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Zwiebelrostbraten ©stock.adobe.com/posinote

Zwiebelrostbraten | Das schwäbische Originalrezept

Dass die Schwaben kochen können, ist kein großes Geheimnis – unser Zwiebelrostbraten ist der beste Beweis. Hier kommt das schwäbische Originalrezept zum Nachkochen und Genießen.

Falls du denkst: Zwiebelrostbraten, das klingt aufwändig und nach langer Garzeit, irrst du gewaltig. Denn die Basis für den Zwiebelrostbraten ist ein kurzgebratenes Stück Rindfleisch. Einzig die Röstzwiebeln benötigen ein wenig Geduld, wenn sie richtig gut werden sollen. Wie das stressfrei geht, erfährst du hier.


Zwiebelrostbraten original schwäbisch

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 EL Olivenöl
  • 4 Scheiben Entrecôte oder 4 Hüftsteaks à ca. 200 g
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Butter
  • 4 mittelgroße Speisezwiebeln
  • 1 EL Butterschmalz
  • 100 ml Rotwein
  • 6 EL Schlagsahne

Zwiebelrostbraten

Müssen schön kross sein: die namensgebenden Röstzwiebeln. Hier findest du Tipps.


Zubereitung

Schritt 1

Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Steaks darin scharf anbraten. Nach 2 bis 3 Minuten wenden und für weitere 2 bis 3 Minuten braten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, aus der Pfanne nehmen und mit etwas Butter in Alufolie warmhalten.

Schritt 2

Die Zwiebeln abziehen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Falls deine Augen empfindlich auf Zwiebeldämpfe reagieren, siehe unsere Tipps im Kasten weiter unten!



Schritt 3

Butterschmalz in der Pfanne erhitzen, die Zwiebelringe dazugeben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren schön kross braten. Das dauert etwa 15 Minuten. Anschließend die Zwiebeln auf einem flachen Teller ausbreiten.

Schritt 4

Rotwein in den Bratfond geben und etwas einkochen lassen. Anschließend von der Flamme nehmen, die Sahne unterrühren und die Sauce mit Salz und Pfeffer würzen. Die Steaks aus der Folie nehmen und mit dem Bratensaft zur Sauce geben. Alles noch einmal kurz köcheln lassen und final abschmecken. Rostbraten mit der Sauce auf vier vorgewärmten Tellern anrichten und die Röstzwiebeln gleichmäßig auf den Fleischstücken verteilen.



Was ist ein Rostbraten?

Das Entscheidende zuerst: Ein Rostbraten ist kein Braten im klassischen Sinne, also kein größeres Bratenstück, das nach der Zubereitung im Ofen in Scheiben geschnitten und portioniert wird, sondern eine spezielle Art, ein Steak zuzubereiten. Rostbraten gehört also zu den kurzgebratenen Fleischzubereitungen.

Welches Fleisch nimmt man für einen Zwiebelrostbraten?

Womit wir beim zweiten Punkt sind: Rostbraten, wie unser Zwiebelrostbraten, werden grundsätzlich auf der Basis von Rindfleisch zubereitet. Am besten eignen sich Entrecôte, Hüftsteaks und Rumpsteaks für die Herstellung eines Rostbratens.

Was passt zu Zwiebelrostbraten?

Das kommt auf die Region an: In Schwaben – wen wundert’s – wird das Gericht gern mit hausgemachten Spätzle serviert. In Österreich gibt man häufig Bratkartoffeln dazu und in der Schweiz? Klarer Fall, da kommen Rösti als Beilage auf den Teller. Auch lecker: Kartoffelpüree. Allen Varianten gemein sind natürlich die namensgebenden Röstzwiebeln.

Wie gelingen die besten Röstzwiebeln?

Auf die Zwiebel kommt es an: Röstzwiebeln sollen vor allem kross sein. Das heißt, je geringer der Wassergehalt, desto besser. Für die Sorte bedeutet das: Gemüsezwiebeln eignen sich wegen des höheren Wassergehaltes nicht so gut, rote Zwiebeln und Schalotten enthalten zwar weniger Wasser, doch die Farbe passt in diesem Fall nicht. Am besten eignen sich daher ganz normale Speisezwiebeln. Sie sollten aber nicht zu klein ausfallen, weil das Schälen und Schneiden dann aufwändiger ist.

Zwiebeln schälen ohne Tränen

Du kennst das: Kaum ist die Zwiebel gepellt, springen dir die Tränen in die Augen. Bei einer Zwiebel ist das schnell vorbei. Doch wenn größere Mengen in feine Ringe geschnitten werden sollen, kann das echt unangenehm werden. Der Trick: Setze dich dabei an einen Tisch und arbeite mit leicht ausgestreckten Armen. Auf diese Weise erreichen die reizenden Stoffe deine Augen nicht. Außerdem solltest du ein scharfes Messer verwenden, denn dann werden die Zellstrukturen beim Ringe schneiden nicht so stark beschädigt. Falls du zu den Menschen gehörst, die besonders empfindlich auf Zwiebeldämpfe reagieren, kannst du alternativ eine Schwimmbrille beim Schneiden benutzen (kein Scherz!).

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