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In der Heißluftfritteuse gegarte Süßkartoffeln. ©Foodio | Dreamstime.com

Gesund frittieren: Heiß und fettig geht auch anders

Ab und zu haben wir sie doch alle gern: Frittierte Pommes, in einer Papiertüte mit Mayo und Ketchup serviert. Doof nur, dass sich an der Papiertüte sehr schnell Fettflecken absondern, die einem ins Gewissen reden und vor Augen halten, dass frittierte Pommes förmlich vom Fett leben. Aber keine Sorge, Frittieren geht auch gesünder.

Lecker aber ungesund

Frittierte Lebensmittel – egal, ob Kartoffelspalten, Chickenwings, Wiener Schnitzel oder Gemüse – werden im schwimmenden, kochenden Fett gebacken, bis sie gar sind. Heißt also, sie saugen Unmengen an Fett auf und sind damit alles andere als gesund und gut für die Linie.

Beim Frittieren werden Lebensmittel in bis zu 180°C heißes Öl gegeben, wodurch sich rasch eine Kruste an der Oberfläche bildet und das typische Frittier-Aroma entsteht. Aber eben nicht nur das, sondern auch Acrylamid. Acrylamid kann sich bilden, wenn kohlenhydratreiche Lebensmittel stark erhitzt werden. Dafür verantwortlich sind Glukose und Fruktose, die Aminosäure Asparagin, hohe Temperaturen und ein geringer Wassergehalt der Lebensmittel. Vielleicht erinnerst du dich an den Lebensmittelskandal 2002, als die Welt erfuhr, dass Pommes Frites, Kartoffelchips, Cornflakes und Co. Krebs erregend sein sollen. Grund dafür war die Entdeckung von Acrylamid in Frittiertem, Geröstetem und Gebratenem. Was für eine Hiobsbotschaft.

Gesünder Frittieren

Eine Heißluftfritteuse klingt demnach beinahe wie ein wahr gewordener Traum: Frittieren ganz ohne oder mit nur sehr wenig Fett, eine minimale, nicht gesundheitsschädliche Konzentration von Acrylamid und trotzdem der knackige, noch intensivere Geschmack. In einer Heißluftfritteuse sorgt ein heißer Luftstrom dafür, dass die Lebensmittel schonend gegart werden, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Das Wort Fritteuse mag dabei etwas irritieren, dann genau das – das Garen in Fett – tut die Heißluftfritteuse eben nicht.

Garnelen

Nicht nur Pommes Frites können aus der Heißluftfritteuse kommen.

Ohne Fett und trotzdem lecker

Geschmacklich können die frittieren Leckereien durchaus mit ihren fettigen Geschwistern mithalten. Um den Ganzen noch auf die Sprünge zu helfen, reicht es schon aus, die Lebensmittel leicht mit Öl zu beträufeln oder den Boden der Heißluftfritteuse mit etwas Öl zu bestreichen – schon bekommst du den typische Frittier-Geschmack und das mit ganzen 80 Prozent weniger Fett im Vergleich zu einer herkömmlichen Fritteuse. Einziger Nachteil: Die Zubereitung in einer Heißluftfritteuse dauert etwas länger als die in der klassischen Fritteuse. Diese Extrazeit kann man jedoch locker in Kauf nehmen, wenn man an das leckere, gesunde Ergebnis denkt, oder?

Obst, Gemüse und Fleisch frittieren

Obwohl zwar Pommes Frites das Paradebeispiel für frittierte Lebensmittel sind, kann eine Heißluftfritteuse viel mehr. Achtung, gleich wird dir das Wasser im Mund zusammenlaufen: Falafel, Hühnerbrustfilet, Nuggets, Hähnchenschenkel, Schnitzel, Steak, Fisch, Gambas, Bratkartoffeln, Chili Con Carne, Gemüsepfannen, Pizzabrötchen, Ragout aber auch gebrannte Mandeln, gebackene Bananen und und und … Hach, was kann heiße Luft lecker sein.

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