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Bichteln mit Powidl © stock.adobe.com/babsi_w

Bayrische Schmankerl: Desserts aus Süddeutschland

Zu einem zünftigen Oktoberfest-Schmaus gehören nicht nur herzhafte Leckereien wie Schweinshaxen und Brezn – das richtige Dessert rundet ein Menü bekanntlich erst so richtig ab. Koch-Mit zeigt Bayrische Schmankerl, die das Schleckermäulchen-Herz garantiert höher schlagen lassen.

Mhm, Desserts aus Bayern sind einfach köstlich. Meist sind sie sogar so mächtig, dass sie eine ganze Mahlzeit sein könnten. Vor allem zur Oktoberfestzeit machen wir Bayrische Schmankerl gern um Zuhause richtig zu schlemmen.

Bayrische Schmankerl

Kaiserschmarrn mit karamellisierten Äpfeln

Ursprünglich in Österreich kreiert, in Bayern trotzdem nicht weniger beliebt, darf der Kaiserschmarrn bei den Oktoberfest-Naschereien natürlich nicht fehlen. In Kombination mit Äpfeln und Rosinen ist das Schmankerl perfekt geeignet, um den beginnenden Herbst einzuläuten. Und für alle, die es morgens gerne süß mögen, ist das Gericht auch super als Frühstück geeignet.

Kaiserschmarrn

Zutaten

  • 40 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 1 Apfel, geschält
  • 30 g Rosinen
  • 150 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiß
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Den Apfel schälen und in kleine Spalten schneiden. Die Hälfte der Butter (20 g) in einer Pfanne zerlassen. 20 g Zucker hinzugeben und karamellisieren lassen. Dann die Apfelspalten in das Karamell geben, bis alle gut bedeckt sind. Die Rosinen hinzugeben und die Pfanne von der Hitze nehmen. Mehl und Milch in einer Schüssel glatt rühren. Die Eigelbe unterrühren, dann den Rest der weichen Butter unterarbeiten und eine Prise Salz dazugeben. Die drei Eiweiße steif schlagen und den Eischnee unter den Teig heben. Die Pfanne zurück auf den Herd geben (mittlere Hitze) und den Teig auf die Apfelspalten geben. Nach etwa 3-4 Minuten vorsichtig mit einer Gabel auseinander ziehen, mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.


Bayerische Creme mit Himbeersauce

Eine himmlisch-lockere Creme, die leichter selbst zu machen ist, als sie aussieht. Die Sauce kann je nach Geschmack variiert werden. Wer es zum Beispiel lieber herbstlich mag, kann auch ein Pflaumenkompott dazu servieren. Auch Vanillesauce passt toll zu der Creme.

Bayrische Creme mit Himbeeren

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 ml Milch
  • 250 ml Schlagsahne
  • 40 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 3 Blätter Gelatine
  • 1 Vanilleschote/ 1 Teelöffel Vanillearoma
  • 500 g Himbeeren
  • 250 g Zucker

Zubereitung

Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Das Eigelb und den Zucker mit einem Handrührgerät aufschlagen. Die Milch mit dem Vanillemark bzw. Aroma erhitzen (nicht kochen). Die Eigelb-Zucker-Masse in die warme Milch rühren und die Milch dabei weiter erhitzen (bis max. 85 Grad). Die Gelatineblätter aus dem Wasser nehmen, ausdrücken und in die Milchmischung geben. Die Creme über einem kalten Wasserbad solange rühren, bis sie abgekühlt ist. Die Sahne steif schlagen und behutsam unter die Milchreme heben. Die Creme in Dessertgläser füllen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Himbeeren in einem kleinen Topf unter Rühren mit Zucker aufkochen, bis sie zerfallen. Durch ein feines Sieb streichen, damit die Kerne entfernt werden. Abkühlen lassen und vor dem Servieren über der Creme verteilen.


