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Krups Cook 4 me +: Der Multikocher im Einsatz Sebastian Eismann

Krups Cook 4 me +: Der Multikocher im Einsatz

Unser Tester Sebastian war gespannt auf den Krups Cook 4 Me + Multikocher. Der soll nämlich von ganz allein Kochen, Braten, Garen und Backen. Ist er wirklich eine Zeitersparnis und eine Erleichterung in der Küche?

Der Krups Cook 4 me + besitzt ein Kunststoff-Gehäuse mit einem LED-Display und einem Dreh-Bedienelement an der Vorderseite. Mit den Maßen (H x B x T) von 31,5 m x 38,0 cm x 39,0 cm ist er kein wirklich kleines Küchengerät, verspricht jedoch aufgrund der unterschiedlichen Garmethoden (klassisches Garen und Garen unter Druck, Braten, Slow Cooking, Schmoren sowie Aufwärmen und Warmhalten) eine hohe Vielseitigkeit.  Mit einem maximalen Fassungsvermögen von vier Litern sollten selbst größere Portionen problemlos zubereitet werden können. Der Multikocher wird über ein abnehmbares Kabel mit Strom versorgt. Auf der Hinterseite des Gerätes befindet sich die Kondenswasserschale, in der sich bei Öffnung des Deckels nach dem Ende des Kochvorganges Kondenswasser sammelt. Die Oberfläche des Behälters ist antihaftbeschichtet und mit einer Rautenstruktur versehen, sodass selbst im Bratmodus keinerlei Lebensmittel am Boden kleben bleiben.

Bedienung

Mit dem Drehelement lassen sich die einzelnen Menüpunkte auswählen. Durch Eindrücken des Hauptschalters erfolgt die Bestätigung der jeweiligen Auswahl. Die oben links gelegene Taste erlaubt es, jederzeit in das vorangegangene Menü zurückzukehren. Der Deckel des Krups Cook 4 Me + lässt sich mit nur einer Handdrehung öffnen und verschließen. Wird ein Gericht mit einer Druckstufe zubereitet, lässt sich der Deckel aus Gründen der Sicherheit während der Zubereitung überhaupt nicht und auch nach Beendigung des Kochvorganges erst nach vollständigem Ablassen des Drucks öffnen. Das Ablassen des Druckes erfolgt hierbei im Übrigen automatisch.

Über das Hauptmenü des Multikochers gelangt man zu den grundlegenden Einstellungen; dort lässt sich die Sprache wählen und die Leuchtintensität des Displays sowie die Lautstärke von Melodien usw. einstellen. Daneben lassen sich im Hauptmenü die Menüpunkte Zutaten, Rezepte, Manuell und Favoriten auswählen; auch kann man den Multikocher hier durch Auswahl des entsprechenden Symbols direkt ausschalten. Im Cook 4 me + sind insgesamt 150 vorinstallierte Rezepte (40 Vorspeisen / 88 Hauptspeisen / 24 Desserts) sowie 48 vorinstallierte Zutatenzubereitungen (Kartoffeln, Fleisch, Gemüse etc.) enthalten. Dabei stellt der integrierte Kochassistent im entsprechenden Kochprogramm die Temperatur, Zeit etc. ein.

Kochen nach Zutaten

Wenn einzelne Zutaten zubereitet werden sollen, empfiehlt sich die Auswahl des Menüpunktes „Zutaten“. Hier ist vorab einzustellen, um welches Lebensmittel es sich handelt. Dabei besteht die Wahl zwischen sechs Fleischsorten, fünf Fischsorten, acht Sorten Reis und Cerealien sowie 29 unterschiedlichen Gemüse- und Obstsorten. Nach der Auswahl der Zutat ist deren Gewicht (in Gramm) oder die Stückzahl der einzelnen Zutaten einzustellen. Das Modell weist anschließend die empfohlene Garzeit aus. Diese kann manuell angepasst werden. Wer nachher erkennt, dass die ursprünglich einprogrammierte Garzeit nicht ausreichend war, kann sie leicht um die eine oder andere Minute erweitern. Die einzelnen Rezept- oder Zutatenlisten sind jeweils alphabetisch geordnet.

Kochen nach vorinstalliertem Rezept

Nach Auswahl eines Rezeptes ist zunächst die Anzahl der Personen einzustellen (zwei, vier oder sechs Portionen). Nach der Auswahl der Personenanzahl zeigt der Wunderkessel, wie viel Zeit das Vorbereiten einerseits und das Garen andererseits jeweils in Anspruch nehmen wird. Danach weist das Modell die jeweiligen Zutaten aus. Die Zutatenliste ist jedoch nach dem Starten des Rezeptes anschließend nicht mehr einzusehen, weswegen man die Zutaten auch wirklich vorher vorbereiten sollte. Sind die Zutaten bereitgelegt, kann man das Rezept starten. Anschließend stellt das Display jeden einzelnen Schritt in klarer, leicht verständlicher Art und Weise dar – wenn auch die akustische Unterstützung sehr gewöhnungsbedürftig ist. Die jeweilige Garzeit setzt bei dem Cook 4 me + immer erst nach der Aufheizphase, deren Fortschritt auf dem Display angezeigt wird, an. Je nach Garmethode erfolgt das Aufheizen mit offenem oder geschlossenem Deckel. So heizt das Modell im Modus Garen unter Druck beispielsweise nur mit verschlossenem Deckel. Beim Braten dagegen ist der Deckel nicht zu verschließen.

