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Hand with chopsticks try miso ramen, top view ©stock.adobe.com/fazeful

Die leckersten Ramen Rezepte aus Asien

Ramen – was genau ist das, warum sind sie in aller Munde und vor allem: Wie kann man Ramen selbst kochen? Wir haben die besten Ramen Rezepte und zeigen euch, wie ihr sogar die Nudeln ganz einfach selbst herstellt.

Was hat es auf sich mit Ramen?

„Ramen“ ist der ursprüngliche Name für japanische Nudeln. Waren sie hierzulande früher einmal eher als Instant-Variante für Studierende bekannt, so haben Ramen in den letzten Jahren einen wahren Boom erfahren und sind heute bis in die Spitzengastronomie sehr beliebt. Ramen Rezepte können variationsreich gekocht und genossen werden – und genau darum geht es in diesem Artikel.

Tatsächlich sind Ramen eine japanische Anpassung der einstigen chinesischen Weizennudeln, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Japan kamen und dort leicht variiert peu-à-peu zu einem Grundnahrungsmittel der heimischen Küche avancierten.

Der japanische Name „Ramen“ heißt im Chinesischen „Lamian“, wobei die Nudeln in Japan bis Mitte des 20. Jahrhunderts „Shina Soba“ hießen. Bis heute sind Ramen eines der beliebtesten Lebensmittel Japans, mit über 5.000 Ramen-Restaurants in Tokio (eines davon sogar mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet!) und rund 24.000 gastronomischen Angeboten im ganzen Land.

Cook geeting ready the Ramen for serving.

Ramen Rezepte: Nudeln und Brühe. Und doch viel mehr…

Werfen wir zunächst einen schnellen Blick auf den Ramen-Teig. Generell werden Ramen-Nudeln aus vier Grundzutaten hergestellt, nämlich Mehl, Salz, Wasser und einer Zutat, die Kansui genannt wird – eine Art Mineralwasser. Kansui ist der Hauptbestandteil der Original-Nudeln und stammt aus der Mongolei. Das Wasser dieser Seen gilt als das Optimum für die Herstellung von Ramen-Nudeln. Der Teig gelingt allerdings auch mit alkalischem Wasser. Aber dazu später noch einmal mehr!

Nun zur Brühe: Hier verbreiten sich die Ramen-Grundlagen in einer Vielzahl von Gerichten, wobei die Hauptbestandteile meist Rindfleisch oder Fisch sind. Auch Gemüsebrühen erfreuen sich wachsender Beliebtheit, oft unter Verwendung von Shiitake-Pilzen und verschiedenen Zwiebeln.

Soweit die Theorie, jetzt kommen wir zur Praxis, die Euch sicher schnell das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Unsere Top 3 Ramen Rezepte!

„Rindfleisch-Nudelsuppe“

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Rindfleisch
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 4 Tassen Rinderbrühe
  • Bok Choi, gehackt
  • 2 Packungen Ramen-Nudeln „Rindfleisch“
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 2 ELSojasauce
Ramen Soup with Wagyu Beef Filet in Bowl

Das einfachste Rezept ever

Zubereitung

Schritt 1
Zuerst das Fleisch in Streifen schneiden und anbraten, bis es braun ist. Nehmt dann einen großen Topf und fügt die Brühe, den Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln hinzu. Das Ganze kurz aufkochen und den Bok Choi unterrühren. Danach die Temperatur etwas herunterstellen und einige Minuten köcheln lassen.

Schritt 2
Nun die Nudeln dazugeben und weitere drei Minuten köcheln lassen. Am besten ist es, wenn der Bok Choi noch Biss hat und die Nudeln weich sind. Am Ende werden die Sojasauce und das Öl untergerührt. Zum Schluss mit dem Fleisch anrichten.

Glückwunsch: Gerade habt Ihr Euer erstes Ramen-Gericht gekocht! 


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„Asiatische-Hühnerfleisch-Nudeln“

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 große Karotte, in 5 cm Stücke geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 3-5 Mini Pak Choi
  • 1 EL Currypulver
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • Salz
  • 2 kleine Dosen Kokosmilch
  • 500 ml Hühnerbrühe
  • 1 Packung Ramen-Nudeln
  • 500 g Hühnerbrust
  • 4 Eier
Japanese ramen noodle soup with duck breast, egg, chives and spinach

Mit Hühnchen absolut köstlich

Zubereitung

Schritt 1
Nehmt einen großen Topf, fügt das Kokosöl hinzu und erhitzt dies. Den Pak Choi in Streifen schneiden. Dann die Zwiebel, den Pfeffer und die Karotten dazugeben. Alles kochen, bis das Gemüse weich ist (nach etwa 10 Minuten). Nun den Knoblauch und ca. eine Minute später das Currypulver, Cayenne und etwas Salz dazugeben. Anschließend die Kokosmilch und die Hühnerbrühe hinzufügen und am Schluss die Ramen-Nudeln in den Topf geben und diese ca. 15 Minuten kochen.

