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Withings Steel HR beim Jogging. ©Lisa Bartsch

Elegantes Tracking: Die Fitnessarmbanduhr Steel HR von Withings im Test

Es gibt unzählige Fitnesstracker, einige sind gut, andere weniger gut. Ich habe mir die als analoge Armbanduhr getarnte Steel HR von Withings geschnappt und sie im Praxistest beim Workout und im Alltag genauer unter die Lupe genommen.

Unboxing: Das bekommst du mit der Withings Steel HR

Bevor es überhaupt ans Eingemachte geht, beschäftige ich mich mit dem Lieferumfang, der mich glücklicherweise nicht überfordert: Fitness Armbanduhr, Ladekabel, Schnellstartanleitung. Das war’s. Zugegeben, wirklich viele Informationen zur Funktionsweise der Steel HR erhalte ich auf den ersten Blick nicht. Jedoch wird direkt auf die nötige Withings Health Mate App verwiesen, die ich direkt auf meinem Smartphone herunterlade.

Withings Steel HR Lieferumfang.

Handlich und schlicht verpackt kommen die Withings Steel HR, die Ladestation und eine Schnellstartanleitung bei mir an.

Aktivierung der Steel HR per Health Mate App

Nachdem ich die Health Mate App für mein iPhone heruntergeladen und mich registriert habe, aktiviere ich die Steel HR via Bluetooth vom Smartphone aus. Ich werde dann Schritt für Schritt durch die Fähigkeiten der Fitnessuhr geführt. Das passt, obwohl ich mich eigentlich ungern irgendwo anmelde oder mich von einer speziellen Software abhängig mache.

Die Health Mate App für die Withings Steel HR.

Die für die Withings Steel HR nötige Health Mate App ist übersichtlich gestaltet.

Steel HR: Modisches und praktisch

Im Gegensatz zu vielen anderen Fitnesstrackern, die rein optisch leider nicht allzu viel hermachen, punktet die Armbanduhr von Withings mit schlichtem Design, unaufdringlich und dezent. Das Armband besteht aus weichem Silikon, was das Tragen der Uhr auch beim Sport oder beim Schlafen möglich und bequem macht.

Das Gehäuse besteht aus Edelstahl, unter dem Mineralglas befindet sich eine Analog- und eine kleine Digitalanzeige. Die digitale Anzeige wird aktiviert, sobald man den einzigen Knopf der Uhr (rechts befindlich, als Krone getarnt) drückt. Durch mehrfaches Drücken switcht man zwischen den Menüpunkten.

Verschiedene Modelle der Withings Steel HR.

Die Withings Steel HR gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ich habe das schwarze 36 mm Modell getestet.

Die Funktionen der Withings Steel HR

Schon beim Einrichten der Steel HR von Withings mithilfe der Health Mate App erfahre ich, zu was die Fitnessuhr alles in der Lage ist:

  • automatisches Aktivitätstracking von bis zu 10 Aktivitäten
  • verbrannte Kalorien berechnen
  • zurückgelegte Distanz messen
  • Herzfrequenz: Messung alle 10 Minuten, im Workout-Modus kontinuierlich
  • Schlafüberwachung: Einschlafzeit, Schlafdauer, Leicht- und Tiefschlafphasen, Schlafunterbrechungen, Pulsüberwachung
  • Anzeigen von SMS, Anrufen und Kalendererinnerungen
  • Smart Wake up: Die Uhr weckt mittels Vibration in der dafür idealen Schlafphase. Das Zeitfenster der entsprechenden Weckzeit wird vorher per App bestimmt.

Die verschiedenen Menüpunkte lassen sich in der App ein- und ausschalten und die ausgespielte Reihenfolge ändern.

Die Withings Steel HR beim Workout

Neben dem ganzheitlichen Tracking der Schritte, der zurückgelegten Distanzen und dem Berechnen der verbrannten Kalorien im Alltag, sollte sich die Uhr für mich als Sport-Suchti aber auch beim Workout behaupten. Ich habe die Withings Steel HR deswegen bei meinen Lieblingsbeschäftigungen getestet: Laufen und HIIT.

Withings Steel HR beim Workout

Mein HIIT war wirklich High Intensity, wie mir die Messungen der Withings Steel bewiesen haben.

