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Verschiedene Gewürze der ayurvedischen Küche ©stock.adobe.com/barmalini

Die Grundlagen der ayurvedischen Ernährung

Ayurveda: Ein Begriff, an dem man nicht vorbeikommt, wenn man sich mit alternativen Gesundheits- und Ernährungsformen auseinandersetzt. Doch worum genau geht es genau in der indischen Gesundheitsleere und warum schwören so viele darauf? Wir erklären dir die Basics.

Körper und Geist in Balance

Die Basis der ayurvedischen Ernährung liegt in der Einteilung der verschiedenen Körpertypen, den Doshas. Hat man seinen Körpertypen ermittelt, gilt es nur noch, die für diesen Typen festgelegten Ernährungsregeln zu befolgen. Nicht nur die physische, sondern auch die mentale Gesundheit soll sich dadurch verbessern. Denn der Grundgedanke von Ayurveda ist es, dass Körper und Geist untrennbar verbunden sind. Gerade in der heutigen Zeit sind viele von dieser Methode begeistert, da sie eine relativ leichte Möglichkeit bietet, die eigene Gesundheit zu verbessern. In der ayurvedischen Ernährungslehre steht besonders die gesunde Verdauung (Verdauungsfeuer) und das achtsame Essen im Vodergrund.

Warum Ayurveda? Die Vorteile im Überblick

Ayurveda ist nicht nur die älteste ganzheitliche Heilkunst, ihre Wirkung ist sogar wissenschaftlich belegt. Denn durch die Aufnahme der richtigen Lebensmittel kannst du deine Gesundheit, Leistungsfähigkeit und auch dein Wohlbefinden steigern. Gewichtsabnahme, schöne Haut und andere optische Verbesserungen sind weitere positive Nebeneffekte vom ayurvedischen Lebensstil.

12 Grundprinzipien der ayurvedischen Ernährung

Die drei verschiedenen Körpertypen (Doshas) Vatta, Pita und Kapha haben in der ayurvedischen Ernährung ihre ganz eigenen Regeln, nach denen das Essen zubereitet werden soll. Generell sollte Abends keine schwere Mahlzeit mehr gegessen werden. Nach 20 Uhr sollte ganz auf Essen verzichtet werden. Die größte Mahlzeit des Tages sollte zur Mittagszeit stattfinden. Denn zu dieser Zeit ist das Verdauungsfeuer am aktivsten.

  • Nahrung bewusst und mit Hingabe zubereiten
  • Gerichte an die Körpertypen (Doshas) anpassen
  • Zeit lassen beim Essen
  • alle sechs Geschmacksrichtungen (Rasas) sollten im Essen vorhanden sein
  • Gewürze in jedes Essen integrieren
  • nur bei Hunger essen
  • schwer verdauliche Kost vermeiden
  • Abends auf schwere und ausgiebige Mahlzeiten verzichten
  • keine kalten Getränke zum Essen trinken
  • vegetarische Kost bevorzugen
  • auf Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke und Schokolade sollte verzichtet werden

Tipp für eine gesunde Verdauung: Im Ayurveda wird empfohlen ein kleines Stück Ingwer mit Zitronensaft und Salz bestreuen und vor dem Essen zu verzehren. Das soll das Verdauungsfeuer anregen.

 

In der ayurvedischen Ernährungslehre geht es nicht nur um gesundes Essen, sondern auch um die Freude am Kochen.

Ein Tag im Einklang mit Ayurveda

Der Morgen

Der ayurvedische Tag beginnt am frühen Morgen, bestenfalls vor Sonennaufgang. Um die innere Gelassenheit des Schlafs mit in den Tag zu nehmen, wird nach dem Aufstehen kurz meditiert. Damit der Stoffwechsel in Gang kommt wird vor dem Frühstück warmes Wasser getrunken. Das unterstützt den Stoffwechsel, hilft bei der Ausscheidung von Giften und weckt die Verdauung auf. Auch die Reinigung des Körpers (Ölziehen, Zungenreinigung, Nasenspülung, Peeling und Bad) gehört fest zur allmorgendlichen ayurvedischen Routine. Morgens sollte lebendige Nahrung, also möglichst Rohkost gegessen werden. Wenn du Rohkost nicht gut verträgst, eignet sich auch beispielsweise ein ayurvedischer Hirse Porridge. Das Essen sollte nicht zu schwer sein. Die optimale Frühstückszeit liegt zwischen 7 und 9 Uhr.

Der Tag

Achte darauf, dass du im Laufe des Tages immer wieder kurze Pausen einlegst, um in dich zu gehen und neue Kraft zu tanken. Zwischen 10 und 14 Uhr ist dann die beste Zeit für ein ausgiebiges Mittagessen, denn zu dieser Zeit ist das Verdauungsfeuer am aktivsten und auch eiweißhaltige Speisen wie Hülsenfrüchte oder Fleisch können dann am besten verdaut werden. Als ayurvedisches Mittagessen eignet sich zum Beispiel eine Linsensuppe und Chapati.

Abends

Abends sollte keine schwere Nahrung mehr aufgenommen werden, auch Rohkost sollte vermieden werden. Ebenso sollte auf stark gewürzte Speisen verzichtet werden, da diese zu einem unruhigen Schlaf führen können. Milde, warme und leichte Speisen sind gut für den Abend geeignet. Idealerweise wird das Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr und nicht später als 20 Uhr eingenommen. Ratatouille aus dem Ofen mit milden Gewürzen ist beispielsweise ein gut geeignetes Essen für den Abend.

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