze zufrieden stellt. Genau dafür schauen wir nach Westen, genauer, in Richtung der USA. Die Amerikaner haben nämlich in Sachen “Süßes aus dem Ofen” einiges auf dem Kasten. Seit Jahrhunderten bereiten sie dort eine Art von Kuchen zu, die süßer und schmackhafter nicht sein könnte: Pie. Diese Art von Kuchen ist mit ihrem krossen Teig, der “Crust”, und den verschiedenen Füllung, ein richtiger Stimmungsaufheller.

Pumpkin Pie Stück auf Holzbrett

Der Pumpkin Pie sieht zum Anbeißen aus.

Die Herstellung eines Pumpkin- oder Cherry Pie scheint erstmal etwas aufwendig zu sein, mit unseren Rezepten wird sie aber “a piece of cake”, wie man in den USA sagt. Ein Kinderspiel eben. Traut euch also und backt euch und euren Liebsten einfach mal einen amerikanischen Pie nach Koch-Mit-Art. Viel Spaß!


Pie Crust Grundrezept

Dieses Rezept für amerikanischen Pie Crust ist für alle darauf folgenden Rezepte und noch viele weitere geeignet. Wichtig ist hier die Temperatur der Butter, die unbedingt gut gekühlt sein muss. Nur so bekommt ihr die kleinen Stücke Butter in den Teig, die ihn schön knusprig und “flaky” machen. Dasselbe gilt für das Wasser, das sehr kalt sein muss. Schaut außerdem, dass ihr den Teig nicht zu sehr durchknetet, sonst wird er hart. Mit diesen Hinweisen im Hinterkopf dürfte eure erste Pie Crust gar kein Problem werden.

Zutaten

  • 290 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Zucker
  • 225 g gekühlte Butter
  • 6-8 EL kaltes Wasser
Butter in Schale auf Brett.

Gut gekühlt ergeben die Butterwürfel einen schönen Pie Crust.

Zubereitung

Schritt 1
Gebt das Mehl zusammen mit dem Salz und dem Zucker in eine Rührschüssel und vermischt die 3 Zutaten gründlich. Nehmt die Butter aus dem Kühlschrank und schneidet sie in gleichmäßige Würfel. Gebt sie in die Schüssel und vermischt die Zutaten, damit die Butterstücke mit Mehl bedeckt sind. Nun alles zwischen den Händen zerreiben, bis das Mehl streuselig ist.

Unser Tipp: benutzt einen Kartoffelstampfer für das Verkneten. So wird eure Butter nicht zu warm und ihr bekommt dicke Butterstücke. Falls der Teig doch zu warm wird, stellt ihr zwischendurch alles in den Kühlschrank.

Schritt 2
Wenn alle Butterwürfel zerdrückt sind, fügt ihr nach und nach das Wasser hinzu und verrührt den Teig mit einer Gabel. Falls ihr nicht die ganzen Esslöffel Wasser benötigt, um den Teig glatt zu kneten, ist das gar nicht schlecht. Hier gilt das Motto: weniger ist mehr.

Schritt 3
Wenn sich euer Teig grob verbunden hat, gebt ihn auf ein Backpapier auf eurer Arbeitsfläche. Faltet den Teig nun immer wieder mithilfe des Papiers von einer Seite auf die andere und drückt ihn zusammen. So erwärmt ihr ihn nicht so stark mit euren Händen und könnt ihn trotzdem einfach zusammenkneten. Außerdem könnt ihr sehen, an welchen Stellen der Teig noch etwas Wasser benötigt. Wenn eine Seite des Teigs krümelig ist, benetzt sie mit etwas Wasser und drückt sie auf euren Teig. Wenn sich nichts mehr löst, ist er perfekt.

Schritt 4
Formt den Teig zu zwei Kugeln. Legt diese eingewickelt in Frischhaltefolie für mindestens eine Stunde oder besser noch über Nacht in den Kühlschrank.

Schritt 5
Wenn ihr euren Pie backen wollt, holt den Teig aus dem Kühlschrank. Eine Teigkugel reicht für einen Pie ohne Deckel. Rollt ihn rund aus. Bestreicht eure Pie- oder Tarteform dann mit etwas Butter oder Öl, damit sich der Pie später gut lösen lässt. Überschüssigen Teig entfernt ihr und hebt ihn für ein anderes Rezept auf. Danach könnt ihr ihn in jedem Pie Rezept verwenden.

