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hands picking food on a party table ©stock.adobe.com/Carlo

Spanische Tapas – die leckersten Häppchen der Welt!

Bei einer kulinarischen Reise um die Welt muss man selbstverständlich auch in Spanien halt machen. Dort gibt es neben fantastischen Steaks und leckerem Fisch natürlich auch die weltberühmten Tapas.

Spanische Tapas

Spanien, das Land der Matadoren und des Flamenco. Und der spanischen Tapas versteht sich. Feurig und intensiv ist nicht nur das Land und die Menschen, sondern auch die spanische Küche. Dort werden viele verschiedene Aromen und mediterrane Geschmacksrichtungen vereint und ergeben geniale Kreationen und Gerichte. Neben Paella und Co., den bekannten Nationalgerichten, beschreibt bei uns aber auch ein ganz anderes Wort die tolle spanische Küche: Tapas! Diese leckeren kleinen und großen Happen sind vielzählig und werden auf unterschiedlichste Art und Weisen zubereitet. Fleisch, Fisch, Gemüse, Brot, sogar Schnecken oder auch ganz einfache Kartoffeln finden dabei ihren Platz in einem Tapas Buffet. Wirklich alle Tapas aufzuzählen ist nahezu unmöglich, da es die unterschiedlichsten Variationen in den verschiedenen Regionen Spaniens gibt und so natürlich keine einheitlichen Rezepte. Diese Vielfalt macht übrigens den Reiz der spanischen Tapas aus, denn hier bekommt man immer wieder etwas Neues geboten.

Woher kommen Tapas?

Doch woher kommen die tollen Häppchen eigentlich? Tapa bedeutet wörtlich übersetzt “Deckel”. Der Name lässt hier schon auf die Herkunft schließen, wobei es mehrere Entstehungsgeschichten gibt. Eine davon ist die Folgende: Früher seien die Weingläser aufgrund des Wertes des Weins mit Brotscheiben abgedeckt worden, damit keine Fliegen oder sonstige Insekten dort hinein gelangen konnten. Diese Brotscheiben wurden dann mit der Zeit, damit sie nicht vom Glas geweht werden, mit Oliven beschwert. Diese Beschwerungen wurden dann mit der Zeit immer ausgefallener und ergaben dann schließlich die unterschiedlichsten Gerichte, die wir heute Tapas nennen. Hier ergibt der Name “Deckel” dann auch ziemlich viel Sinn.

Wie fange ich an?

Da wir euch hier einen groben Überblick über die verschiedenen Rezepte verschaffen wollen, präsentieren wir euch 5 Klassiker der spanischen Tapas. Die meisten Tapas sind übrigens ganz einfach herzustellen und können auch in Massen für Partys oder Geburtstagsfeiern ohne Mühe gemacht werden. Probiert doch also einfach mal eine Tapasparty wenn die nächsten Gäste kommen!

Tapas: Portion of fresh homemade Aioli dip with ingredients

Der Aioli Dip passt zu jedem Gericht

Aioli

Zutaten:

  • 200 ml Öl (Sonnenblumenöl)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Eigelb
  • Salz

Zubereitung

Schritt 1
Aioli lässt sich ganz einfach herstellen. Trennt dazu erst einmal eure Eier. Das Eiweiß könnt ihr für ein anderes Gericht aufheben. Schält euren Knoblauch und hackt ihn grob.

Schritt 2
Gebt das Eigelb und den Knobi in eine Schüssel oder ein hohes Gefäß und püriert alles mit einem Pürierstab. Ihr könnt natürlich auch einen Mixer verwenden. Gießt dann nach und nach immer mehr Öl hinzu, sodass eine glatte Creme entsteht. Salzt das Ganze noch ordentlich. Ihr könnt eure Aioli auch noch mit ein paar Gewürzen, wie etwa Chili oder Paprikapulver, abändern.

Wie serviere ich die Tapas?

