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Spieße mit Tsatsiki ©Webedia_GmbH

Grillmenü: Filetspiesse, Krautsalat und Co.

Grillen ist viel mehr, als nur ein paar fertig gekaufte Schweinenacken auf einen Rost zu werfen. Koch-Mit hat ein komplettes Grillmenü, vom Tsatsiki, über den Filetspieß bis hin zum Krautsalat und selbstgemachtem Grillpfeffer. Und zum Zubereiten haben wir nicht einen Fuß vor die verregnete Tür gesetzt!

Leckeres Grillmenü statt Nackensteaks

Meine Nachbarn schauen immer ganz neidisch, wenn ich anfange, unseren Grillabend aufzubauen. Es gibt bei uns nämlich immer gleich ein Grillmenü bestehend aus Krautsalat, selbst gemachten Saucen, Dips und Marinaden, Fleischspießen und Steaks, Grillkartoffeln und und und… Da schaut man halt rüber, wenn man selbst nur ein paar gekaufte Nackensteaks hat. Nicht, dass ich die nicht auch gerne essen würde. Wer allerdings am Wochenende etwas Zeit hat und das Grillen mal auf eine neue Ebene schwingen möchte, der sollte unbedingt ein paar der Rezepte ausprobieren und so richtig schlemmen. Was außerdem immer zu empfehlen ist, ist frisches Brot, dass man parallel im Ofen aufbäckt oder ganz frisch selber macht.


In Kooperation mit Rommelsbacher


Wir starten unser Grillmenü mit einem köstlichen Krautsalat. Da ich kein Fan von grüner Paprika bin und auch nicht so gerne zu sauer esse, sind die “normalen” Krautsalate, die man hierzulande traditionell so zubereitet, eher nichts für mich. Ich mag den Krautsalat lieber cremig, so wie hier. Das Rezept habe ich, wie viele andere, aus den USA mitgebracht, also im Prinzip ein “amerikanischer Krautsalat”. Es ist allerdings auch kein astreiner Cole Slaw, sondern ein Familienrezept von Freunden. Aber so ist das ja im Prinzip immer, es gibt ein Grundrezept, doch jede Familie hat ihren ganz eigenen kleine “Geheimnisse”. So oder so ist es unheimlich lecker und passt toll zu kräftigen Rinder- oder Lammsteaks.

Grillmenü: Geriebener Kohl und Möhre

Den Kohl und die Karotten erstmal raspeln

Rezept: Amerikanischer Krautsalat

Zutaten für eine große Schüssel:

  • 750 g Weißkohl (kauf’ einen etwa 1 kg schweren Weißkohl)
  • 250 g Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • Salz
  • Frischer Pfeffer
  • 1 TL Zucker
  • 250 g Vollmilchjoghurt
  • 250 g Salatmayonnaise
  • 1 El Zitronensaft
  • 2 El Weißweinessig
Grillmenü: Krautsalat

Sahnig-lecker: Amerikanischer Krautsalat

Zubereitung

Schritt 1
Zerst die äußeren Blätter vom Weißkohl entfernen und ihn gründlich abspülen. Den Kohl dann mit einem großen Küchenmesser achteln und anschließend den Strunk entfernen. Die Achtel jetzt in Streifen hobeln und dann ordentlich durchkneten.

Schritt 2
Jetzt die Karotten schälen und fein mit in die Schüssel raspeln. Dann die Zwiebeln pellen, grob hacken und dazugeben. Die Lauchzwiebeln gründlich waschen und sie anschließend in feine Ringe schneiden. Nun Zwiebeln, Lauchzwiebeln und Karotten gut mit dem Weißkraut vermischen.

Schritt 3
In einer kleinen Schale mischen wir das Dressing. Dazu den Joghurt mit der Mayonnaise, Zucker und dem Essig glattrühren. Kräftig salzen und pfeffern und zum Weißkohl geben. Jetzt alles gründlich durchrühren und mindestens 1 Stunde zugedeckt ziehen lassen. Übrigen Krautsalat kann man bis zu 5 Tagen in einer Tupperware im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp: Beilagen wie Kartoffel-, Nudel-, oder Krautsalate immer kurz vor dem Servieren noch einmal mit Salz, Zucker und Essig abschmecken, da die Würze von den übrigen Zutaten aufgenommen wird.


Grillen ohne Kohle

Unser Partner für diese Grillorgie ist Rommelsbacher – mit einem Cerangrill. Richtig, das wollten wir zu Beginn auch nicht glauben, ist aber so. Der Rommelsbacher CG 2308/TC mit seiner original Schott CERAN® Grillfläche wurde uns freundlicherweise von Rommelsbacher zum Testen zur Verfügung gestellt.

