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Backen ©stock.adobe.com/bugarskipavle3

Backen für Anfänger

Das Backen muss nicht nur ein Mittel zum Zweck sein, um kulinarische Köstlichkeiten zu zaubern. Es stellt auch ein spaßiges Hobby dar, das die Kreativität fördert und für Entspannung sorgt. Grund genug, um selbst mit dem Backen anzufangen, falls du es noch nicht ausprobiert hast.

Noch einen Vorteil bringt dieses Hobby mit sich: Wenn du das notwendige Equipment hast, ist es gar nicht so schwierig, die ersten gelungenen Leckereien zu backen und du wirst direkt für deine Mühen belohnt – oder genauer gesagt dein Gaumen. Zudem hast du stets tolle Geschenke für Anlässe wie Geburtstagsfeiern zur Hand und kannst mehr Abwechslung in deinen Speiseplan bringen. Backen muss schließlich nicht ungesund sein!

Allerdings bist du als Anfänger natürlich nicht vor allem Fehlern gefeit. Zwar gilt das Sprichwort „Übung macht den Meister“ auch in diesem Fall. Trotzdem können dir einige simple Maßnahmen dabei helfen, typische Anfängerfehler zu vermeiden und dadurch weniger Zeit oder auch Zutaten zu verschwenden. Zudem ist eine gewisse Grundausrüstung unverzichtbar. Es lohnt sich daher, dich einmal mit den Grundlagen für das Backen auseinanderzusetzen, wenn du noch Anfänger bist. Dann wird sich das bald ändern und du wirst zum Meister an Backblech & Co. Folgende Tipps helfen dir dabei.

Tipp 1: In das richtige Equipment investieren

Die gute Nachricht lautet, dass du niemals zu alt bist, um mit dem Backen zu beginnen. Dank modernen Kochbüchern sowie dem richtigen Equipment handelt es sich schließlich um ein vergleichsweise einfaches Hobby, was aber nicht bedeutet, dass es nicht unglaublich viel Spaß machen kann. Jedoch ist eine kleine Anfangsinvestition notwendig, falls du noch überhaupt keine geeignete Ausrüstung hast. Zwar lassen sich auch einige Rezepte ohne Ofen anfertigen, doch in den meisten Fällen ist er unverzichtbar und sollte daher nicht in der Küche fehlen. Seine Qualität entscheidet zu großen Teilen auch über jene deiner Backerzeugnisse. Denn ungleiche Temperaturen im Inneren oder fehlende Einstellungen wie Umluft können so manches Rezept verderben. Spätestens, wenn du ohnehin einen neuen Backofen brauchst, lohnt es sich also, für Qualität ein bisschen mehr Geld in die Hand zu nehmen. Für den Anfang reicht aber sogar ein kleiner Standardofen aus.

Neben dieser größeren Anschaffung brauchst du noch allerhand loses Equipment, um in der Küche eine gute Figur zu machen. Als Grundausstattung für Anfänger empfiehlt sich beim Backen folgende Liste:

• Abkühlgitter
• Backpapier
• Backpinsel
• Bleche (z. B. Muffinblech)
• Kuchenformen (z. B. Springform, Kastenform)
• Kuchengitter
• Küchenwaage
• Messbecher
• Mixer
• Nudelholz
• Rührbesen
• Rührschüsseln
• Sieb
• Teigschaber
• Topflappen

Bist du mit deinem Können ein bisschen fortgeschritten und sicher, dass du das Backen langfristig als Hobby betreiben möchtest, ist früher oder später die Küchenmaschine eine Überlegung wert.

Tipp 2: Diese Basiszutaten dürfen nicht fehlen

Backzutaten

Dank dieser Grundausstattung genießt du bereits eine große Bandbreite an Rezepten, die du problemlos zaubern kannst. Das Wichtigste fehlt jetzt aber noch, nämlich die Zutaten. Welche du im Detail brauchst, hängt natürlich von den Backwaren ab, die du kreieren möchtest. Doch gewisse Basiszutaten brauchst du in den allermeisten Fällen und diese stets zuhause zu haben, ist daher eine gute Grundvoraussetzung für erfolgreiches und stressfreies Backen als Anfänger. Ein Vorrat an folgenden Zutaten ist daher in jedem Fall eine gute Idee:

• (gemahlene) Nüsse oder Mandeln
• Backpulver
• Eier oder Ei-Ersatz (Fruchtpüree, Leinsamen, o. ä.)
• Kakaopulver
• Kuvertüre
• Mehl nach Wahl
• Milch oder Milchersatz (z. B. Hafermilch)
• Öl oder Fett
• Vanillezucker
• Zucker oder Zuckerersatz (z. B. Erythrit)

Mit diesen Zutaten bist du für zahlreiche Rezepte gut gerüstet und kannst somit auch problemlos spontan etwas Köstliches backen, falls du keine Zeit oder Gelegenheit mehr zum Einkaufen hast. Je nachdem, welche Rezepte sich schlussendlich als deine Lieblingsrezepte herausstellen, lohnt es sich natürlich, auch dafür stets die Basiszutaten zur Hand zu haben. Von Gewürzen wie Zimt bis hin zu bunten Lebensmittelfarben sind die Möglichkeiten beinahe endlos und daher ist es sinnvoll, mit der Zeit eine individuelle Liste an Zutaten anzulegen, die stets auf Vorrat sind.

