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Kampf dem  Vorratschaos mit dem Caso VC 100 Vakuumierer Karina Weißflog

Kampf dem Vorratschaos mit dem Caso VC 100 Vakuumierer

Immer wissen, welche Vorräte noch im Kühlschrank sind? Das geht mit der neuen Food Manager App von Caso. Diese hat unsere Testerin Karina unter die Lupe genommen und gleich noch den Caso Vakuumierer VC 100 mit getestet.

Ich neige dazu, zu viele Lebensmittel zu kaufen und baue auch selbst Obst und Gemüse im Garten an, das ich auf Vorrat einfriere. Das führt leider dazu, dass ich manchmal den Überblick verliere oder mit neu gekauften Lebensmitteln vor einem Platzproblem stehe. Mit dem von mir getesteten Caso Design VC 100 Vakuumiersystem und dem Caso Food Manager habe ich nun eine Lösung für diese Probleme.

Das Testpaket

Zum Testen bekam ich den Vakuumierer, dem schon 10 Beutel beiliegen. Außerdem war in meinem Paket zusätzlich eine Packung Profi-Folienbeutel mit  50 Beuteln und 56 Klebeetiketten. Ergänzend habe ich mir im App-Store den Caso Food Manager kostenlos heruntergeladen.

Erste Gedanken

Bisher habe ich in Plastikdosen eingefroren und war zunächst skeptisch, weil so ein Beutel zwar auch ein- oder zweimal wiederverwendet werden kann, aber schlussendlich im Müll landet. Dann stellt sich die Frage, wie einfach die App in der Handhabung ist – ist sie Erleichterung im Alltag oder macht sie alles nur komplizierter?

Funktionsweise

Das Vakuumiersystem ist selbsterklärend. Zunächst muss die Vakuum-Kammer eingesetzt werden, die zur Reinigung wieder entnommen werden kann. Der Rand des zu verschweißenden Beutels muss sauber und trocken sein. Diesen lege ich mit der offenen Seite in die Vakuum-Kammer und drücke den Deckel herunter, bis er auf beiden Seiten hörbar einrastet. Dann entscheide ich mich für eine der Optionen:

  • „Schweißen“, um nur eine Schweißnaht zu setzen.
  • „Vakuum & Schweißen“: Hier wird vor dem Schweißen zunächst die Luft aus dem Beutel gezogen, bis ein Vakuum entsteht.
  • „Behälter Vakuum“: Dazu benutzt man den Vakuumschlauch, der hinten ans Gerät geklemmt ist und am Gerät angeschlossen wird. Da die dazugehörigen Vakuumbehälter nicht zu meinem Set gehören, konnte ich diese Option nicht testen.

Erste Tests

Ich habe zuerst Rhabarber eingeschweißt. Dazu habe ich diesen gewaschen, getrocknet, in Stücke geschnitten und dann in einen Beutel gefüllt.  Dann bin ich wie oben erklärt vorgegangen, habe mich dabei für „Vakuum & Schweißen“ entschieden. Das Gerät zieht die Luft aus meinem Beutel und die 400 g Rhabarber werden auf ein Minimum zusammen gedrückt. Ich kann im Beutel keinerlei verbleibende Luft entdecken und kann diesen so platzsparend im Tiefkühlschrank unterbringen. Ehe ich das mache, trage ich ihn in der App ein. Hier stelle ich zunächst ein, welche Lagerorte ich habe. So trage ich z. B. den „TK Schrank“ ein und gebe  Kühlfächer ein, die dazu gehören. Für jedes Fach gebe ich ein, welche Temperatur dort herrscht.

Nun nehme ich eines der Etiketten, die schon in Kategorien eingeteilt sind. Ich entscheide mich für „Obst und Gemüse“ und trage Inhalt, Datum und Gewicht auf dem Etikett ein. In der App gehe ich auf „+“ und kann nun ein Foto von dem Lebensmittel speichern. Dann scanne ich den QR-Code des Etiketts mit dem Smartphone und lande automatisch in der Kategorie „Obst und Gemüse“. Dort wähle ich nun

  • Kühlschrank
  • Kühlfach
  • Vakuumiert / nicht vakuumiert
  • Inhalt (diesen diktiere ich mit dem Sprachassistenten des Smartphones)
  • Gewicht
  • Portionen
  • Verpackungsdatum
  • Datum an dem erinnert werden soll
  • Datum bis zu dem das Lebensmittel verzehrt werden sollte
  • Bemerkungen

In der App habe ich eine Volltextsuche zur Verfügung. Aufgelistet werden die Lebensmittel nach dem von mir eingetragenen Verzehrdatum. Außerdem kann ich mir auch die Kategorien Fleisch / Fisch  und Meeresfrüchte / Geflügel / Obst und Gemüse / Suppen / Gebäck / Beliebig einzeln anzeigen lassen. Die Erinnerungsfunktion meldet sich, wenn ein Lebensmittel bald verzehrt werden sollte.

Alles neu im Kühlschrank

Ich habe meinen kompletten Tiefkühlschrank neu sortiert und alles in die App eingetragen. Das war etwas Arbeit, nun habe ich aber eine Übersicht zur Hand mit den eingefrorenen Lebensmitteln und weiß genau, wo sie zu finden sind. Wenn ich ein Lebensmittel entnehme, streiche ich den Eintrag in der Liste nach links und klicke dann auf „Entnehmen“. Ich könnte den Eintrag auch via WhatsApp mit meinem Mann teilen, wozu dieser  ebenfalls die App installieren müsste.

Auch zum Testende sieht der Rhabarber im Beutel noch aus wie gleich nach dem Einfrieren. Ich bin gespannt, wie es nach einigen Monaten aussieht.

Eine weitere Nutzungsmöglichkeit des Geräts ist das Einschweißen von Lebensmitteln, um die Sous-Vide-Methode anzuwenden. Nach dem Wasserbad ist keinerlei Flüssigkeit im Beutel, was dafür spricht, dass er absolut dicht verschweißt ist.

Mein Fazit:

Mein Fazit fällt insgesamt gut aus. Zwar entsteht durch die Methode mehr Müll, als beim Einfrieren in Plastikdosen, dafür sind die Beutel platzsparender und durch den Entzug der Luft sind die Lebensmittel länger haltbar. Flüssige Lebensmittel wie Suppen würde ich weiter lieber in Dosen einfrieren. Auch stark wasserhaltige Lebensmittel wie Zucchini haben zu viel Wasser gezogen und das Einschweißen hat leider nicht funktioniert. Für die Sous-Vide-Methode ist das Gerät unverzichtbar. Die App stellt sich als absolut alltagstauglich dar. Wenn man daran denkt, die Lebensmittel ein – und auszutragen, hat man eine prima Übersicht über seine Vorräte.Die beigefügten Etiketten empfinde ich persönlich als unnötig, da mit dem QR-Code nur die gewählte Kategorie an die App übertragen wird. Die restlichen Daten müssen trotzdem sowohl auf dem Etikett, als auch in der App händig eingetragen werden.

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