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10 Gebote für die perfekte Grillparty iStock.com/gilaxia

10 Gebote für die perfekte Grillparty

Wer zum Grillen einlädt, verbringt im Vorfeld viel Zeit mit Organisation und Einkaufen. Umso ärgerlicher ist es, wenn dann etwas schief geht. Muss nicht sein! Mit unseren 10 Geboten für die perfekte Grillparty wird es für alle Beteiligten ein rundum gelungenes Event.

Laut einer Forsa-Umfrage sind 90 Prozent der Deutschen echte BBQ-Fans und heizen im Schnitt 13 Mal pro Jahr den Grill an. Oft für vier oder mehr Freunde. Dabei kann eine Menge schief gehen – aber nur, wenn man unsere 10 Grill-Gebote nicht beachtet.

1) Zeit & Ort

Nicht jeder Sommer ist in Deutschland so phänomenal wie 2018. Deshalb rechtzeitig die Gäste einladen, aber immer einen Plan B für Gewitter oder Wettereinbruch im Kopf haben: Ist der öffentliche Grillplatz überdacht, lässt sich ein Partyzelt im Garten aufbauen, eine Plane zwischen die Bäume spannen, oder können die Gäste notfalls drinnen essen, während der Gastgeber mit einem Regenschirm am Grill die Würstchen wendet? Online-Wetterdienste geben hierfür Vorhersagen für bis zu 14 Tage. Auch wichtig: Gibt es Not-Übernachtungsmöglichkeiten für alle, die – warum auch immer – nicht mehr nach Hause kommen?

2) Mensch & Tier

Schon bei der Einladung sollte man seine Gäste besser kennenlernen: sind Vegetarier, Veganer oder Allergiker darunter? Wer trinkt gern mal ein Fläschchen mehr oder hat sehr ausgeprägten Hunger? Ist der Grill groß genug oder sollte man sich beim Nachbarn einen zweiten dazuleihen? Wer hilft mir zuverlässig beim Grillen mit und ist bereit, erst später am Abend mit dem Alkohol zu beginnen? Wenn Kinder mitkommen: Grill besonders umfallsicher aufstellen und für Bespaßung sorgen – Spiele, Hüpfburg oder Kinderpool. Bringt jemand seinen Hund mit? Dann müssen alle Lebensmittel außer Reichweite oben auf den Tischen stehen.

3) Tisch & Stuhl

Wenn man nicht auf Picknickdecken im Gras essen will: stehen genügend Sitzgelegenheiten und Tische zur Verfügung? Falls nicht, dazu leihen oder ausreichend Finger-Grillfood mitgrillen (z.B. Mini-Würstchen, Hamburger, Gyros-Pita oder kleine Spieße), die man im Stehen essen kann.

4) Fleisch & Fisch

Faustregel für den Grilleinkauf: Immer mit 2-3 Gästen mehr rechnen. Pro Person 300 g Fleisch oder Fisch, 200 g Beilagen, 100 g Salat/Gemüse/Tomaten. Dazu ausreichend Brot (praktisch: Pizzaschnecken & Pizzablumen zum Abreißen), Grillsaucen, Senf, Kräuterbutter, Salz und Pfeffer. In der heißen Saison möglichst keine Salate mit Mayonnaise anbieten, besser Kartoffel-Gurkensalat, Nudelsalat mit Pesto oder Quinoa-Bowls.

Tolle Alternative zu Baguette und Co.: Pizzaschnecken.

5) Soft- & Hardware

Ausreichend Brennstoffe (Kohle/Briketts/Gasflaschen) einkaufen. Wenn nicht genug Geschirr und Besteck vorhanden ist: wiederverwertbare Messer & Gabel, sowie Teller aus Bambusmaterial sind stabiler und nachhaltiger als Plastik. Dazu Servietten, Feuchttücher für Hände & Mund und verschließbare Müllbeutel nicht vergessen. Wenn bis in die tiefe Nacht gegrillt wird, für Beleuchtung und Insektenschutz sorgen – Fackeln, Windlichter, Lampions, Mückenkerzen. Im Frühjahr und Herbst werden die Nächte rasch unangenehm kühl. Gut, wer für seine Gäste ein paar preiswerte Fleece-Decken bereit hält. Auch schön: Heizstrahler oder eine Feuerschale.