Traditionell werden die verschiedenen Tapas auf Keramikgeschirr serviert. Am bekanntesten sind hier die “Cazuelas”, die kleinen braunen Schalen, in der fast alle Tapas serviert werden. Diese Helferlein sind dabei universell einsetzbar und können auch ganz einfach als kleine Kochtöpfe benutzt werden. Darin werden beispielsweise die Garnelen in Knoblauchöl zubereitet. Das Rezept dafür findet ihr weiter unten.

Gerichte nach Zutaten

Viele Tapas sind ganz simpel, denn manche sind quasi nur belegte Brötchen. Was hier den Unterschied zur faden Stulle macht, sind die tollen spanischen Zutaten. Hier listen wir euch kurz und knapp die verschiedenen Zutaten auf, die auf einem Tapasbuffet nicht fehlen dürfen.

Fleisch

Beim Fleisch braucht ihr auf jeden Fall den klassischen Serrano-Schinken, der kräftig und würzig schmeckt und den bekannten Iberico-Schinken mit seinem tollen, nussigen Aroma. Dazu solltet ihr noch ein paar Chorizo Würstchen einkaufen. Diese sind nicht nur Zutat für verschiedene Häppchen, sondern können auch ganz einfach alleine gegessen werden. Wer noch mehr beeindrucken will, kauft dann noch ein paar Salchichón-Würste. Natürlich dürfen hier auch ein paar Scheiben Speck nicht fehlen.

Datteln im Speckmantel

Zutaten:

  • 24 Datteln
  • 12 Streifen Speck
  • 24 Zahnstocher
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Süß und salzig in Liebe vereint

Zubereitung

Schritt 1
Erhitzt eine Pfanne auf mittlerer Hitze. Ihr braucht hier kein Fett oder Öl, der Bacon hat genug Fett. Halbiert die Speckstreifen längs und wickelt dann jeweils eine Dattel in einem halben Streifen fest ein. Spießt die Datteln im Speckmantel dann auf eure Zahnstocher.

Schritt 2
Gebt sie dann in die heiße Pfanne und bratet sie, bis der Speck schön kross ist. Das dauert so ungefähr 5-6 Minuten. Gebt sie nach dem Braten noch zum Abtropfen auf ein Küchenpapier.

Chorizo en tinto: Chorizo in Rotwein

Zutaten:

  • 4 frische Chorizo-Würstchen
  • 150 ml Rotwein
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • ½ Bund Petersilie
  • Etwas brauner Zucker
  • Pfeffer
Tapas im Gefäß

Ein Traum für jeden Fleischliebhaber

Zubereitung

Schritt 1
Schnappt euch zuerst eure Chorizos und stecht sie mit einer Gabel mehrmals ein. Schält eure Zwiebel und den Knoblauch. Die Zwiebel schneidet ihr in feine Ringe, den Knoblauch würfelt ihr. Falls ihr eine Knoblauchpresse habt, könnt ihr ihn auch später einfach in den Topf pressen.

Schritt 2
Gebt die Chorizo in einen kleinen Topf. Füllt euren Wein hinein und gebt die Zwiebel und den Knoblauch hinzu. Kocht dann alles auf und lasst es bei mittlerer Hitze für 15 Minuten blubbern. Wendet dabei die Chorizos mehrmals.

Schritt 3
Gebt alles zusammen in eine Schüssel und lasst es abkühlen. Verschließt dann die Schüssel und stellt alles zusammen für mindestens 3 Stunden, aber besser über Nacht, in den Kühlschrank. Hier gilt: Je länger, desto intensiver.