Schritt 2
Während die Brühe köchelt, die Eier 7 Minuten kochen. Gleichzeitig die Hühnerbrust durchbraten und auf einem Brett in Scheiben schneiden. Etwa 5 Minuten vor Ende der Kochzeit den Pak Choi hinzugeben. Anschließend die Eier nach dem Kochen abschrecken, pellen und halbieren. Wenn die Brühe ausreichend gekocht hat, die Möhrenstücken entfernen, die Suppe auftun und mit in Scheiben geschnittenem Huhn und halben Eiern dekorieren. Lecker!

„Ramen-Burger“

Zutaten für 4 Personen:

  • Salz
  • 2 Packungen Ramen-Nudeln
  • 2 Eier, leicht geschlagen
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 500 g Hackfleisch
  • 1 Chilischote, fein gehackt
  • 1/2 Zwiebel, gehackt
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 4 Scheiben Käse
  • Salat
  • 1 Tomate, in Scheiben geschnitten
  • Pflanzenöl, zum Frittieren
Homemade Ramen Cheese Burger with Lettuce and Tomato

Burger geht ja immer!

Zubereitung

Schritt 1
Zuerst werden die “Brötchen” gemacht. Dafür in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser Eure Ramen nach Packungsanweisung kochen. Die Nudeln dann abtropfen lassen und mit kaltem Wasser abspülen.

Schritt 2
Die Nudeln mit einer großen Schüssel zusammen in verquirlten Eiern wenden, bis sie gleichmäßig bedeckt sind. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen. Nehmt dann eine Bratpfanne und fügt etwas Öl hinzu, bis der Boden der Pfanne gleichmäßig bedeckt ist. Dann nehmt Ihr ein paar kleine Kuchenförmchen (mit einem ungefähren Durchmesser von 8 – 15 Zentimetern), legt die Förmchen in die Pfanne und füllt sie mit den Nudeln. Ihr könnt diese ein wenig herunterdrücken. So werden die Nudeln in Burgerbrötchen-Form gebraten. Gelegentlich wenden, bis sie von außen leicht braun werden (ca. vier Minuten pro Seite).

Nun zu den Patties

Schritt 3
Nehmt wieder eine große Schüssel und mischt das Hackfleisch mit Chili, Zwiebeln und etwas Knoblauchpulver zusammen. Die so entstandene Mischung in vier Patties formen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Schritt 4
Jetzt geht’s wieder an die Bratpfanne. Fügt ein wenig Öl hinzu und wenn dies heiß ist, bratet Ihr die Rindfleisch-Patties von beiden Seiten gut an. Ebenfalls ca. vier Minuten pro Seite (Achtung je nach Dicke des Fleisches variieren). Am Ende wird Käse auf jedes Pattie gelegt und dann ein Deckel auf die Pfanne gelegt, so dass der Käse nach ca. einer Minute geschmolzen ist.

Schritt 5
Fast geschafft! Nehmt die vier Ramen-Brötchen, fügt Salat, Tomatenscheiben und Patties zu einem Burger zusammen. Jede Soße ist zusätzlich erlaubt – es schmeckt mit Mayo, Ketchup oder Soja-Sauce.

Für Ramen-Aficionados: den Nudelteig selbst herstellen

Es gibt selbstverständlich weitere diverse Rezepte aber unsere Top 3 geben Euch einen schönen Einstieg ins japanische Nudelparadies! Wer allerdings noch einen Schritt weiter gehen möchte, der kann die Ramen-Nudeln von Grund auf selbst machen.

Das Wichtigste bei der Zubereitung ist, dass die Liste der Zutaten kurz ist (Mehl, Salz, Wasser, Kansui) und dass Kansui – bzw. alkalisches Wasser – verwendet wird. Dies bekommt man in einem asiatischen Supermarkt oder online.

Ebenfalls ganz wichtig ist das „Handwerkzeug“. Ihr könnt fast unmöglich großartige Ramen Rezepte machen, ohne ein wenig in die nötige Ausrüstung zu investieren; diese besteht in einem guten Mixer und einer Nudelmaschine. Natürlich kann der Ramen-Teig auch von Hand geknetet werden, aber das ist harte Arbeit.

Japanese ramen pork soup noodles traditional cuisine

Auf die Nudel kommt es an

Achtung: hausgemachte Ramen-Nudeln brauchen viel Wasser und Zeit

Der Hauptunterschied zwischen der Herstellung von Ramen-Nudelteig und Brotteig ist die benötigte Wassermenge. Während man für Brotteig etwa 60 % Wasser benötigt, liegt die ideale Menge für Ramen bei etwa 35 % Wasser. Beachtet deswegen, dass Ihr einen Teig herstellt, der sehr schwer ist und sich schwieriger verarbeiten lässt. Unser Experten-Tipp: einen Teig mit 40 % Wasser machen, das passt nämlich auch.

Gucken wir einmal auf den Zeitfaktor der Nudelherstellung – denn hier lauert am Ende unseres Ramen-Rezepte-Artikels noch ein kleiner Haken für Ungeduldige: Am besten schmecken die Ramen-Nudeln nämlich, wenn man sie ein bis zwei Tage nach der Teigherstellung ruhen lässt und erst danach kocht!

Haben wir Eure Neugierde geweckt und Euch den Geschmack gebracht? Dann wünschen wir Euch viel Freude beim Ausprobieren unserer Ramen Rezepte und Anregungen!

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