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Rohrnudeln mit Zwetschgenmus

Bei Rohrnudeln handelt es sich nicht um eine Pastasorte, sondern um ein typisch bayrisches Gebäck, das auch als Ofennudel, Buchtel oder Wuchtel bekannt ist. Diese Bayrischen Schmankerl werden typischerweise warm und mit Vanillesauce oder Zwetschgenmus serviert. Meist werden sie als Dessert oder statt Kuchen zum Kaffee genossen, können aber auch mal als süßes Hauptgericht zum Mittag gegessen werden.

Bichteln mit Powidl

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g Mehl
  • 4 Esslöffel Zucker
  • 40 g weiche Butter
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 250 ml Milch
  • 150 g Pflaumenmus
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

In einer Schüssel die Trockenhefe mit Mehl, Salz, Zucker und Vanillezucker vermischen. Die Butter in einem Topf schmelzen und die Milch dazugeben. Das Butter-Milch-Gemisch zum Mehl in die Schüssel geben und mit einer Küchenmaschine oder einem Rührgerät zu einem Teig verrühren. Dann den Teig an einem warmen Ort zugedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen. Danach den Teig noch einmal durchkneten, zu einer Rolle formen und in gleichgroße Buchtel-Stücke schneiden. Eine hohe Backform einfetten. Die Buchteln etwas flachdrücken und mit einem Teelöffel Pflaumenmus befüllen. Den Teig rundum verschließen und die Buchtel in die eingefettete Backform geben. Dazwischen etwas Abstand lassen, da die Buchteln im Ofen aufgehen. Die Buchteln in der Form noch einmal 20 Minuten gehen lassen und den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Buchteln für 35 bis 45 Minuten backen und mit Vanillesauce und Mohn servieren.


Schmalznudeln

Auch bei diesen Bayrischen Schmankerln ist der Name irreführend: Bei Schmalznudeln handelt es sich nicht um Nudeln, sondern um in Schmalz ausgebackenen Hefeteig. Sie werden entweder süß, mit Puderzucker oder auch herzhaft ohne Zucker zum Beispiel zu Gemüse gegessen.

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 2 Eier
  • 50 g Butter
  • 1 TL Zucker
  • etwas Zimt

Zubereitung

Die Hefe zusammen mit dem Teelöffel Zucker in der warmen Milch auflösen. Das Mehl in einer Rührschüssel mit 50 g Zucker vermischen. Dann die Eier und 70 g weiche Butter dazugeben und verkneten, zum Beispiel mit einem Handrührgerät. Nach und nach die Hefemilch dazugeben. Den Teig an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten gehen lassen. Anschließend entweder in der Fritteuse oder einem Kochtopf in heißem Fett ausbacken. Danach mit Zucker und nach Belieben noch mit Zimt bestreuen.


Hoiber Datschi (Heidelbeer-Auflauf)

Heidelbeer Datschi

Das Wort Datschi findet im bayrischen eine äußerst vielseitige Verwendung. Die meisten verbinden damit wohl den klassischen Zwetschgendatschi (Zwetschgenkuchen), doch auch als süßer Auflauf und auch als Eierkuchen ist er bekannt. Bei uns kommt der Datschi als Auflauf und mit Heidelbeeren daher.

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 500 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 500 g frische Heidelbeeren
  • 6 EL + 1 EL Zucker
  • 1 EL Butter oder Butterschmalz

Zubereitung

Den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze aufheizen. Die leere Auflaufform hineinstellen. Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. In einer anderen Schüssel Eier, Milch und 6 EL Zucker verquirlen. Nach und nach die Mischung in die Mulde gießen und alles glatt rühren. Dann die heiße Auflaufform aus dem Ofen nehmen und die Butter darin schmelzen und gut verteilen. Dann den Teig hineingießen und mit den Heidelbeeren bedecken. Für etwa 25-30 Minuten im Ofen backen und anschließend mit einem Esslöffel Zucker bestreuen.

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