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Ein österreichisches Hüttendessert: Der Apfelstrudel ©stock.adobe.com / Slawomir Fajer

Für Naschkatzen: 3 Rezepte für Hüttendesserts vom Berg

Was darf bei einem leckeren Hüttenschmaus nicht fehlen? Genau, schmackhafte Desserts! Unsere tollen Rezepte vom Berg locken dabei nicht nur die Naschkatzen an den Tisch. Mit diesen 3 Hüttendesserts kommt jeder in der geselligen Runde auf seine Kosten.

Was wäre eine Hüttengaudi, ohne einen Abschluss mit Pfiff? Genau für diesen Teil deines Menüs haben wir tolle Hüttendesserts vom Berg für dich rausgesucht, die nicht nur Klassiker aus den Alpen beinhalten. Es ist auch eine bayrische Creme dabei, die so leicht und locker wie der Schnee auf einem Gipfel ist und auch noch unglaublich lecker schmeckt. Mit diesen Rezepten für Hüttendesserts kannst du dein Fest also ganz gemütlich ausklingen lassen!

Der Klassiker unter den Hüttendesserts: Rezept für Apfelstrudel

Zutaten:

  • 450 g Mehl
  • 2 Eier
  • 50 ml Öl
  • 150 ml Wasser
  • 1 kg Äpfel
  • 120 g Zucker
  • Rum
  • 250 g Semmelbrösel
  • Zimt
  • 80 g Butter
  • Salz
  • 30 g Rosinen
  • 50 g Puderzucker zum Bestreuen
  • Vanilleeis, Sahne oder Vanillesauce nach Belieben

Zubereitung:

Schritt 1
Verknete das Mehl zusammen mit den Eiern, dem Öl, dem Salz und dem Wasser zu einem Teig. Lass ihn dann mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen. Du kannst ihn auch über Nacht im Kühlschrank lassen, das erleichtert dir die Weiterverarbeitung. Gleichzeitig kannst du die Rosinen im Rum einlegen, damit sie den charakteristischen Geschmack entwickeln.

Schritt 2
Wenn du den Teig weiterverarbeiten willst, hole ihn aus dem Kühlschrank und lass ihn einen Moment stehen, damit er wieder etwa Zimmertemperatur annimmt. Währenddessen kannst du die Semmelbrösel in einer Pfanne mit etwas Butter kurz anbraten und die Äpfel schälen und schneiden. Gib die Äpfel dann mit den Semmelbrösel und den vorbereiteten Rosinen in eine Schüssel, füge den Zucker und den Zimt hinzu und mische alles gründlich durch.

Schritt 3
Bestreue ein Geschirrtuch mit Mehl und wende dich deinem Teig zu. Jetzt ist dein Geschick gefragt. Du kannst ihn mit den Händen zurecht ziehen, was aber etwas schwierig ist. Oder du benutzt einfach ein Nudelholz. Wichtig ist, dass der Teig ausgerollt am Ende fast durchsichtig sein muss. Wenn du mit deinem Teig zufrieden bist, zerlasse die Butter und bestreiche die untere Hälfte des Teigs damit.

Schritt 4
Heize deinen Backofen auf 200 Grad vor. Nimm deine Füllung und verteile sie auf der oberen Hälfte des Teigs. Nun kommt auch das Geschirrtuch zum Tragen. Gib den eingerollten Strudel auf ein Backblech, bestreiche ihn weiter mit etwas zerlassener Butter und schiebe ihn dann für 10 Minuten in den Ofen. Reduziere dann die Hitze auf 180 Grad und backe ihn weitere 40 Minuten. Anschließend den leicht abgekühlten Strudel zuerst mit dem Puderzucker bestäuben, dann je nach Appetit mit Sahne, Vanillesauce und / oder Vanilleeis servieren.