Das Besondere an diesem Grill ist nicht nur die glatte Grillfläche, sondern auch, dass sich die Temperaturen ganz exakt einstellen lassen. Damit und den 2000 Watt kann man scharf anbraten, für extra saftige Ergebnisse und alles ohne Anbrennen. Voll gut!

Grillmenü mit dem Rommelsbacher

Mit 280°C scharf anbraten? Kein Problem!

Was kann der Rommelsbacher CG 2308/TC noch?

Was hat der Rommelsbacher Tischgrill noch? Na z.B. einen Aufstellfuß zum Ausklappen, so kann man den Grill schräg stellen und beim Bacon- oder Würstchengrillen das Fett einfach in Fettauffangschale laufen lassen. Die ist aber auch gut, wenn man mit dem mitgelieferten Schaber Grillrückstände abschaben will, um gesünder zu grillen und nix verkohlen zu lassen. Dort wo am Rand die Streifen auf der Fläche zu sehen sind ist übrigens die Warmhaltefläche – da kann man Sachen drauf erwärmen oder einfach warmhalten. Total praktisch!

So passt auf und jetzt kommt’s: auf der Grillplatte kann man auch super Frühstück machen! Nämlich Pancakes oder French Toast. Das ist wirklich mal genial. Rezepte dazu und zu anderen Gerichten findest du in der mitgelieferten Anleitung.


Schweinefilet und Paprika in Liebe vereint

Um den Grill ordentlich zu testen, haben wir uns für Filetspieße als Hauptdarsteller in unserem Grillmenü entschieden. Bei der Mischung aus Gemüse und Fleisch ist es nämlich ganz besonders wichtig, dass man die Temperatur regeln kann. Zu heiß bedeutet, die Paprika ist schwarz und das Fleisch noch nicht durch nicht heiß genug und man hat gegarte Paprika und trockenes Fleisch. Das will man natürlich vermeiden. Wir haben den Grill also in der Küche aufgebaut, die Fläche einmal laut Anleitung gesäubert und los ging es. Per bequemen Touch-Display einfach erstmal auf 280°C gestellt und geschaut, wie schnell das Teil heiß wird. Ergebnis: ziemlich schnell. Also rauf mit den Spießen!

Einfach drücken und die Temperatur exakt einstellen

Rezept: Schweinefilet-Spieße

Zutaten: 

  • 500 g Schweinefilet
  • 3 Paprikaschoten (bunt)
  • Grillpfeffer (selbstgemacht, s.u.)
  • Schaschlikspieße
  • Etwas Pflanzenöl
ROMMELSBACHER CG 2308

Es geht los – rauf auf den Grill mit den Spießen!

Zubereitung

Schritt 1
Das Filet abspülen und trockentupfen. Dann das Fleisch mit einem scharfen Küchenmesser längs halbieren. Die beide Stränge in etwa 3 x 3 cm große Stücken schneiden und die dann beiseite legen.

Schritt 2
Die Paprika gründlichst waschen – sie gehört zum am stärksten belasteten Gemüse und wird mit sehr viel Gift behandelt. Anschließend mit einem scharfen Küchenmesser den Deckel der Paprika entfernen, die Paprika umdrehen und mit einem Kochlöffel drauf klopfen, bis keine Kerne mehr herauskommen. Danach die Paprika längs halbieren und die Kerngehäuse entfernen. Abschließend die Schoten ebenfalls in etwa 3 x 3 cm große Stücken schneiden.

Spieße auf eiem Tischgrill

Knusprig und saftig – was will man mehr?

Schritt 3
Den Rommelsbacher CG 2308/TC auf 280°C vorheizen. Und jetzt flott: Zuerst ein Stück Paprika aufspießen, dann wieder Fleisch. Mache weiter und beende den Spieß mit einem Stück Paprika. Den Grill nun mit ganz wenig Pflanzenöl bepinseln und die Spieße auf den Grill legen.

Schritt 4
Die Spieße nun von allen Seiten scharf anbraten. Die Hitze auf 200°C reduzieren und die Spieße nochmal von allen Seiten etwa 3 Minuten durchgrillen. Die Spieße herunternehmen und auf dem Teller mit dem Grillpfeffer würzen.

Dazu gab’s Krautsalat (s.o.), frisches Brot, Tsatsiki (s.u.) sowie selbstgemachte Kräuterbutter.

Spieße mit Tsatsiki

Mit Kräuterbutter und Tsatsiki – ein Genuss!