Withings Steel HR beim Traininig

Mit der Fitnessuhr behältst du deinen Puls immer unter Kontrolle.

Bevor man ein Training startet, aktiviert man die Workout-Funktion durch ein etwas längeres Drücken der „Krone“. Die Uhr vibriert leicht, ab jetzt wird die Zeit und der Puls kontinuierlich gemessen. So kannst du dein Workout entsprechend der Herzfrequenz anpassen.

Withings Steel HR beim Schwimmen.

Mit einem Knopfdruck misst die Withings Steel HR deine Herzfrequenz kontinuierlich beim Training.

Die Uhr erkennt anhand der gemessenen Daten und Bewegungsmuster einige Aktivitäten wie zum Beispiel Schwimmen, Rudern, Badminton und Jogging direkt und zeigt wichtige Informationen sofort auf dem Display an. Die übrigen Messungen landen in der App. Zudem lassen sich Trainings manuell nachtragen und die verbrannten Kalorien berechnen.

Vorteile und Nachteile der Steel HR von Withings

Wahnsinnig interessant und überraschend ist für mich vor allem das Schlaftracking. Es scheint mir nicht nur äußerst genau zu sein, sondern verrät mir auch Details über mein Schlafverhalten, die mir bisher noch nie in den Sinn kamen: Wie lange brauche ich zum Einschlafen? Wie hoch/niedrig ist mein Ruhepuls? Wie lange schlafe ich überhaupt tief und fest?

Withings Steel HR Schlaftracking

Die Schlafüberwachung der Withings Steel HR hat mich sehr positiv überrascht.

Auch positiv hervorzuheben ist die Wasserfestigkeit bis zu 50 Meter, die sogar ein Schwimmtraining mit Fitnessuhr erlaubt.

Ein weiteres Highlight ist die enorme Akkulaufzeit der Steel HR von Withings: Theoretisch soll die Uhr bis zu 25 Tage, einen Jahresurlaub lang also, ohne Laden durchhalten. Und daran glaube ich. Die Fitnessuhr hat mich mit einer Restlaufzeit von 62 Prozent erreicht. Nach zwei Tagen kontinuierlicher Nutzung, inklusive drei Nutzungen im Workoutmodus, werden mir noch 55 Prozent Restlaufzeit versprochen. Außerdem gibt es noch einen Reservemodus. Das bedeutet, dass die Fitnessuhr auch mit fast leerem Akku noch weitere 20 Tage als Schrittzähler funktioniert, der Pulssensor wird dann automatisch abgeschaltet.

Etwas enttäuscht bin ich von der Lade-Technik der Steel HR. Die Uhr soll zum Laden theoretisch einfach auf die Ladestation gelegt werden. Leider sind die dafür vorgesehenen Magneten etwas schwach geraten, weswegen die Uhr beim Laden leicht von der Station rutscht.

Alles in allem ist die Steel HR von Withings eine tolle Fitness Armbanduhr im alltagstauglichen Design. Sie eignet sich ideal für Freizeitsportler und hilft dabei, Bewegung in den Alltag zu integrieren und sich auf seine Gesundheit zu besinnen.

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Mein Fazit:

Die Withings HR Steel sieht nicht nach einer Fitnessuhr aus, das ist gut und macht die Armbanduhr zu einem idealen Alltagsbegleiter. Die Health Mate App ist sehr übersichtlich und leicht verständlich. Die Auswertung der getrackten Daten könnte für aktive Sportler jedoch etwas detaillierter ausfallen. Ich persönlich bin von meiner Smartphone-Laufapp verwöhnt, die mir beim Joggen regelmäßig über meine Bluetooth-Kopfhörer Bescheid gibt, wie schnell ich laufe und wie viele Kalorien ich bereits verbrannt habe – ohne, dass ich ein Knöpfchen drücken muss. Auch bin ich ein Fan von kurzen HIIT-Workouts, bei denen eine Stoppuhr beinahe sinnvoller als der Pulsmesser ist. Für alle, die daran arbeiten, mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren, ihren Puls überwachen und schlichtweg eine grandiose Übersicht über ihre täglichen Aktivitäten haben möchten, ist die Steel HR von Withings nicht nur ein schönes Spielzeug, sondern wirklich sinnvoll und hilfreich auf dem Weg zu einem gesünderen Leben.

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