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Fertiges Focaccia auf einem Holzbrett ©Webedia_GmbH

Focaccia & Flammkuchen im Airfryer mit dem Pizza-Kit

Knusprige Pizza, Focaccia und Flammkuchen aus dem Philips Airfryer - das geht? Wir wollten es ganz genau wissen und haben um ein Pizza-Kit gebeten, um es auszuprobieren. Ergebnis: Das beste Focaccia aller Zeiten!

Was ist das Pizza-Kit?

Das Pizza-Kit ist ein Einsatz für den Philips Airfryer XXL, mit dem man flache Teige knusprig backen kann. Und die müssen nicht zwingend selbstgemacht sein – wenn es mal schnell gehen muss, passt ab jetzt auch eine ganze Tiefkühlpizza in den Airfryer. Das funktioniert, weil man den Korb komplett entnimmt und gegen den Pizza-Einsatz austauscht. Der Clou: Das Gitter des Korbes wird direkt zum Spritzschutz umfunktioniert.

Philips Airfryer XXL mit Pizzakit

Na mal sehen, ob es knuspert!

 

Das alles dauert wohl nicht länger als eine Minute und schon kann man loslegen. Da der Airfryer nicht vorgeheizt werden muss und schneller ist, als der Backofen, ist eine ganze Pizza in unter 10 Minuten fertig. Aber nicht nur Pizza kann man mit dem neuen Kit zubereiten, auch Flammkuchen, Pizzabrot und Focaccia kann man wohl backen – macht natürlich Sinn. Weil Pizza ja jeder kann (und ich am Wochenende gerade eine große Pizza-Fiesta gefeiert habe), wollen wir heute aber meinen liebsten Flammkuchen und ganz einfaches, rustikales Focaccia machen. Lecker!


In Kooperation mit Philips


Flammkuchen

Die flachen elsässischen Knusperfladen kennt hoffentlich inzwischen jeder. Wir wollen heute testen, wie gut sie im Airfryer gelingen. Klassisch belegt werden sie mit Creme Fraîche, Speck &  Zwiebeln und das schmeckt natürlich wunderbar. Aber heute wollen wir mal etwas anderes machen. Dazu haben wir alles für meinen favorisierten Flammkuchen-Belag eingekauft; süße Feigen, cremigen Mascarpone, Parmaschinken und frischen Rucola. Es spricht nichts dagegen, fertigen Teig zu kaufen – wenn man aber schon am Vortag weiß, dass man Flammkuchen machen möchte, ist der Teig schnell gemacht und kann über Nacht gehen.

Flammkuchenteig kann man übrigens aus Quark-Ölteig oder einfachem Teig ohne Hefe machen. Wir machen ihn aber heute mit Hefe. Los geht’s!

Flammkuchenteig auf einem Tisch vor dem Airfryer XXL

Nicht schön, aber selten: Unser Flammkuchenteig

Flammkuchen mit Mascarpone & Parmaschinken

Zutaten

Für etwa 6 Flammkuchen

  • 250 g Mehl
  • 130 ml lauwarmes Wasser
  • 1/4 Würfel frische Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 Salz
  • 3 EL Olivenöl

Für den Belag

  • 1 Packung Mascarpone (250 g)
  • 200 g dünn geschnittenen Parma- oder San Daniele Schinken
  • 9 frische Feigen (es gehen zur Not auch die aus der Dose)
  • 1 Strauss Rucola
Flammkuchen vor dem backen im Pizzakit

Das Gitter fungiert als Schutz.

Zubereitung

Schritt 1
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Salz vermischen. Eine Kuhle in die Mitte drücken, die Hefe hineinbröseln und den Zucker direkt darauf streuen. Nun die Hefe mit lauwarmen Wasser bedecken und etwa 10 Minuten stehen lassen. Deinen Ofen für etwa 1 Minute auf 50°C heizen, ausstellen und die Ofentür ein wenig offen stehen lassen.

Schritt 2
Von der Mitte aus alles verkneten und nach und nach das restliche Wasser hinzugießen. Für etwa 2 Minuten kneten, das Öl dazugeben und noch einmal 2 Minuten kneten. Die Schüssel mit einem sauberen Handtuch abdecken und für 60 Minuten oder über Nacht im lauwarmen Ofen stehen lassen.

Schritt 3
Den Teig in 6 Teile teilen, etwas Mehl auf die Arbeitsfläche streuen und den Teig schon mal in etwas in eine Rechteckige Form bringen. Anschließend mit dem Handballen gleichmäßig etwas flach drücken, dann mit dem Nudelholz so dünn wie möglich ausrollen. Mach es nicht zu dünn, sonst kriegt man ihn nicht mehr von der Fläche. Ich habe unsere noch etwas mit dem Messer zurecht geschnitten.

Schritt 4
Den Teigfladen zwei Mal falten, auf die Fläche des Pizza-Kits legen und wieder auseinander falten. Mit etwa 1 EL Mascarpone bestreichen. Die Feigen waschen, vierteln und sechs Viertel auf den Flammkuchen legen. Ein bis zwei Scheiben Schinken zerrupfen und ebenfalls auf den Teig legen. Nun das Gitter des Airfryers einsetzen und das Pizza-Kit in den Airfryer geben. Bei 200°C für 7 Minuten backen, bis er schön knusprig ist.