Schritt 4
Wenn ihr sie weiterverarbeiten wollt, holt die Würstchen aus der Schüssel. Entfernt die Haut und schneidet sie in dicke Scheiben. Gebt sie ohne die Flüssigkeit dann in eine beschichtete oder gusseiserne Pfanne und bratet sie rundherum für gut 3 Minuten ordentlich an. Stellt die Temperatur etwas herunter und gebt dann den Rotwein zusammen mit dem Knobi und den Zwiebeln wieder hinzu. Würzt es mit etwas Pfeffer und Zucker. Lasst alles zusammen weiterköcheln, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Schritt 5
Holt die Chorizos dann aus der Pfanne. Hackt eure Petersilie, streut sie grob darüber und spießt die Würstchen dann mit Zahnstochern auf. So könnt ihr sie ganz einfach servieren.

Fisch & Meeresfrüchte

Beim Köstlichkeiten aus dem Meer solltet ihr euch vordergründig auf Meeresfrüchte konzentrieren, die perfekt für kleine Happen geeignet sind. So könnt ihr Garnelen und Muscheln besorgen, die möglichst frisch sein sollten. Dazu kommen noch marinierte Sardellen und Tintenfische, und schon könnt ihr die leckersten Tapas ganz einfach selbst herstellen.

Knobi-Garnelen mit Weißbrot

Zutaten:

  • 12 Riesengarnelen, frisch oder TK
  • 200 ml Olivenöl
  • Salz
  • 4 Knoblauchzehen
  • 50 ml Weißwein
  • Chiliflocken nach Geschmack
  • Pfeffer
  • ½ Bund Petersilie
Tapas bowl with shrimps or prawns in garlic olive oil, potatoes, tomatoes and herbs on a rustic wooden table, spanish appetizer, dark background with cop space

Die Gambas in Knoblauchöl sind ein Klassiker

Zubereitung

Schritt 1
Spült zuerst eure Riesengarnelen ab. Falls sie tiefgekühlt sind, lasst sie komplett auftauen. Heizt euren Ofen auf 180 Grad vor. Ihr benötigt für dieses Rezept übrigens 4 Cazuelas, in die ihr jeweils 3 Riesengarnelen legt.

Schritt 2
Entfernt Schale und Darm der Riesengarnelen und tupft sie etwas trocken. Eure Petersilie wascht ihr, schüttelt sie trocken und hackt sie grob, damit ihr sie später gut über die Garnelen streuen könnt. Gebt nun eure Cazuelas schon einmal in den Ofen und lasst sie für 8 Minuten vorheizen.

Schritt 3
Holt die Keramikschälchen aus dem Ofen und stellt sie auf den Herd. Verteilt euer Olivenöl auf die Schalen und stellt sie wieder in den Ofen. Lasst es dann so lange heiß werden, bis sich kleine Bläschen bilden. Während das Öl heiß wird schält ihr euren Knoblauch und gebt ihn dann zusammen mit den Chiliflocken ins Öl. Lasst alles für gut eine Minute brutzeln.

Schritt 4
Nach der Minute gebt ihr eure Garnelen hinzu. Vorsicht, es besteht Spritzgefahr! Lasst sie für 3 Minuten brutzeln, wendet sie dann und gebt ihnen noch mal 2 Minuten Zeit im Öl. Gießt danach noch jeweils etwas Weißwein an und lasst alles für eine Minute weiterköcheln.

Schritt 5
Serviert die Garnelen dann in den Cazuelas und bestreut sie auf dem Tisch noch mit Salz, Pfeffer und der Petersilie. Dazu reicht ihr ganz einfaches Weißbrot oder Baguette.

Käse

Beim Käse dürfen es die klassischen spanischen Sorten sein. Allen voran ist natürlich der Manchego mit seinem intensiven Aroma. Besorgt dann noch etwas Queso Roncal, einen leckeren Schafskäse und etwas Tetilla. Diese verschiedenen Käsesorten könnt ihr dann ganz einfach mit etwas Brot servieren, das geht immer!