 

Die saftigen Zwetschgen machen den Geschmack eines unserer leckeren Hüttendesserts aus: Zwetschgendatschi

Rustikal und superlecker: Unser Zwetschgendatschi

Rezept für Zwetschgendatschi

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 Tüte Trockenhefe
  • 250 ml Milch
  • eine Prise Salz
  • 180 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 kg Zwetschgen
  • 180 g Zucker
  • etwas Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Zitronenaroma oder abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • 1 Becher Sahne, Prise Zucker

Zubereitung:

Schritt 1

Für das Hüttendessert fülle das Mehl in eine Schüssel. Erwärme deine Milch in einem Topf. Pass hier gut auf, sie sollte nur lauwarm erhitzt sein. Drücke in das Mehl in der Mitte eine kleine Vertiefung und gib deine Hefe, sowie etwas Zucker hinein. Gieße etwa 120 ml Milch über die Hefe und lass den Hefebrei für ungefähr 15 Minuten gehen.

Schritt 2

Gib 100 g Butter, das Ei und das Zitronenaroma oder die abgeriebene Schale zum Teig. Rühre diesen gut durch. Streue währenddessen etwas Salz hinein. Wenn der Teig Blasen wirft, ist er fast fertig. Füge dann die restliche Milch hinzu, rühre dann noch einmal gut durch und lass ihn ungefähr eine Stunde noch einmal gehen. 10 Minuten vor Ende der Gehzeit kannst du deinen Ofen schon einmal auf 200 Grad vorheizen.

Schritt 3

Jetzt geht es an die Zwetschgen. Wasche sie zuerst und entkerne sie, indem du sie halbierst. Rolle deinen Teig auf deinem Backblech aus und schichte die Zwetschgenhälften dicht aneinander auf den Teig. Vermische den restlichen Zucker und den Vanillezucker mit dem Zimt und gib die Mischung über die Zwetschgen.

Schritt 4

Verteile die restliche Butter in kleinen Stückchen auf dem Datschi und backe ihn dann 35-40 Minuten im vorgeheizten Ofen. Lass ihn vor dem Servieren etwas abkühlen. Dazu passt leckere Schlagsahne, also während des Backens Sahne mit einer Prise Zucker steif schlage. Guten Appetit!


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Bayerische Kreme dekoriert mit Karamellbonbons ist der perfekte Hüttendessert

Schmeckt noch besser mit Karamell: Bayrische Creme

Hüttendesserts aus Bayern: Bayrische Creme mit Karamell

Zutaten:

  • 500 ml Milch
  • 4 TL Kamillenblüten
  • 100 g Zucker
  • 4 Blätter Gelatine
  • 4 Eier
  • 260 ml Schlagsahne
  • 4 EL Haselnussblättchen

Zubereitung:

Schritt 1
Bereite deine Zutaten vor: Erwärme die Milch etwas und gib die Kamillenblüten hinein. Lass sie ungefähr 3 Minuten darin ziehen. Weiche währenddessen die Gelatine in kaltem Wasser ein.

Schritt 2
Trenne die Eier und stell das Eiweiß zur Seite. Mische das Eigelb mit Zucker. Erhitze etwas Wasser für ein Wasserbad und schlage dann das Eigelb und den Zucker darüber cremig. Fische nun die Kamillenblüten aus der Milch. Das geht am einfachsten mit einer Schöpfkelle oder du siebst die Milch und fängst sie in einer Schüssel auf.

Schritt 3
Hole die eingeweichte Gelatine aus dem Wasser und löse sie in der Milch auf. Nachdem sie vollständig aufgelöst ist, rühre die Milch nach und nach unter die Eigelb-Zucker Mischung. Das kannst du am besten über einem kalten Wasserbad machen, damit sie Creme schon während des Verrührens abkühlt und eindickt.

Schritt 4
Schlage deine Schlagsahne steif und gib diese dann vorsichtig zur Creme. Stell sie für 2,5 Stundem am besten im Kühlschrank kalt. Du kannst sie vorher schon in kleine Gefäße füllen, in denen du die Bayrische Creme später servieren willst.

Schritt 5
Bereite kurz vor dem Servieren noch das Karamell zu. Verteile dazu in eine Pfanne mit dickem Boden den Zucker gleichmäßig und lass ihn einfach schmelzen. Hier musst du vorsichtig vorgehen, sonst brennt der Zucker schnell an. Gib die Haselnussblättchen hinzu und verteile das Karamell direkt danach auf Backpapier. Dort kann es gut aushärten und ist einfacher wieder zu entfernen. Arrangiere beim Servieren das Karamell auf der Creme. Wohl bekomms!


Kennt ihr noch weitere tolle Hüttendesserts von der Alm? Wenn ja, welche? 

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