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Donuts mit verschiedenen Glasuren ©Syda Productions – stock.adobe.com

Ende der Fress-Attacken: Keine Macht dem Heisshunger

Den ganzen Tag konntest du dich zusammenreißen, doch dann am Abend überkommt er dich, der Heißhunger auf etwas Süßes. Deine Gedanken drehen sich nur noch um Schokolade und Gummibärchen. Hast du dir dann erst einmal ein Stückchen gegönnt, ist auch schon die halbe Packung leer. Dieses Verhalten kannst du dir mit ein paar Tricks abgewöhnen.

Woher kommt Heißhunger?

Eigentlich dient die Nahrungsaufnahme ja dazu, den Körper mit Energie zu versorgen. Demnach sollten wir also mit dem Essen aufhören, sobald wir genug Energie getankt haben. Das machen wir jedoch in den meisten Fällen nicht. Haben wir einmal die Schwelle überschritten und mehr Energie als nötig zu uns genommen, dient die Nahrungsaufnahme nicht mehr dem Körper, sondern dem Geist. Fettige und süße Lebensmittel stimulieren das Gehirn und lösen somit einen Suchtfaktor aus, der nur zu gern von der Lebensmittelindustrie genutzt wird.

Tipps gegen den Heißhunger

Das Verhalten wahrnehmen

Zuallererst ist es wichtig, dass du dir bewusst darüber wirst, wann und warum du überhaupt zu welchen Lebensmitteln greifst. Am besten schreibst du dir diese Hinweise genaustens auf. Notiere dir beispielsweise, wenn du nach einem stressigen Arbeitstag zu Schokolade greifst und schildere genau, wie diese Nascherei geschmeckt hat. Alleine diese Maßnahme und das Bewusstsein kann dazu führen, dass die Heißhunger-Attacken verschwinden oder du besser mit ihnen umgehen kannst.

Das Verhalten ändern

Sollte das Notieren deines Verhaltens nicht ausreichen, gilt es nun, deine Gewohnheiten zu ändern. Isst du beispielsweise immer nach dem Abendbrot noch etwas Süßes oder kaufst du dir täglich auf dem Weg zur Arbeit ein Croissant? Um dies zukünftig zu vermeiden, brauchst du ein Äquivalent, welches du dir genausten überlegst. Stelle dir beispielsweise deinen Weg zur Arbeit und den Geruch des Bäckers vor und, wie du ganz stolz einfach weitergehst. Wenn du dann das nächste Mal in dieser Situation bist, läufst du weniger Gefahr, in Versuchung zu geraten. Grund dafür ist, dass du dein neues Verhalten bereits eingeübt hast und du deine Gewohnheit an ihrer Quelle, dem Reiz, unterbrichst.

heisshunger

Stell dir vor, wie du beim nächsten Kaffeetrinken mit Freunden auf den Kuchen verzichtest.

Unschöne Vorstellungen

Das, was dir bisher immer so schmackhaft vorkam, soll künftig unappetitlich sein. Versuche deswegen, Lebensmittel wie Schokolade, Chips und Co. mit unangenehmen Emotionen zu verbinden. Möchtest du zum Beispiel Gummitiere essen, die schon aufgequollen im WC schwammen oder Schokolade, auf der vorher ein Hund gekaut hat?

Kaugummi und Zähneputzen

Verlege das Zähneputzen vor dem Schlafengehen doch einfach ein paar Stunden nach vorn oder gönne dir nach deinem Mittagessen einen Kaugummi. Ist es nicht ziemlich unappetitlich, einen Kaugummi zu kauen, dann zu etwas Süßem zu greifen und wieder den Kaugummi in den Mund zu nehmen? Gleiches gilt für das Zähneputzen: Ist der Mund erst einmal sauber und die Zahnoberflächen schön glatt, dann überlegt man sich doch zweimal, ob man wirklich zu Naschereien greift und schließlich nochmal putzen muss.

An den Speck erinnern

Ziehe eine besonders enge Hose an oder schnalle den Gürtel an deiner Hose etwas enger. So wirst du nicht nur daran erinnert, dass du ja eigentlich abnehmen wolltest, sondern sammelst auch deine Gedanken.Unbewusst wird dein Appetit auf etwas Süßes dann damit verbunden, dass deine Hosen immer enger werden und du dich unwohler fühlst.

Mein Fazit:

Ganz wichtig ist, dass du Süßigkeiten und Ungesundes, auf das du oft Heißhunger hast, einfach aus deinem Leben verbannst. Ganz nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“. Wenn du keine Gefahrenquellen mehr Zuhause, im Büro oder im Auto hast, dann verpasst du auch viele Heißhunger-Gelegenheiten und lernst so, dich umzugewöhnen.

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