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Crumble ©123rf/voltan1

Crumbles: Schneller Winternachtisch für Faule

Wer kein Fan von Kuchenteig ist, wird Crumbles lieben: In Nullkommanichts kannst du ganz leicht einen leckeren Crumble mit wenigen Zutaten herstellen. Wir zeigen dir die besten Rezepte.

Was ist ein Crumble?

Crumble ist ein ursprünglich britisches Gericht, das süß oder salzig zubereitet werden kann. Die süße Variante ist allerdings weiter verbreitet als die salzige. In der bekanntesten Version besteht ein Crumble aus süßen Früchten, die mit einer Schicht aus zerbröseltem Teig bedeckt sind. Der Teig besteht in der Regel aus einer Mischung aus Mehl, Fett und Zucker. Der Nachtisch eignet sich besonders gut, wenn du keine Zeit hast, einen Kuchen zu backen und trotzdem Lust auf einen leckeren Nachtisch hast.

Crumbles backen – leicht gemacht

Bei den Deutschen ist besonders der Rhabarber-Crumble beliebt. Die Herstellung ist nicht schwer:
Einfach den Rhabarber waschen und in kleine Stücke schneiden, mit Zitronensaft und Zucker vermischen und in einer Backform oder in kleinen Muffinförmchen verteilen. Dann das Mehl mit Zucker und Butter vermengen und zu kleinen Bröseln verreiben. Die Brösel auf den Rhabarber verteilen und das Ganze im Ofen bei 180 Grad geben und eine Weile lang backen lassen, bis die Crumbles goldbraun sind. Oft wird über die Crumbles vor dem Backen noch etwas brauner Zucker gestreut, dieser karamelisiert in der Hitze und sorgt für ein noch intensiveres Geschmackserlebnis. Bei der Auswahl der Obstsorten kann man seinem Geschmack freien Lauf lassen. Du solltest nur darauf achten, dass das Obst ausreichend Säure enthält, im Zusammenspiel mit den süßen Crumbles ergibt sich ein leckerer Kontrast. Beliebte Obstsorten für einen Crumble sind beispielsweise

  • Pflaumen
  • Äpfel
  • Blaubeeren
  • Rhabarber
  • Pfirsich

Herzhafte Crumbles als Hauptgericht

Crumbles schmecken nicht nur lecker in der süßen Variante, sondern auch herzhaft als Hauptgericht. Das Ganz lässt sich genauso leicht zuberereiten, wie die süße Version. Dafür einfach das Obst durch dein Lieblingsgemüse ersetzen und die Crumbles statt mit Zucker einfach mit Salz, Gewürzen oder auch mit Käse verfeinern. Als Gewürze eignen sich zum Beispiel Paprikapulver oder auch Kräuter der Provence, je nach Geschmack. Wie beim süßen Crumble solltest du darauf achten, dass das Gemüse ausreichend Säure enthält, wie beispielsweise Tomaten. Ansonsten kannst du beim Würzen des Gemüses auch einfach einen Spritzer Zitronensaft hinzugeben.

herzhafter-crumble

Auch in der salzigen Version mit Gemüse schmeckt ein Crumble lecker.

Weihnachtscrumbles für die Festtage

Auch als Weihnachtsgericht eignet sich ein Crumble. Dafür können je nach Belieben einfach verschiedene Obstsorten wie zum Beispiel Äpfel oder Pflaumen als Obst-Grundlage genommen und mit den Bröseln bestreut werden. Um einen weihnachtlich-winterlichen Geschmack zu bekommen, kann man die Brösel mit Gewürzen wie Zimt und Vanille versehen und wie gewohnt auf die Früchte geben. Dazu noch eine Portion Schlagsahne oder Vanilleeis  – und fertig ist ein leckerer Nachtisch, der schnell geht. Nicht besonders gesund, aber umso leckerer ist die Crumble-Version, in der die Teig-Brösel durch zerbrochene Cookies ersetzt werden. Um den richtigen weihnachtlichen Touch zu bekommen, kann hier auch beispielsweise Spekulatius verwendet werden.

Crumbles in der gesunden Version

Die Crumble-Brösel müssen nicht zwingend aus Mehl, Zucker und Butter bestehen. Als gesündere Variante kann man beispielsweise das Mehl durch Haferflocken ersetzen, statt Butter kann Kokosöl benutzt werden und der Haushaltszucker kann durch Kokosblütenzucker, Honig oder Xylit ersetzt werden. Für die Extraportion Gesundheit können die Crumbles noch durch die Zugabe von gemahlenen oder zerhackten Nüssen, zum Beispiel Haselnüssen oder Mandeln ergänzt werden. Für die Unterstützung der Verdauung können außerdem noch Leinsamen beim Crumble-Teig hinzugefügt werden.

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