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Apfelessig in Flasche ©stock.adobe.com/Vasiliy

Apfelessig selber machen | Rezept für gesundes Abnehmen

Apfelessig gehört in jede Küche! Der fermentierte Apfelsaft kann nämlich viel mehr als Würze verleihen – unter anderem hilft er beim Abnehmen. Wir zeigen dir, wie du Apfelessig selber machen und vielfältig einsetzen kannst.

Apfelessig ist eines der Lebensmittel, das gerne einmal unterschätzt wird. Der Speiseessig kann nämlich nicht nur als Würzmittel für Dressings verwendet werden. Du kannst Apfelessig auch als natürliches Konservierungsmittel einsetzen oder als Basis für Limonaden oder Fruchtschorlen. Nicht zu verachten sind zudem die gesundheitlichen Vorzüge von Apfelessig. Schon lange wird er deswegen als Hausmittel gegen zahlreiche Krankheiten eingesetzt. Sogar als Pflegeprodukt für Haut und Haar kommt Apfelessig zum Einsatz.

Auch wenn Apfelessig nicht sehr teuer ist: Du kannst das Würzmittel auch ganz einfach selber machen. Dafür brauchst du nur Dinge, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast. Unten findest du das Rezept und Vorschläge für die Verwendung des selbst gemachten Apfelessigs.



Abnehmen mit Apfelessig: Was steckt dahinter?

Bereits im frühen 19. Jahrhundert haben Menschen versucht, mithilfe von Apfelessig abzunehmen. Aber was steckt dahinter? Gibt es aus ernährungswissenschaftlicher Sicht Gründe, die dafür sprechen, Apfelessig zum Abnehmen zu nutzen? Die gibt es. Abgesehen davon, dass Apfelessig selber wenig Kalorien enthält, kann er auch die Fettverbrennung ankurbeln. Der Körper benötigt nämlich Energie, um ihn zu verstoffwechseln. Dabei wird ein Enzym freigesetzt, das den Körper auffordert, Fett zu verbrennen statt Fett einzulagern. In Studien konnte so vor allem die Reduktion von gefährlichem Bauchfett beobachtet werden.

Apfelessig selber machen: Das Rezept

Apfelessig ist eine super Möglichkeit, Reste von Äpfeln zu verwerten. Statt ganzer Äpfel reicht es auch, wenn du nur die Schale und/oder das Kerngehäuse verwendest. Hast du zum Beispiel einen Apfelkuchen gebacken oder Apfelkompott gekocht, kannst du die Apfel-Abfälle für den selbst gemachten Apfelessig weiterverwenden.

Zutaten

  • 1 kg Äpfel oder Apfelreste
  • 2 EL Zucker
  • kaltes Wasser

Zusätzlich brauchst du:

  • Sterile Gefäße (z. B. Einmachgläser)
  • ein sauberes Tuch
  • Sieb oder Passiertuch
  • sterile Flaschen zum Abfüllen
Apfelessig im Glas

Drinks mit selbst gemachtem Apfelessig können beim Abnehmen helfen.

Zubereitung

Schritt 1

Bereite die Einmachgläser oder Schüssel vor, in denen du den Apfelessig fermentieren lassen willst. Dafür spülst du sie mit heißem Wasser gründlich aus, damit sie frei von Keimen sind.

Schritt 2

Verwendest du ganze Äpfel, wasche sie zunächst ab und schneide sie klein. Apfelreste kannst du hingegen direkt in die vorbereiteten Gefäße geben. Befülle sie zu maximal 4/5 mit Apfelstücken. Gib nun den Zucker hinzu: 2 EL pro Kilogramm Äpfel, das beschleunigt den Gärungsprozess.

Schritt 3

Fülle die Gefäße jetzt mit kaltem Wasser auf, bis die Äpfel vollständig bedeckt sind. Anschließend werden sie mit einem sauberen Tuch abgedeckt und an einem kühlen Ort, z. B. im Kühlschrank, aufbewahrt. Wichtig: Zum Gären wird Sauerstoff benötigt, die Gefäße daher nicht luftdicht verschließen.

Schritt 4

Rühre das Apfelgemisch täglich einmal um, damit sich kein Schimmel bildet. Nach etwa einer Woche sollten die Apfelstücke zu Boden gesunken sein, an der Oberfläche hat sich weißer Schaum gebildet. Nun kannst du das Apfelwasser durch ein sauberes Tuch oder ein Sieb geben und in wieder sterilisierten Gläsern auffangen. Diese werden erneut mit einem Tuch abgedeckt und anschließend an einen warmen Ort gestellt.

Schritt 5

Nach vier bis sechs Wochen der Gärung ist der Apfelessig fertig. Du erkennst das an Schlieren im Glas, der sogenannten Essigmutter, sowie dem typischen Essiggeruch. Jetzt kannst du den Essig noch einmal sieben, in sterilisierte Gläser oder Flaschen abfüllen, fest verschließen und bei Bedarf in der Küche oder in der Körperpflege einsetzen.

Apfelessig trinken & Speisen verfeinern: Ideen zum Ausprobieren

Der selbst gemachte Apfelessig lässt sich wie gekaufter Essig natürlich zum Anrühren einer fruchtigen Salat-Vinaigrette nutzen. Dafür mischst du ihn zu gleichen Teilen mit einem nativen Öl und schmeckst das Ganze mit Salz und Pfeffer ab. Als Würzmittel passt Apfelessig zudem hervorragend zu Fischgerichten, Linseneintopf, Rotkohl oder Spareribs. Er verleiht den Gerichten eine leicht säuerliche, aber gleichzeitig fruchtige Note.

Eine wichtige Rolle spielt Essig auch beim veganen Backen, wo er im Zusammenspiel mit Natron das Ei ersetzen kann. Das Gemisch bildet Blasen und sorgt für besonders fluffiges Gebäck. Ein Ei lässt sich durch einen Esslöffel Essig und einen Teelöffel Natron ersetzen. Beim Brotbacken hilft Essig dabei, den Geschmack von Hefe zu neutralisieren. Roggenbrote werden mit Essig besser bekömmlich und im Sommer gebackenes Brot bleibt dank Essigzugabe länger frisch.

Nicht zuletzt kannst du mit selbst gemachtem Apfelessig auch leckere Getränke zaubern. Für eine erfrischende Limonade mischst du Apfelessig mit frischer Zitrone, Ingwer, grünem Tee, Sprudelwasser und Süße nach Bedarf. Wer den sauren Geschmack des Essigs nicht scheut, gibt einfach zwei Löffel Apfelessig in ein Glas Wasser und trinkt die Mischung vor einer kohlenhydratreichen Mahlzeit. Das hilft dabei, den Blutzuckeranstieg abzumildern.

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