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Severin Doerrautomat ©Tim-Daniel Schulz

Süß und trotzdem gesund: Der Severin OD 2940 Dörrautomat im Test

Süßigkeiten, die nicht ungesund sind? Her damit! Wer zwischendurch gern etwas Zuckeriges snacken und dabei nicht unbedingt ein schlechtes Gewissen haben möchte, rohes Obst aber eher meidet, der sollte vielleicht mal Trockenobst ausprobieren.

Obwohl Trockenobst zwar durchaus ein guter Snack ist, kann es im Supermarkt schnell etwas teuer werden, daher sollte ein Dörrautomat eigentlich die optimale Lösung sein. Ich habe den Severin OD 2940 gestestet.

So funktioniert der Severin OD 2940 Dörrautomat

Aus der Packung genommen, macht das Gerät einen soliden Eindruck. Es besteht komplett aus Kunststoff, der sich aber nicht weich oder instabil anfühlt. Die Bedienung gestaltet sich unkompliziert — es gibt lediglich einen Kippschalter zum An- und Ausschalten. Vor der ersten Inbetriebnahme muss man den Automaten für 30 Minuten ohne Inhalt laufen lassen, anschließend das Gerät und die Einzelteile mit einem feuchten Tuch abwischen. Praktischerweise gibt es in der Bedienungsanleitung eine Tabelle, die die Zubereitungszeiten verschiedener Obst- und Gemüsesorten auflistet — man kann also ohne Google-Recherche sofort loslegen.

Severin Doerrautomat

Die ersten Handgriffe am Severin Dörrautomaten

Das Bestücken ist einfach: Man belegt bis zu fünf „Regale“ mit Dörrgut und schichtet sie übereinander — Deckel drauf, fertig. Die Fächer können in zwei verschiedenen Abständen angeordnet werden, sodass nicht nur flache Scheiben, sondern auch beispielsweise kleine halbierte Tomaten Platz finden. Ist der Dörrautomat eingeschalten, gibt er ein deutlich hörbares Rauschen von sich. Wenn ich die Lautstärke des Rauschens beschreiben müsste, würde ich sie ungefähr mit der Lüftung eines überhitzten Desktop-PCs vergleichen — also sehr erträglich.

Severin Doerrautomat
Severin Doerrautomat

Der Severin Dörrautomat im Härtetest

Das Gerät ist als „Obst-Dörr-Automat“ ausgewiesen. Da ich aber neugierig bin, ob man damit auch mehr als nur Obst und Gemüse dörren kann, schlug ich ein Rezept für rohes Brot und rohveganen Käse nach und legte sie in den Automaten. Das Ergebnis: Der Dörrautomat von Severin meisterte auch dies mit Bravour. Wer ihn sich kauft, kann damit also durchaus etwas kreativer werden.

Severin Doerrautomat
Severin Doerrautomat

Wie eine schnelle Recherche auf der Webseite des Herstellers ergab, können in dem Gerät bis zu 85° Celsius entstehen — was mich wundert, weil es sich nicht so heiß anfühlte. Jedoch bedeutet das, dass es für Rohköstler streng genommen nicht geeignet ist — spannende kulinarische Alternativen bietet es trotzdem. Allerdings ließen sich keine Angaben dazu finden, ob die Aufsätze BPA enthalten, was in Anbetracht der hohen Temperaturen, die entstehen, kritisch zu betrachten ist.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Nach entsprechender Dörrzeit waren die Obst- und Gemüsestücke alle von gekauften Trockenprodukten nicht zu unterscheiden — ich fand die Äpfel sogar leckerer, weil ich eine Sorte verwendet hatte, die ich mag. Auch der „Käse“ und das „Brot“ sahen am Ende so aus und hatten genau die Konsistenz, wie in den Rezepten angegeben — und waren echt lecker.

Severin Doerrautomat

Die unkomplizierte Reinigung des Severin Dörrautomaten

Die Reinigung ist wirklich einfach und funktioniert wie bei der Inbetriebnahme. Man schaltet das Gerät aus und wischt alle Teile mit einem feuchten Tuch ab. Die Rückstande waren so gering, dass dies auch vollkommen ausreichte.

Mein Fazit:

Ich halte den Dörrautomaten für ein gelungenes Produkt. Das Gerät tut das, was es verspricht, hervorragend und ist dabei sehr leicht zu bedienen und zu pflegen. Sogar darüber hinaus kann man kulinarisch etwas herumexperimentieren. Meine einzigen Kritikpunkte sind das Fehlen einer Temperaturregelung und die mangelhaften Angaben bzgl. der genauen Zusammensetzung des Kunststoffs.

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