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Grilltechniken im Vergleich: Teil 5: Pellets iStock.com/Jill_InspiredByDesign

Grilltechniken im Vergleich: Teil 5: Pellets

Es ist eine Frage der Philosophie - die bevorzugte Grilltechnik. Grillprofi Peter Wagner gibt einen Überblick über die verschiedenen Systeme und zeigt dir ausführlich alle Vor- und Nachteile. Hier die Alternative zu Holzkohle und Gas: der Pelletgrill.

Pelletgrills vereinen Vorzüge von Holzkohle und Gas: Verbrannt werden zu Körnchen gepresste Holzreste. Mittels steuerbarer Brennstoffzufuhr erlauben diese Geräte eine sehr genaue Temperaturregelung.

Bei den meisten Pelletgrills werden die Holzkörnchen mit einem Schneckengewinde aus dem Vorratsbehälter in den Brennraum gekarrt und glühen dort vor sich hin. Einzig der „Bob Grillson“ arbeitet nach einem anderen Prinzip – dem des Holzvergasers. Hier sorgt die schiere Schwerkraft für den Vorschub beim Pellet-Transport. Die Teilchen landen auf einem luftdurchströmten Rost, ihr Glimmen erzeugt ein Holzgas, dessen Verbrennung die eigentliche Grillhitze erzeugt. Auch bei Schneckensystemen erhitzt die mit leichtem Holzraucharoma versetze Heißluft einen Diffusor, der indirekte Hitze abstrahlt. Gleichzeitig strömt der Rauch auch durch Schlitze direkt ans Grillgut und bewirkt dort eine mit Smokern vergleichbare Garung.

Vereint die Vorteile von Holzkohle und Gas: Pelletgrills wie der Memphis von Rösle.

Da Pelletgrills problemlos im laufenden Betrieb nachfüllbar und sehr sicher sind, werden sie bei Catering und Gastronomie immer beliebter. Große Auswahl verschiedener Aromahölzer, aber bei vielen Geräten ist ein Stromanschluss erforderlich.

Pelletgrill: ja oder nein? Ein Überblick

  • Beste Wahl für: Schicke Partys und Gastronomie
  • Anheizzeit auf 200 °C am Rost: 15 Minuten
  • Maximale Temperatur am Rost: 300-500 °C
  • Abkühlzeit auf 20°C: 1-4 Stunden
  • Max. Grillzeit pro Befüllung: 10-62 Stunden
  • Maximale Rostgröße: 140 cm
  • Gut für direktes Grillen: Mittel bis gut
  • Gut für indirektes Grillen: Sehr gut
  • Mobiles Grillen möglich: Nein
  • Kosten Anschaffung: 600-8.000 €
  • Kosten pro Grillstunde: 1,2-1,7 €
  • Lebensdauer: mittel bis lang

Vorteile:

  • Genauigkeit: Sehr exakte Temperatursteuerung. Manche Grills laufen bis zu 60 Stunden bei konstanter Temperatur
  • Nachhaltigkeit: Verfeuert nachwachsenden Brennstoff. Viele verschiedene Aromahölzer zur Auswahl
  • Sauberkeit: Nur ca. 100 g Asche bei 10 kg Pellets. Im Gegensatz zu Smokern kaum Ruß auf dem Fleisch
  • Flexibilität: Einige Geräte können rasch auf direktes Grillen umgestellt werden

Nachteile:

  • Teuer: Meist extrem hoher Anschaffungspreis. Abhängigkeit von einem vergleichsweise teuren Brennmittel
  • Reinigung: Umständliches Ascheabsaugen aus der Brennkammer
  • Probleme: Zum Teil technisch noch unausgereift. Pelletschnecken „verschlucken“ sich manchmal und blockieren

 

Profitipp

Pellets müssen richtig gelagert werden. Der hohe Staubanteil von zu trockenen Pellets kann Ruß oder Asche erzeugen und das Feuer ersticken. Andererseits dürfen sie auch nicht zu feucht gelagert werden. Sonst verklebten sie Schnecke oder Brennstab, und das Gerät schaltet sich ab.

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