Pie Crust mit Löchern

Damit die Pie Crust am Boden bleibt: backt sie vor dem Befüllen blind.


Pumpkin Pie

Für den Pumpkin Pie verwenden wir übrigens Hokkaido Kürbis. Dieser Speisekürbis stammt von der Insel Hokkaido in Japan und wird dort unter dem Namen “Uchiki Kuri” verkauft. Der Kürbis eignet sich für einen Pie gleich durch mehrere Gründe. Zum einen lässt er sich ganz einfach verarbeiten, da wir ihn nicht schälen müssen. Gleichzeitig gibt die Schale dem Kürbispüree noch eine kräftigere Farbe, was den Pie noch appetitlicher aussehen lässt. Zum anderen strotzt er vor Vitaminen und Kalium. Außerdem passt sein Geschmack mit der leicht nussigen Note super zu den Gewürzen und dem Pie Crust. Wenn ihr also einen Hokkaido Kürbis im Supermarkt seht, nehmt ihn mit!

Zutaten

  • 1 Pie Crust
  • 1 Hokkaido Kürbis
  • getrocknete Erbsen zum Blindbacken
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • ½ TL geriebene Muskatnuss
  • ½ TL geriebene Gewürznelke
  • 1 EL Speisestärke
  • 300 ml Schlagsahne
  • 2 Eier
Ganzer Pumpkin Pie auf Holzbrett

Dieser Pie macht jede Naschkatze glücklich.

Zubereitung

Schritt 1
Bereitet eure Pie Crust wie im oben beschriebenen Rezept zu. Anschließend bereitet ihr eure Füllung vor. Dazu wascht ihr euren Kürbis und tupft ihn trocken. Halbiert ihn und entfernt die Kerne. Schneidet ihn in in gleich große Stücke. Gebt ihn in eine Auflaufform und stellt ihn für 20-25 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.

Schritt 2
Wenn euer Teig bereit ist, gebt ihn in eure Pie- oder Tarteform und drückt ihn fest. Stecht mit einer Gabel Löcher hinein, damit die Luft entweichen kann. Dann drückt den Rand mit den Gabelzinken fest. Schneidet ein Stück Backpapier in Form des Pies zurecht und gebt ihn auf euren Teig. Gebt die Backerbsen hinein und schiebt ihn jetzt für 10-15 Minuten zu eurem Kürbis in den Ofen. Währenddessen macht ihr aus euer zweiten Teigkugel die Dekoration. Rollt ihn dazu einfach genauso mit dem Teigroller aus, wie ihr es mit dem ersten Teig gemacht habt. Stecht anschließend mit beliebigen Keksförmchen die Deko aus. Bewahrt sie am besten im Kühlschrank auf, bis sie zum Einsatz kommen.

Butter nur gut gekühlt verwenden

Schritt 3
Während Kürbis und Teig im Ofen sind, fahrt ihr mit eurer Füllung fort. Dazu gebt ihr den Zucker mit allen Gewürzen und der Speisestärke in eine Rührschüssel und vermischt die Zutaten. Rührt die Sahne dazu und schlagt die Eier hinein. Verrührt alles zu einer gleichmäßigen Masse.

Schritt 4
Holt den Kürbis aus dem Ofen. Gebt ihn in einen Standmixer oder ein Gefäß für einen Pürierstab und zerkleinert ihn sorgfältig. Füllt ihn zur Gewürzmasse und verrührt beides mit eurem Handrührer.

Unser Tipp: falls sich der Kürbis nur schwer zerkleinern lässt, fügt etwas von eurer Sahnemasse hinzu. So wird alles etwas flüssiger und ihr könnt ihn besser pürieren.

Schritt 5
Holt die Crust aus dem Ofen, entfernt die Backerbsen und das Backpapier. Verteilt eure Füllung auf dem Teig. Holt die Dekostücke des Teigs aus dem Kühlschrank, dekoriert damit euren Kuchen und schiebt den Pumpkin Pie für 20 Minuten bei 190 Grad in den Ofen. Nach den 20 Minuten dreht ihr die Temperatur auf 170 grad herunter und backt ihn für weitere 35 Minuten.

