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Mehr als nur Nasi-Goreng: 7 geniale Hacks für den Wok iStock.com/vicuschka

Mehr als nur Nasi-Goreng: 7 geniale Hacks für den Wok

In Asien ist der Wok seit Jahrtausenden das Kochgerät schlechthin. Koch-Mit.de zeigt, dass die asiatische Pfanne spezielle Kochtöpfe und sogar eine Fritteuse komplett ersetzt.

Im Wok lässt sich nicht nur braten, dünsten und schwenken, sondern auch schmoren, räuchern und sogar frittieren. Du kennst das auch? Auf einmal packt dich die irre Lust auf knusprige, selbstgemachte Pommes. Aber jetzt wieder extra zu Muttern fahren, um die Fritteuse zu holen? Kein Problem – den Weg kannst du dir sparen, wenn du einen Wok im Küchenschrank hast. Die Asien-Pfanne mit dem kugeligen Bauch leitet aufgrund seiner Form die Wärme besser als zum Beispiel gerade zulaufende Töpfe.

Frittieren im Wok – ran ans Werk!

Gesagt, getan. Für frische Pommes aus dem Wok brauchst du neben den großen Back- und Grillkartoffeln ausreichend gutes Frittierfett oder -öl. Wundere Dich nicht – je nach Größe des Woks können das schon mal bis zu zwei Liter sein. Den Wok solltest du aber nur knapp bis zur Hälfte mit Öl füllen, damit später nichts spritzt und überkocht. Wenn das Fett heiß genug ist, dann können die auf Stäbchen geschnittenen und trocken getupften Kartoffeln rein.

Die Stäbchenprobe

Nimm einen Holz-Kochlöffel und tauche sein Ende in das heiße Fett! Steigen kleine Bläschen am Holz hoch, dann hat das Frittier-Öl genau die richtige Temperatur. Wenn du ein Thermometer hast, sollte es 160-175 Grad Celsius anzeigen. Gib die Pommes rein und lasse sie für circa 10-15 Minuten frittieren. Hat das Fett seine optimale Temperatur erreicht? Dann  die Herdplatte auf eine mittlere Stufe regeln. Denn das Fett darf nicht heißer werden – sonst riecht es übel beißend und dampft. Das ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern kann auch für den Koch gefährlich werden. Sei die ganze Zeit aufmerksam und beobachte den Wok! Sobald du merkst, dass keine Bläschen mehr an den Pommes oder deinem Kochlöffel hochsteigen, musst du wieder etwas Temperatur zugaben. Wenn die Pommes eine schöne hellgelbe Farbe haben, nimm sie mit einem Schaumlöffel oder speziellen Wok-Abseihlöffel heraus und lasse sie auf einem Küchenkrepp abtropfen.

Es muss nicht immer die Fritteuse sein. Frittieren gelingt auch im Wok.

Knuspriges Finishing

Frittiere deine Pommes-Portionen nach und nach ein erstes Mal im Wok, bis sie goldgelb sind. Je nach Dicke der Pommesstäbchen dauert das auch schon mal etwas länger. Gib die vorfrittierten und etwas abgekühlten Pommes dann ein zweites Mal für circa zwei Minuten in das Fett. Nun bekommen sie eine knusprige Farbe und sozusagen das Finishing. Nimm sie heraus und lass sie abermals abtropfen. Nun kannst du etwas Salz, Paprika- und Currypulver oder Frittengewürz darüber geben. Lecker! Deine Fachjury wird begeistert sein!

Backen im Wok – Teigtaschen und mehr

Du bist jetzt richtig auf den Geschmack gekommen? Dann mach deinen Frittiermeister am eigenen Wok! Denn nach diesem Prinzip kannst Du auch – je nach Lust und Laune – leckere Gemüse- oder Bananen-Chips, Wan-tan-Teigtaschen, Muzen oder Berliner im Wok zubereiten. Diese werden allerdings nur einmal im heißen Fett ausgebacken. Wenn du häufiger und gerne frittierte Speisen isst, dann lohnt sich vielleicht auch eine Heißluftfritteuse, mit der du gut 80 Prozent Fett einsparen kannst. Denn Heißluftfritteusen frittieren mit heißer Luft statt mit Fett. Und sie ist zudem auch zum Grillen, Backen und Garen geeignet. Eine perfekte Ergänzung für den Master of Home made Fries!