Gewürze sind selbstgemacht am besten

Gewürzmischungen kauf ich nicht gerne im Supermarkt – da ist irgendwie schon die Spannung weg und so genau weiß man dann auch nicht, was drin ist. Nämlich z.B. was passiert, wenn man statt Thymian etwas Estragon ran macht? Ist Zimt wirklich das perfekte Gewürz zu Fleisch? Oder doch lieber Tonkabohne? Wenn man Sachen selbst macht, ist nun mal alles möglich. Für die unter uns, die nicht ganz so mutig sind, hab ich meine perfekte Grillpfeffermischung mal zusammengeschrieben. Schnall dich an, das Grillmenü wird jetzt würzig!

Rezept: Grillpfeffer

Zutaten:

  • 4 EL bunter Pfeffer (aus dem Supermarkt)
  • 4 TL Meersalz
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Zwiebelpulver
  • 1 Msp. Thymian gerebelt
  • 1 Prise Zimt
  • kleines Weckglas
Mixture of peppers for cooking on a wooden background

Deine eigene Gewürzmischung einfach mal selber machen

Zubereitung

Schritt 1
Pfeffer und Salz in einen Mörser geben und mahlen. Die restlichen Zutaten hinzu geben und nochmal kurz so mahlen, dass alles gut miteinander vermischt ist. Dann in einem kleine Glas fest verschließen.

Tipp: Am besten schmeckt die Mischung, wenn sie ein paar Tage ziehen durfte!


Der Dip für alle Fälle: Tsatsiki

Der magische Dip aus dem Orient kann einfach alles und darf beim Grillmenü nicht fehlen. Die Kräuter kann man je nach Geschmack variieren, selbst den Dill kann man austauschen, wenn er einem nicht schmeckt. Durch die Salatgurke wird Tsatsiki schön frisch, mit einem guten, kaltgepressten Olivenöl kann man schon fast von gesund sprechen. Im Gegensatz zu anderen Dips schmeckt Tsatsiki am gleichen Tag der Zubereitung am allerbesten.

Rezept: Tsatsiki

Zutaten:

  • 250 g Sahnequark (40% Fett)
  • 500 g Griechischer Joghurt (10% Fett)
  • 1 kleine Salatgurke
  • 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 3 EL natives Olivenöl, kaltgepresst
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Frische Petersilie
  • Einige Zweige Dill
  • Saft einer halben Zitrone (oder Limette)
  • Salz, frischer Pfeffer
grillmenü: glas tsatsiki auf holzbrett

Tsatsiki schmeckt zu absolut allem!

Zubereitung

Schritt 1
In einer Schale Quark und Joghurt vermischen und das Olivenöl unterrühren. Den Knoblauch pellen und mit einer Knoblauchpresse hinein drücken.

Schritt 2
Die Kräuter abspülen und auf einem Stück Küchenpapier etwas abtropfen lassen. Die Salatgurke entweder gründlich waschen oder schälen und dann mit in den Quark raspeln (lieber etwas gröber raspeln).

Schritt 3

Die Kräuter mit hinein zupfen und den Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer hinzugeben. Als letztes den Zitronensaft unterrühren. Vor dem Servieren etwa 1 Stunde ziehen lassen und noch mal kräftig umrühren.

Schmeckt ganz toll zu Fleisch und frischem, warmen Brot!


Noch unschlüssig, welcher Grill es werden soll?

Wer klassisch und einfach grillen möchte, für den ist der Rommelsbacher BBQ 2003 Elektrogrill mit 1900 Watt genau der richtige. Der kernige Grill hat eine Grillplatte aus solidem Alu-Druckguss, der mit seiner QuanTanium® Antihaftbeschichtung augestattet ist, so dass nichts hängen bleibt. So ist er einfach zu reinigen, dafür sorgt auch der mitgelieferte Schaber. Die Temperatur lässt sich ganz einfach per Drehknopf regeln, so grillt immer alles perfekt.

Grill mit Grillgut

Links ein Rost für Fleisch, rechts eine Platte für Gemüse oder z.B. Pancakes

Das beste: auf der rechten Seite befindet sich eine flache Grillplatte, auf der man z.B. Gemüse optimal grillen kann. Aber nicht nur das. Die Platte eignet sich hervorragen für tolle Frühstücksideen. Pancakes, Bacon oder French Toast kann man nämlich ganz entspannt dort zubereiten, während auf der anderen Seite die kleinen Frühstückswürstchen und Tomaten grillen. Das perfekte englische Breakfast wartet also auf dich!

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