Tipp 3: Mit Grundrezepten beginnen…

Dass du vor allem zu Beginn noch nicht viel brauchst, liegt auch daran, dass du dein Hobby am besten mit einfachen Rezepten startest. Dadurch bist du nicht gleich überfordert und erzielst schnelle Erfolgserlebnisse. Zudem kannst du grundlegende Backtechniken vom Trennen der Eier bis hin zum Kneten von Teig verinnerlichen, damit sie dir leicht von der Hand gehen, sobald du dich an kompliziertere Rezepte heranwagst. Übung macht schließlich den Meister, wie du nun bereits weißt. Köstliche Rezepte mit wenig Aufwand, die sich hervorragend für Backanfänger eignen, sind zum Beispiel:

Brownies
Erdbeerkuchen mit Vanillepudding
• Kastenkuchen aus Rührteig
• Klassischer Marmorkuchen
• Schokomuffins
Waffeln (mit Waffeleisen)

Damit ist die Liste an Ideen noch lange nicht zu Ende. Zudem gibt es, wie vorab erwähnt, auch eine ganze Reihe an köstlichen Rezepten ohne Backofen, beispielsweise einen „No-Bake-Schoko-Käsekuchen“. Am besten probierst du also einfach aus, was dir Spaß macht und gut schmeckt. Anschließend kannst du entscheiden, ob du das jeweilige Rezept in dein eigenes Backbuch übernehmen möchtest oder nicht.

Tipp 4: …und sie modifizieren

Sobald dir die Grundrezepte leicht von der Hand gehen, kannst du damit beginnen, diese zu erweitern oder zu verändern. Du kannst Zutaten austauschen, eine schwierigere Variante der Rezepte ausprobieren oder sogar ganz eigene Rezepte erfinden. Genau deshalb ist das Backen auch so eine kreative Freizeitbeschäftigung, denn das Ausprobieren ist nicht nur erlaubt, sondern sogar ausdrücklich erwünscht. Schlimmstenfalls schmeckt ein Experiment am Ende nicht und du kannst aus deinem Fehler lernen. Manchmal lässt sich Misslungenes aber sogar noch retten und beispielsweise ein fader Kuchen zu einem trendigen Dessert im Glas weiterverarbeiten; um nur eine von vielen Ideen zu nennen. Wenn du also Freude am Experimentieren hast und nicht zu schnell aufgibst, wird das Backen fast immer zu einem Erfolg.

Tipp 5: Mathematische Grundlagen beherrschen

Zutaten abwiegen

Was das Backen mit Mathematik zu tun hat, fragst du dich jetzt? Glücklicherweise nicht viel. Dennoch kann es passieren, dass du einige Umrechnungen vornehmen musst. Schließlich arbeitest du als Anfänger vermutlich noch mit vorgefertigten Rezepten, anstatt direkt mit Eigenkreationen durchzustarten. Folgende Umrechnungen solltest du deshalb beherrschen, damit nicht schon das Backbuch selbst zur Herausforderung wird:

• 1 Cup (z. B. Mehl) sind ca. 125 g
• 1 Ei medium sind ca. 50 bis 60 g
• 1 EL (Butter, Öl, o. ä.) sind ca. 10 g
• 1 lb sind ca. 430 g
• 1 oz sind ca. 30 g
• 1 Tasse (Wasser, Milch, o. ä.) sind ca. 150 g

Die genaue Umrechnung kann allerdings von der Zutat abhängen, sprich ein Esslöffel Butter wiegt beispielsweise weniger als ein Esslöffel Honig. Es ist deshalb hilfreich, im Einzelfall schnell im Internet nach einer entsprechenden Umrechnung zu suchen. Dort gibt es zudem praktische Angaben, um beispielsweise Tortenrezepte auf eine andere Größe umzurechnen und den Boden entsprechend zu vergrößern oder zu verkleinern, eben je nach Formengröße. Zumindest grundlegende mathematische Kenntnisse mitzubringen, um solche einfachen Umrechnungen vorzunehmen, macht dein neues Hobby also deutlich einfacher und flexibler. Wie bereits erwähnt, kannst du aber auch das Internet zur Hilfe nehmen und irgendwann wirst du ohnehin ein Gespür dafür entwickeln, welche Mengenverhältnisse du für das jeweilige Rezept brauchst.

Tipp 6: Das Auge isst mit

Zuletzt darf eine weitere kreative Komponente deines neuen Hobbys nicht fehlen, nämlich die Dekoration. Das Auge isst mit, sagt man schließlich so schön, und vor allem beim Backen ist daher stets erwünscht, dass das Endergebnis ansprechend aussieht. Auch in grundlegenden Techniken zum Dekorieren mit Streuseln, Glasur & Co kannst du dich daher schon früh üben. So werden selbst einfache Rezepte zum echten Hingucker und du erfreust dich umso mehr an den Leckereien, ebenso wie deine Familie sowie Freunde. Es muss also nicht immer kompliziert sein, solange es schmeckt und schön aussieht, so lautet die Devise für alle Backanfänger. Dann wirst auch du schnell Freude an deinem neuen Hobby finden und Langeweile kommt garantiert niemals auf!

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