category-food category-health category-specialscheckmarkchefs-hat-ochefs-hatlive-show logo-icon menu-searchnewsletter powered-by
  • Start
  • Teekocher von Sage: Der richtige Herbstbegleiter
Teekocher von Sage: Der richtige Herbstbegleiter Karina Weißflog

Teekocher von Sage: Der richtige Herbstbegleiter

Passend zum beginnenden Herbstwetter hat unsere Testerin Karina den Teekocher „The Tea Maker“ von Sage getestet. Er arbeitet vollautomatisch und bereitet verschiedene Teesorten auf den Punkt zu. Ein Must-have für Teefans?

Der Test kommt für mich genau zum richtigen Zeitpunkt. Draußen stürmt es und drinnen sitzt man mit einer Tasse dampfendem Tee auf dem Sofa. Herrlich! Damit das ganz unkompliziert klappt, ist der Tea Maker von Sage eine tolle Hilfe.

Was gehört dazu?

Zum Lieferumfang gehören Sockel, Kanne mit Deckel, Teekorb mit Deckel und Tee-Messlöffel. Ich habe alles (außer dem Sockel) zunächst gründlich gespült. Wichtig ist, dass die Unterseite der Kanne, mit der sie auf den Sockel gestellt wird, trocken bleibt. Man kommt gut mit der Hand in die Kanne und kann daher mit einem weichen Tuch das Kanneninnere auch im Zwischenraum zwischen Kannensäule und Glaskörper einfach spülen.  Nach dem ersten Spülen sollte zunächst eine bis zum Höchststand gefüllte Kanne Wasser gekocht und das Wasser entsorgt werden –­ jetzt ist der Teebereiter einsatzbereit.

Auf dem Sockel finden sich einige Wahlmöglichkeiten:

So kann man zunächst auswählen, welche Teesorte man gerne zubereiten möchte. Jede Sorte hat ihre optimale Zubereitungstemperatur  und -dauer. Die Wahl besteht zwischen grünem, schwarzem, weißem Tee, Kräutertee, Oolong und „Custom“, bei dem man alle Werte selbst einstellt. Weiter hat man die Möglichkeit, die Stärke des Tees von stark über medium bis mild einzustellen. Auch hier gibt es wiederum die Custom-Funktion. Wählt man eine der Sorten oder Stärken, werden Werte vorgegeben, die trotzdem noch individuell angepasst werden können.

Der erste Versuch

Bei der Zubereitung von grünem Tee kann man viel falsch machen. Zum Beispiel eine zu hohe Temperatur oder eine zu lange Brühdauer ­ –dann wird er bitter und ungenießbar.  Deshalb war ich besonders gespannt, wie er mit einem automatischen Gerät wird.

Ich habe 500 ml Wasser in die Kanne gefüllt, was die Mindestmenge ist, die man kochen sollte. Es wird empfohlen, pro 250 ml Wasser einen Messlöffel losen Tees zu verwenden. Den Tee habe ich in den Teekorb gegeben und dessen Deckel aufgesetzt. Wenn man den Teekorb dann in die Kanne setzt, wird er von einem Magneten in die richtige Position an der Kannensäule gezogen. Nun habe ich den Deckel der Kanne aufgesetzt und das Programm „green“ gewählt. Das Programm gibt hier 80°C und drei Minuten Brühdauer vor. Da auf der Teepackung 70°C als Zubereitungstemperatur sowie zwei Minuten Brühdauer empfohlen werden, habe ich die Werte mit wenigen Tastendrücken angepasst. Anschließend habe ich die Taste „TEA“ gedrückt und den Brühvorgang  gestartet. Auf dem Display bekommt man die aktuelle Wassertemperatur angezeigt. Sobald die 70 Grad erreicht waren, hat sich der Teekorb automatisch nach unten gesenkt und der Timer ist gestartet. Möchte man den Brühvorgang abbrechen, drückt man die Taste „Tea / Cancel“ einfach erneut.

Nach Ablauf der zwei Minuten ist der Teekorb wieder nach oben gestiegen und ein Piepsen hat signalisiert, dass der Tee fertig ist. Das Resultat war ein absolut milder und leckerer grüner Tee. Wenn man möchte, kann man die Taste „Keep warm“ betätigen und der Tee wird bis zu 60 Minuten warm gehalten. Nach jedem Anheben und wieder Aufsetzen der Kanne muss die Taste neu betätigt werden.

Was ist noch möglich?

Mit dem Teekocher sollte nur Tee zubereitet werden oder Wasser erhitzt werden. Er ist nicht dazu gedacht, andere Flüssigkeiten oder Lebensmittel aufzuwärmen. Die Temperatur, auf welche das Wasser erhitzt werden soll, kann individuell gewählt werden.

Es gibt eine Autostart-Funktion. Dafür bereite ich die Kanne komplett vor, gebe Wasser und Tee hinein. Nun gebe ich die aktuelle Uhrzeit ein und wähle dann die Zeit, zu der der Brühvorgang gestartet werden soll. Solange das Gerät am Strom bleibt, muss die Uhrzeit nicht neu eingegeben werden.

Eine weitere Funktion ist „Basket Cycle“. Ist diese aktiviert, wird der Korb während des Brühvorgangs dauernd angehoben und abgesenkt.

Reinigung

An der Frage, ob eine Teekanne für den richtigen Geschmack eine Patina braucht oder nicht, scheiden sich die Geister. Ich persönlich spüle die Kanne lieber zwischendrin. Insbesondere, da ich auch verschiedene Teesorten darin zubereite und sonst zum Beispiel der grüne Tee sicher bitter schmecken würde. Auch nach einigen Brühvorgängen reicht es momentan noch, mit klarem Wasser und einem weichem Lappen durchzuspülen. Außer der Kanne als solches und dem Sockel sind alle Teile spülmaschinenfest. Nach Bedarf sollte die Kanne regelmäßig entkalkt werden.

Mein Fazit:

Klar für den Sage Teekocher spricht für mich die einfache und intuitive Bedienung. Außerdem bekomme ich Tee, der auf den Punkt ist. Die Reinigung ist ebenfalls unkompliziert.  Allerdings muss jeder für sich entscheiden, ob ihm ein guter Tee so viel Geld wert ist. Ich persönlich bin froh, dass der Teekocher jetzt in meiner Küche steht. Weiterer kleiner Nachteil: Man muss immer mindestens 500 ml kochen, was manchmal etwas viel ist. Der Signalton könnte außerdem lauter sein.

Zu deinen Lieblingsbeiträgen hinzufügen.

Wie findest Du den Produkttest?

Newsletter abonnieren

Keine Live Show mehr verpassen!

  • Keine Live-Kochshow verpassen
  • Exklusive Tipps bekommen
  • Leckere Rezepte entdecken
  • Teil der KOCH-MIT Familie werden

Vielen Dank!

Nur noch 1 Klick bis zum Newsletter. Wir haben eine E-Mail an: # geschickt.
Jetzt E-Mail abrufen & Bestätigungslink klicken.

Auch interessant