Schritt 5
Während der Flammkuchen bäckt, den Rucola waschen. Flammkuchen entnehmen und mit noch etwas Schinken und frischem Rucola fertig belegen. Guten Appetit!

fertiger Flammkuchen mit Schinken und Rucola

Doppelt hält besser: knuspriger und frischer Schinken vereint

Fazit: Wie war der Flammkuchen?

Wir waren erst verwundert, weil der Teig noch etwas hell aussah – hat aber getäuscht. Der Flammkuchen war herrlich kross und dank Hefeteig in der Mitte schön fluffig, der Mascarpone war perfekt mit dem Teig verschmolzen und gebräunt. Der knusprige Parmaschinken mit den Feigen… hmmm – herrlich! Und nicht nur das: er war noch da! Man darf nämlich nicht vergessen, dass der Heißluftwirbel im Airfryer alles mit 2225 Watt zubereitet – da landet eine lose Scheibe Schinken sonst gerne mal im Ventilator, wenn man keinen Snackdeckel verwendet. Bei uns war aber dank eingesetztem Gitter beim Pizza-Kit alles noch genau da, wo es sein sollte. Hat also wunderbar geklappt!

Nun weiter zum nächsten Versuch: dickes, perfektes Focaccia wie von Papa! Also meinem Papa.

Focaccia

Focaccia kenne ich aus Italien in zwei Varianten: als flaches Brot, ähnlich wie eine Pizza, beträufelt mit Öl, dazu etwas Rosmarin und Salz. Oder als wolkiges Hefebrot mit krosser Kruste, gerne auch mit Oliven, halbgetrockneten Tomaten oder Kapern im Teig. Mein Vater machte beide Varianten – die Flache als Vorspeise und Beilage. Das Fluffige als eigenes Gericht mit etwas frischem Salat, der einfach nur aus Rucola, ein paar Tomaten, etwas Olivenöl und einigen Spritzern Zitrone bestand. Mehr brauchte man nicht zum Glücklichsein. Wenn etwas vom Focaccia übrig blieb, dann wurde es einfach am nächsten Tag mit Zwiebeln in einer Pfanne angebraten und mit Käse bestreut – fertig. Und ein absoluter Geheimtipp!

Focacciateig vor einem Airfryer

Das wird ein Fest!

Rustikales Focaccia mit Rosmarin und grobem Salz

Zutaten für 2 Stück

  • 500 g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 3 EL Öl
  • Einige Zweige frischer Rosmarin
  • Olivenöl zum Beträufeln
  • Grobes Hagelsalz zum Bestreuen
Focacciateig ausgerollt auf einer Arbeitsfläche

Ganz weich und fluffig muss er sein!

Zubereitung

Schritt 1
Das Mehl in eine große Schüssel geben (Achtung, der Teig wird sich mindestens verdoppeln), mit dem Salz vermischen, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hineinbröseln. Den Zucker darüber streuen und mit lauwarmen Wasser bedecken. Den Ofen etwa 1 Minute lang auf 50°C heizen, dann ausschalten und die Ofentür offen lassen. Den Teig 5 Minuten stehen lassen bis sich die Hefe gelöst hat, dann alles mit dem restlichen Wasser verkneten. Der Teig wird eher klebrig sein. Nun das Öl hinzugeben und nochmal kurz durchkneten. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und für 60 Minuten oder über Nacht im geschlossenen Ofen gehen lassen.

Schritt 2
Etwa 20 Minuten bevor es losgehen soll, deine Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, den Teig in 2 gleiche Teile teilen und ihn mit den Händen in die gewünschte Form bringen. Nochmal mit dem Handtuch abdecken und gehen lassen

Focaccia im Airfryer

Sogar der Rosmarin bleibt an seinem Platz!

Schritt 3
Das Focaccia in das Pizza-Kit legen, mit den Fingerkuppen überall etwas eindrücken, mit Olivenöl beträufeln und mit Rosmarinzweigen belegen. Nicht vergessen, das Gitter einzusetzen und Focaccia bei 190°C 9 Minuten lang backen. Das fertige Focaccia entnehmen und den Rosmarin entfernen. Das noch warme Brot mit Hagelsalz bestreuen und frischen Rosmarin auflegen. Bei Bedarf kann noch etwas Olivenöl drauf. Und nun: genießen!

Fazit: Wie schmeckte das Focaccia?

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, war das das beste Focaccia, das ich jemals gegessen habe- sorry, Papa! Es war außen so unglaublich knusprig und innen so unbeschreiblich wolkig und weich – einfach perfekt. In einem normalen Ofen bekomme ich das nicht einmal mit einem Pizzastein hin. Im Airfryer entsteht sofort so eine große Hitze, das sich sofort eine tolle Kruste bildet, die das Innere schützt, so dass es ganz weich durchbäckt. Ich werde mein Focaccia nie wieder anders zubereiten!

Fertiges Focaccia auf einem Holzbrett

 

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