6) Gluck & Schluck

Kein Bier und Wein ist natürlich auch keine Lösung, aber ein guter Gastgeber bietet seinen Grillfreunden auch jede Menge Alternativen von Sekt bis Selters an. Kistenweise abgenommene Getränke wie Wasser, Limo oder Cola verkaufen einige Getränkemärkte auch in Kommission und nehmen die ungetrunkenen Reste zurück. Ansonsten finden selbst gekochte Eistees, leichte Saftschorlen und alkoholfreies Bier immer mehr Freunde. Wichtig: Getränke mindestens vier Stunden vorkühlen, auch der Rotwein muss nicht sommerwarm getrunken werden. Am besten eignen sich hierfür Kinderbadewannen voll Eis aus dem Supermarkt

7) Drunter & Drüber

Wer das Grillfest nicht auf dem Mars oder seinem Fünf-Hektar-Anwesen feiert, sollte die Nachbarn mindestens einen Tag vorher informieren, dass es ein bisschen lauter und rauchiger werden kann. So mancher notorischer Nörgler wird besänftigt, wenn man ihn einfach auf die Party einlädt.

8) Marinieren & Vorbereiten

Fleisch einen Tag vorher marinieren, Fische und Meeresfrüchte nur 2-3 Stunden. Alle Salate zubereiten, damit sie gut durchziehen. Offene Speisen auch während der Party immer mit Deckel oder Küchentuch abdecken, das schützt auch vor Sonne und Insekten. Grill so stellen, dass der Rauch nicht direkt zu den Gästen zieht – aber nicht zu weit weg, damit der Grillmeister auch etwas von der Party hat. Schürze und Grillbesteck bereitlegen. Auch an die Sicherheit beim Grillen denken: Erste-Hilfe-Set, Taschenlampe, Löschtuch, Feuerlöscher oder einen Eimer Sand (kein Wasser!) in der Hinterhand haben und den Grill wenn nötig rechtzeitig vorheizen. Manche Speisen wie Steaks, dicke Nackenstücke oder Burger-Patties kann man auch eine Stunde vor Partybeginn vorgrillen, in mehreren Lagen Alufolie warmhalten (aber höchstes zwei Stunden) und dann kurz und heiß zu Ende grillen.

Erst Häppchen und Gemüse, dann die großen Fleischstücke grillen – so ist der größte Hunger der Gäste schon mal gestillt.

9) Vorher & Nachher

Vor dem Beginn des Grillens die exakte Reihenfolge des Grillgutes überlegen. Mit kleinen, schnellen Appetithappen wie Mini-Spießchen oder Datteln im Speckmantel beginnen. Als nächstes leichte Lebensmittel wie Gemüse, Käse, Fisch oder Meeresfrüchte. Gleichzeitig bereits die dickeren Fleischstücke im Rostbereich mit milderer Hitze vorgrillen. Danach kommt die volle Fleischeslust mit Steaks, Würstchen und Lammkoteletts. Wichtig: Alles, was am Ende roh übrig geblieben ist, entweder durchgrillen und für die nächste kalte Brotzeit einpacken. Oder Wegwerfen! Auf keinen Fall rohes Fleisch oder Fisch über Nacht aufheben, es sei denn, dieses Grillgut wurde während der Party in einer Kühlbox bei weniger als 8 °C gelagert. Vor dem Schlafengehen kontrollieren, ob der Grill wirklich kalt ist oder die Glut gefahrlos ausgehen kann.

10) Süß & Fettig

Auch wenn die meisten Gäste längst pappsatt sind, macht man sich mit einfachen Überraschungsnachtischen viele Freunde: Bananen in Schale grillen, aufschneiden, mit Nutella oder Erdnussbutter bestreichen und auslöffeln. Notfalls sorgen am Spieß über den Grill gehaltene Marshmellows für den finalen Zuckerkick.

 

 

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