Für knackige Ergebnisse: Pfannenrühren oder Braten

Du liebst es jung und knackig? Der Klassiker im Wok schlechthin sind leckere Gemüse, Nudel- und Reispfannen. Die kleingeschnippelten Zutaten werden in wenig, aber sehr heißem Öl erhitzt und dabei ständig hin- und herbewegt. Die Gemüsestäbchen garen in Minutenschnelle, ohne dass Geschmack oder Vitamine verloren gehen. Für Pfannengerichte mit unterschiedlichen Komponenten sind die Garzeiten oft verschieden lang. Für den Wok ist das kein Problem. Durch seine Halbkugel-Form ist er so kreiert, dass man die Zutaten nach und nach zugeben kann. Bereits angebratenes Fleisch oder festere Gemüse werden einfach nach oben an den Rand geschoben. So bleiben junge, zarte Gemüse und Sprossen bis zuletzt knackig und das Gericht ist optisch ein echter Hingucker!

Wenig Öl, viel Bewegung: Dann wird Gemüse vitaminschonend gegart.

Mehr als heiße Luft: Dämpfen, Dünsten und Blanchieren

Vielleicht wirst du ja auch ein Hans Dampf in allen Koch-Gassen? Denn Dämpfen ist mit die beliebteste Garmethode in Asien. Hierfür werden die Zutaten in gewässerte Dämpfkörbchen gelegt und in den Wok gestellt. Dieser ist mit wenig Wasser befüllt und entwickelt bei geschlossenem Deckel heißen Wasserdampf, in dem Gemüse und Fisch herrlich schonend gegart werden. Hierzulande dämpft man gerne zarte Gemüse und reicht sie als fettarme Beilagen zu diversen Gerichten – zum Beispiel proteinreichen Steaks. Der klassische Kochtopf mit Dämpfeinsatz kann also auch mal im Schrank bleiben, wenn man einen Wok hat und größere Mengen zubereiten möchte. Auch für das kalorienarme Dünsten und Blanchieren von Gemüse ist das Küchenutensil aus Asien wie gemacht.

Lass sie schmoren! Fleischeslust wie bei Oma

Du hast Lust auf einen deftigen Eintopf, ein richtiges Stück Braten oder eine Schmorkeule? Kein Problem – auch wenn du keinen großen Suppenkessel oder Bräter hast. Der Wok ersetzt auch diese Spezial-Töpfe. Viele Woks sind aus Gusseisen – ein Material aus dem auch Omas Kessel und Bräter gefertigt wurden. Gusseisen hat extrem gute Wärme-Eigenschaften und das viel gepriesene „Slow Cooking“, bei dem Gerichte auf kleiner Flamme über Stunden garen und komplexe Aromen entwickeln ist mit gusseisernen Töpfen möglich. Das Fleisch wird zunächst in wenig Fett scharf angebraten und dann mit etwas Flüssigkeit abgelöscht. Bei geschlossenem Deckel können Keulen & Co. nun über Stunden auf sehr kleiner Flamme vor sich hinschmoren und werden butterzart.

Gusseiserne Woks wie der Tao von Silit eignen sich auch zum Schmoren.

Gib Rauchzeichen! – Räuchern im Wok

Du bist experimentierfreudig und hast von sogenannten Smoker-Grills und Smoker-Boxen gehört? Auch im Wok kannst Du Fleisch und Fisch nach ähnlichem Prinzip räuchern. Der Wok wird hierzu mit einigen Lagen Aluminium-Folie ausgekleidet. Darauf gibst du etwas Räuchermehl. Du heizt den Wok dann auf und legst Fleisch oder Fisch auf einen Rost- oder Siebeinsatz. Je nach Ausführung werden diese Einsätze in den Wok gestellt oder am Rand befestigt. Zum Räuchern kommt zum Schluss noch der Deckel auf den Wok, damit der Rauch nicht entweicht, sondern das Räuchergut auch optimal durchzieht.


Lust auf eine erste Frittier-Aktion im Wok?

Rezept: Gesunde Gemüsechips

Rezept: Fish & Chips

Rezept: Tornado Chips


 

Mein Fazit:

Eines steht fest: Der Wok ist ein echter Allrounder und kann mehr als nur Nasi Goreng! Er ist in vielen Kochsituationen ein unverzichtbarer Küchenhelfer und sollte daher in jedem Haushalt seinen festen Platz haben. Lass deine Freunde doch mal Bauklötze staunen, was du mit deinem Wok in der Küche alles so drauf hast!

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