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Sauerkraut ist das bekannteste fermentierte Gemüse ©123rf/Daniel Vincek

Gesund und schlank durch Fermentiertes

Fermentieren ist eine der ältesten Konservierungsmethoden und trotzdem noch topaktuell. Denn neben der langen Haltbarkeit haben fermentierte Lebensmittel wie zum Beispiel Kimchi oder Sauerkraut noch den Vorteil, dass sie extrem gesund sind. Kein Wunder also, dass selbst-fermentiertes Gemüse unter Food-Bloggern schon seit längerem so beliebt ist.

Was passiert beim Fermentieren?

Fermentieren bedeutet nichts anderes, als Lebensmittel unter kontrollierten Bedingungen durch Milchsäurebakterien vergären zu lassen. Bei diesem Prozess wird Zucker zu Milchsäure umgewandelt. Das wohl bekannteste Beispiel ist Sauerkraut – aber auch Kaffee, Tee, Tabak oder Kakao müssen erst fermentiert werden, bevor wir sie genießen können.

Gesundheitsvorteile von fermentierten Lebensmitteln

Fermentiertes Gemüse ist leichter verdaulich als die rohe Variante. Der Vorteil gegenüber gekochtem Gemüse ist, dass durch die Fermentation bestimmte Bakterienkulturen entstehen, die sich positiv auf die Darmflora auswirken. Dadurch wird die Immunabwehr gestärkt, was bei der Behandlung von vielen verschiedenen Krankheiten wie zum Beispiel Rheuma, Diabetes und Neurodermitis wichtig ist. Fermentiertes Gemüse ist nicht nur gesund – auch beim Abnehmen ist es ein optimaler Begleiter. Denn das Gemüse enthält kaum noch Zucker und Kohlenhydrate, dafür sorgen die im Gemüse enthaltenen Ballaststoffe für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl.

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Kimchi enthält viele wichtige Vitamine und ist ganz leicht zu Hause herzustellen.

Selbst Fermentieren? So klappt’s!

Wer fermentierte Lebensmittel wie zum Beispiel Sauerkraut im Supermarkt kauft, sollte wissen, dass diese oft pasteurisiert sind, um eventuell vorhandene Bakterien abzutöten. Leider werden dadurch auch viele wichtige Vitamine zerstört, die durch die Fermentation entstehen. Ein guter Grund, zu Hause einmal selbst zu fermentieren! Das ist nicht schwierig – alles was man dazu braucht sind Einmachgläser, Wasser, Salz und eventuell noch Gewürze.

Das Gemüse wird hierzu kleingeschnitten oder gehobelt und mit Salz sowie Gewürzen nach Wahl (z. B. Kümmel, Chili oder Wacholderbeeren) vermengt. Bei wasserhaltigem Gemüse reicht es, das Ganze eine Weile zu verrühren, bis das Gemüse komplett von Lake bedeckt ist. Wenn sich nicht ausreichend Flüssigkeit gebildet hat, kann mit etwas Wasser nachgeholfen werden. Wichtig ist, dass das Gemüse mit einem schweren Gegenstand (z. B. aus Glas oder Ton) nach unten gedrückt wird, damit es während der gesamten Zeit unter der Lake bleibt. Bei einer Temperatur von 15 bis 22 Grad sollte das Ganze nun ca. 3 bis 5 Tage ruhen.

Was kann man fermentieren?

Bei der Fermentation zu Hause sind der Fantasie und den eigenen Vorlieben keine Grenzen gesetzt. Besonders gut eignen sich beispielsweise folgende Gemüsesorten:

  • Kohl
  • Bohnen
  • Karotten
  • Äpfel
  • Knoblauch
  • Blumenkohl
  • Champignons

Mein Tipp:

Für Anfänger sind Bügelgläser als Aufbewahrung besonders gut geeignet – denn die Gummidichtung des Glases sorgt dafür, dass auftretende Gärgase entweichen können, gleichzeitig wird verhindert, dass Sauerstoff eindringt.

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