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Geniales Duo? Die Graef Espressomaschine und Kaffeemühle im Test Karina Weißflog

Geniales Duo? Die Graef Espressomaschine und Kaffeemühle im Test

Laut Graef macht nur die richtige Kombination von Kaffeebohnen, Mühle und Espressomaschine die Zubereitung von Kaffee zum Genuss. Ob das Dream-Team auch unsere Testerin und Kaffee-Liebhaberin Karina überzeugt hat, erfahrt ihr hier.

Eigentlich mag ich Kaffee ja nicht nur… ich liebe ihn! Entsprechend groß war meine Freude, als mich das Paket mit der Graef Espressomaschine Pivalla ES 702 und der Kaffeemühle CM 702 gut verpackt erreichte.

Zunächst habe ich alle Teile gespült und getrocknet. Beim Zusammenbau der Kaffeemühle sollte man sich genau an die Anleitung halten, sonst glaubt man wie ich zunächst, dass sie defekt ist. Ein Anruf beim Kundendienst hat zum Glück schnell zur Behebung des Fehlers geführt.

Die Kaffeemühle

Die Mühle kann durch Drehen des Bohnenbehälters je nach Verwendungszweck im Mahlgrad eingestellt werden. Zusammengebaut und mit Bohnen gefüllt, ist die Bedienung einfach: man drückt entweder den beiliegenden Kaffeemehlbehälter oder den Siebträger gegen den Knopf unter dem Auslauf und das Pulver wird gemahlen. Ich habe viele verschiedene Espressozubereitungen durchprobiert. Trinke ich ihn als normalen Kaffee, fahre ich mit den aktuellen Bohnen am besten mit dem Mahlgrad 12. Für einen Espresso drehe ich den Regler auf ganz fein. Hier ist jeder Geschmack anders und jeder muss für sich den richtigen Mahlgrad für seinen Espresso finden.

Die Espressomaschine

Die Espressomaschine ist etwas aufwendiger zu bedienen, als vorheriger Nutzer eines Vollautomaten musste ich mir die Bedienung erarbeiten. Die Anleitung ist dabei eine gute Hilfe. Zunächst muss der Wasserbehälter befüllt und eingesetzt werden, was aufgrund der Position im Gerät etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Nun muss man sich entscheiden, was man trinken möchte: Es gibt einen Siebeinsatz für eine Tasse und einen Siebeinsatz für zwei Tassen. Dieser kann auch für zwei Kaffeepads oder einen aromatisierten Pad  verwendet werden. Ein weiterer Siebeinsatz ist für die Verwendung eines Pads gedacht.  Der Siebeinsatz wird in den Siebträger eingesetzt und dieser in die Maschine eingespannt. Nach dem Anschalten blinkt ein rotes Licht, wenn es nach etwa 50 Sekunden dauerhaft leuchtet, ist das Wasser vorgeheizt. Nun kommt die Tasse unter den Siebträger und man lässt zunächst heißes Wasser durchlaufen. So werden Siebträger und Tasse für den Gebrauch vorgewärmt. Nicht ganz so glücklich finde ich, dass handelsübliche größere Tassen gekippt werden müssen um drunter geschoben werden zu können.

Der Drehregler wird auf Standby gedreht und der vorgeheizte Siebträger wird wieder entfernt und abgetrocknet. Nun kann man, je nachdem, Kaffeepads einlegen oder frisches Kaffeemehl mahlen und einfüllen. Mit dem sogenannten Tamper wird das Kaffeemehl im Siebeinsatz fest angepresst. Der Abstand zwischen oberem Rand und Kaffeemehl sollte etwa 3 mm betragen. Der Rand wird gesäubert und der Siebträger wieder in die Maschine gespannt. Die Tasse kommt unter den Auslauf, der Drehregler wird auf die Kaffeetasse gedreht. Etwas störend ist, dass der Auslauf schief zu sein scheint. Die Maschine steht genau in der Waage und dennoch füllt sich bei zwei Tassen die rechte Tasse viel schneller als die linke.

Die Reinigung funktioniert, indem man zunächst das Kaffeemehl aus dem Siebeinsatz entfernt. Mangels Tresterbehälter, der nicht zum Lieferumfang gehört, hebele ich den sehr festen Kaffeesatz mit einem Löffel raus. Nun lässt man erneut heißes Wasser aus der Maschine durchlaufen für die Reinigung.

Mit dem Pannarello lässt sich einfach ein toller Milchschaum zubereiten. Dazu wird das mitgelieferte Milchkännchen zu einem Drittel mit kalter Milch gefüllt. Am eingeschalteten Automaten wird die rechte Taste mit dem Dampfzeichen gedrückt. Wenn das Blinken aufhört, muss man zunächst die Dampflanze auf den Rost richten und Kondenswasser ablaufen lassen. Der Drehregler wird wieder auf Standby gedreht und die Dampflanze wird in die Milch getaucht. Der Regler wird auf das Dampfsymbol gedreht. Man hält die Kanne leicht schräg und die Lanze kurz unter die Oberfläche der Milch. Ist der Milchschaum fertig, wird der Regler auf Standby gedreht und die rechte Taste erneut gedrückt, so ist die Maschine wieder im Espressomodus. Hier ist Vorsicht angesagt, die Maschine dampft jetzt kurz aus. Wenn man nicht dran denkt, verbrüht man sich.

Mit dem Gerät kann außerdem auch heißes Wasser zubereitet werden und auf der Oberfläche können die Tassen zum passiven Warmhalten aufgestellt werden.

Etwas schade ist, dass der Abtropfrost schon nach kurzer Zeit Kratzspuren aufweist. Gut gefallen hat mir, dass in der Anleitung Rezepte für verschiedenste Espressospezialitäten aufgeführt sind. So haben wir über Lungo, Cappucino, Caffé Latte, Latte Macchiato und normalen Espresso alle Variationen getestet und es hat uns alles gut geschmeckt.

Mein Fazit:

Mein Fazit fällt gut aus. Inklusive Vorheizen habe ich in drei Minuten eine fertige Tasse großen Kaffees aus frisch gemahlenem Kaffeemehl, der eine schöne Crema hat. Die Reinigung ist einfach und die Bedienung, wenn man weiß, wie es geht, auch. Die Maschine ist nicht zu laut. Nicht geeignet ist die Maschine für größere Personengruppen, da werde ich auch in Zukunft auf die normale Filtermaschine zurück greifen.

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