Auf nach Griechenland – die besten Rezepte

Italienischer Nudelsalat Caprese

Spanische Paella für zuhause


 

Manchego-Kroketten

Zutaten:

  • 1 kg Kartoffeln, mehligkochend
  • Mehl
  • 200 g Manchego
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 60 g Butter
  • 1 TL Senf
  • Semmelbrösel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Etwas Muskatnuss
  • Reichlich Öl zum Frittieren
Tapas Manchego Kroketten

Kleine Kartoffel-Käse Happen

Zubereitung

Schritt 1
Kocht zuerst die Kartoffeln. Dazu wascht ihr sie und gebt sie dann in einen Topf mit ausreichend Wasser. Kocht sie dann in 15-20 Minuten gar. Ihr könnt sie entweder vorher oder hinterher schälen, wie ihr wollt. Wenn die Kartoffeln fertig sind, gebt sie in eine große Schüssel und haltet schon mal euren Kartoffelstampfer bereit.

Schritt 2
Gebt noch die Butter, den Senf, sowie die Eigelb hinzu, würzt alles mit Salz und Pfeffer und stampft alles ordentlich durch, sodass eine glatte Masse entsteht. Reibt den Manchego dann mit einer Küchenreibe zu eurer Kartoffelmasse und gebt noch etwas Muskatnuss hinzu. Vermischt alles ordentlich.

Schritt 3
Gebt jeweils das Mehl, das Ei und die Semmelbrösel in eigene Schalen oder tiefe Teller, damit ihr eure Kroketten gut panieren könnt. Würzt die Semmelbrösel mit Salz und Pfeffer. Formt aus der Kartoffelmasse dann kleine Bällchen. Diese rollt ihr erst durch das Mehl, dann durch das Ei und zum Schluss noch durch die Brösel. Macht das, bis eure ganze Füllung aufgebraucht ist.

Schritt 4
Währenddessen erhitzt ihr euer Öl in einem Topf. Frittiert dann eure Manchego-Kroketten goldbraun. Holt sie dann heraus und gebt sie noch auf ein Küchenpapier, damit ihr überschüssiges Fett los werdet. Serviert sie abschließend mit ein paar Zahnstochern in den klassischen Cazuelas.

Brot

Hier kauft ihr am besten rustikales Weißbrot, Baguette oder Ciabatta. Diese lenken nicht mit zu viel Eigengeschmack von den anderen Zutaten ab, aber bieten, beispielsweise für Garnelen oder Käse, die perfekte Grundlage. Außerdem bringen sie noch etwas Struktur in ein Gericht, damit es sich nicht ganz so langweilig kauen lässt. Wer es natürlich etwas ausgefallener mag, kann sich auch Kreationen mit eingebackenen Oliven besorgen oder selber backen. Diese haben dann zwar einen größeren Eigengeschmack, passen aber zu manchen Zutaten perfekt.

Gemüse und Sonstiges

Beim Gemüse könnt ihr euch richtig austoben. Hauptsächlich werdet ihr Kartoffeln, Tomaten, Knoblauch und Oliven brauchen. Dazu kommen dann noch Auberginen, Zucchini, Paprika und vieles weitere. Schaut euch einfach die einzelnen Rezepte an oder kauft, wonach euch der Sinn steht. Außerdem könnt ihr auch bei einer Melone zugreifen, denn beispielsweise Honigmelone mit Serrano-Schinken schmeckt unheimlich lecker.

Bratpaprika: Pimentos de Padrón aus der Pfanne

Zutaten:

  • 400 g Bratpaprika (Pimentos de Padrón)
  • Meersalz
  • Olivenöl
Tapas: piementos de padron

Die kleinen Bratpaprika sind ganz einfach zu machen

Zubereitung

Schritt 1
Einfacher wird’s nicht! Gebt einfach ausreichend Olivenöl in eine Pfanne und erhitzt es. Der Boden der Pfanne darf ruhig mit Öl bedeckt sein. Gebt dann die Pimentos de Padrón hinein und bratet sie, bis die Haut Blasen wirft. Holt sie aus der Pfanne, bestreut sie mit reichlich Meersalz und serviert sie direkt.

Buen apetito!

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