Schließlich lässt sich der Multikocher auch mit dem speziellen Dampfeinsatz als Dampfgarer verwenden. Dieser ist zunächst auf die Standhalterung und anschließend in den Kochbehälter einzusetzen. Mit ihm lassen sich zum Beispiel Kartoffeln oder gemischtes Gemüse sanft und knackig dünsten. Die beiden Funktionen Aufwärmen und Warmhalten können Gerichte bis zu sechs Stunden warmhalten, jedoch fehlt hier meines Erachtens eine Art Sleep-Timer, mit dem sich das Gerät nach einer vorbestimmten Zeit ausschalten lässt.

Kochen nach eigenem Rezept

Nun denn: Ich habe mich einerseits dazu entschlossen, ein eigenes Rezept (Rote Beete-Linsencurry und dazu Reis) komplett mit dem Krups Cook 4 Me+ als auch einfach gedämpfte Kartoffeln zuzubereiten. Da mein eigenes Rezept nicht im Multikocher eingespeichert war, musste man anhand der einzelnen Zutaten arbeiten bzw. etwas improvisieren, dies erschwerte die Aufgabe etwas. Zuerst wurde die Rote Beete, anschließend das Linsencurry (an das Grüne Curry Rezept aus dem Cook 4 Me + angelehnt) und zuletzt der Reis gekocht. Das Ergebnis kann sich größtenteils sehen lassen. Die Rote Beete war Dank genauer Angabe der Menge perfekt gegart. Wer daher auf frische Zutaten vom Markt setzt und zum Beispiel weniger häufig vorgekochte Rote Beete verwendet, kommt hier klar auf seine Kosten. Das Linsencurry hat anders als in der Vorgabe des Grünen Curry etwas länger gebraucht. Die Linsen waren nämlich nach dem ersten Durchgang noch deutlich zu hart, wodurch ich einen zweiten Gardurchgang hinzugefügt habe. Durch den zweiten Gardurchgang hatte das Curry jedoch erneut Flüssigkeit verloren und das Endergebnis war leicht zu trocken, wenn auch geschmacklich top. Der Reis war einfach nur perfekt. Meiner Meinung nach besser als im Reiskocher!

Als zweites habe ich ganz klassisch Kartoffeln gedämpft. Was sonst im Topf mit Dampfsieb erledigt wurde, geht mit dem Cook 4 Me+ dank Dampfeinsatz ebenfalls problemlos. Die Kartoffeln waren trotz unterschiedlicher Größe am Ende perfekt gegart.

Reinigung

Der Kochbehälter sowie der Dampfeinsatz sind spülmaschinengeeignet. Sie lassen sich jedoch auch per Hand problemlos säubern. Die Schale für das Kondenswasser lässt sich leicht abnehmen; sie ist nach jedem Betrieb einmal auszuleeren. Für die Reinigung des Metalldeckels kann dieser demontiert werden. Dazu wird zunächst die in der Mitte gelegene Mutter gelöst. Danach kann der Deckel mitsamt der Gummidichtung leicht abgehoben werden. Er lässt sich einschließlich der Ventile in der Geschirrspülmaschine säubern.

Mein Fazit:

Der Cook 4 me + ist nicht nur ein simpler Multikocher. Dadurch dass er nach Auswahl eines Rezeptes alle wesentlichen Parameter – vor allem den Kochmodus und die Kochzeit, die jeweilige Temperatur usw. – selbst einstellt, kann man sich, nachdem die Zutaten ins Kochbehältnis gegeben wurden, bequem zurücklehnen. Wer lieber eigene Rezepte verwendet, muss sich bei den Einstellungen etwas durcharbeiten. Das Endergebnis war jedoch durchgehend gut. Geeignet ist der Wunderkessel daher vor allem für alle, die sich das Kochen selbst erleichtern und dabei auch noch Zeit sparen wollen. Das Garen mit Dampf und das Garen unter Druck erlauben außerdem ein schonendes Kochen, bei dem Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine erhalten werden, und anschließendes Warmhalten. Ein großer Vorteil ist meines Erachtens die Kombination verschiedener Garmethoden in einem kompakten Gerät, wenn es auch sicherlich aufgrund der Größe nicht für jede Küche geeignet ist. Der Aufbau und die Inbetriebnahme des Krups Cook 4 me + ist unkompliziert und mit dem Anschluss des Stromkabels und dem Einsetzen des Kochbehälters weitestgehend abgeschlossen. Auch die Reinigung des Kochbehälters und des Dampfeinsatzes gestaltete sich problemlos.

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