Pumpkin Pie Halloween

Hübsch und ganz einfach gemacht: der Kürbiskopf Pie.

Halloween Pie “Kürbiskopf”

Wer Lust hat, ein richtig amerikanisches Halloween zu feiern, kann seinen Pumpkin Pie noch schön gruselig dekorieren. Dazu müsst ihr nur beide Teigkugeln aus dem Rezept oben verwenden und aus der zweiten einen Deckel formen. Legt ihn vor dem Backen auf euren Kürbis Pie, schlagt die Ränder ein und drückt sie mit einer Gabel fest. Schneidet dann mithilfe eines Messers das Gesicht des Kürbis, den Jack O’Lantern, aus dem oberen Teig. Im Anschluss an die normale Backzeit dreht ihr die Temperatur auf 170 Grad herunter und backt ihn für 45 Minuten fertig.


Cherry Pie

Zutaten

  • 2 Pie Crusts
  • getrocknete Erbsen zum Blindbacken
  • 2 Gläser Kirschen
  • 100 g Zucker
  • Schale und Saft einer halben Zitrone
  • Speisestärke
  • Etwas Salz
  • 1 TL Vanille
  • 1 Ei
Cherry Pie auf Teller

Egal ob mit frischen oder Kirschen aus der Dose : der Cherry Pie schmeckt immer.

Zubereitung

Schritt 1
Bereitet den Pie Crust wie im Rezept oben zu. Backt ihn dann blind, damit er schon kross wird und die Füllung ihn nicht durchweicht. Dazu legt ihr ihn in eure eingefettete Form und drückt ihn in die Ecken. Stecht Löcher mit einer Gabel in den Teig, damit die Luft entweichen kann und legt ihn mit einem rund zugeschnittenem Backpapier aus. Gebt die Erbsen darauf und backt ihn für 10-15 Minuten.

Schritt 2
Die Kirschen abtropfen lassen (den Kirschsaft auffangen und z.B. Gelee daraus kochen). Gebt die Kirschen nun zusammen mit Zucker, Zitronenschale, Salz, Vanille und die Speisestärke in einen Topf. Alles aufkochen lassen und unter rühren bei kleiner Flamme für etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Schritt 3
Holt euren Teig aus dem Ofen und verteilt die Füllung auf der Crust. Rollt die zweite Teigkugel flach aus und schneidet sie in gleich große Streifen. Nehmt die einzelnen Teigstreifen und und legt sie gitterförmig über euren Kuchen. Dabei solltet ihr sie immer wieder über- und untereinander verschränken, damit sie schön zusammen backen. Ihr seht auf den Bildern, wie der Pie letztendlich aussehen sollte.

Schritt 4
Verquirlt das Ei und bestreicht euren Cherry Pie damit. Backt ihn für 20 Minuten bei 190 Grad. Danach verringert ihr die Temperatur auf 170 Grad und backt ihn für 35-45 Minuten fertig. Lasst den Pie danach etwas auskühlen.

Ganzer Cherry Pie in Form

Hier seht ihr das schöne Gittermuster.

Halloween Pie “Mumie”

Für die gruselige Variante des Cherry Pie können wir einfach das oben stehende Rezept verwenden. Zusätzlich benutzen wir die zweite Ladung Crust als Bandagen für das Mumiengesicht und etwas vom Kirschsaft, um das Blut nachzustellen.

Geht also wie im Rezept beschrieben vor, schneidet aber aus dem zweiten Teig einen etwas größeren Streifen und mehrere kleine. Verteilt eure Füllung wie gehabt auf dem Kuchen. Legt nun aber einen breitere Streifen des Crust in der Mitte über den Kuchen. Davon ausgehend, verteilt ihr die kleineren Streifen als Bandagen der Mumie so über dem Pie, dass oben 2 Löcher für die Augen bleiben, in der Mitte ein kleines für die Nase und unten ein größeres für den Mund. Die Streifen dürfen ruhig etwas unordentlich sein, so sieht die Mumie noch schöner aus.

Verteilt zum Schluss noch das Kirschsaft um den Mund, um das Blut darzustellen. Backt euren Pie dann wie im Rezept beschrieben fertig.

Cherry Pie in Mumienform

Schaurig-schön: der Mumien-Cherry-Pie.

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