category-food category-health checkmarkchefs-hat-ochefs-hatlive-show logo-icon menu-searchnewsletterpowered-by
Yoga gibt es vielen verschiedenen Varianten. ©RyanJLane – gettyimages

Yoga-Stile: Yoga ist für alle da

Es soll doch tatsächlich Menschen geben, die meinen, Yoga sei nichts für sie. Höchstwahrscheinlich kennen diese Leute bisher nur den Yoga-Kurs im Fitnessstudio und wissen daher gar nicht, wie viele verschiedene Yoga-Stile es wirklich gibt. Bikram, Hatha, Kundalini oder Aerial – Yoga ist für alle da.

Hatha Yoga

Hatha Yoga gehört zu den Klassikern unter den Yogalehren und eignet sich vor allem für Anfänger und alle, die Yoga von Grund auf lernen wollen.

Beim Hatha Yoga werden die ruhenden Körperstellungen vergleichsweise lange gehalten, während auch Atemtechnik und Meditation ein wichtiger Bestandteil des Stils sind. Hatha Yoga wirkt entspannend, bekämpft Stress und fördert einen ruhigen Schlaf.

Kundalini Yoga

Kundalini Yoga nach Yogi Bajan ist ein ganzheitlicher Yogastil, der Übungen in verschiedensten Varianten anbietet und sich somit für eigentlich jeden eignet. Interessiert sollten Schüler allerdings an Spiritualität und der Kunst des richtigen Atmens sein, da beides beim Kundalini Yoga eine große Rolle spielt.

Der Aufbau ist beim Kundalini Yoga immer gleich: Aufwärmen, Mantren singen, Übungen, Entspannungsphase, Meditation, Mantren singen.

Ashtanga Yoga

Das Ashtanga Yoga wird auch gern als Power Yoga bezeichnet. Hier kommst du durch rasch aufeinanderfolgende Bewegungsabläufe, die stark Körper- und Ausdauer-orientiert sind, richtig ins Schwitzen. Geeignet ist Ashtanga Yoga deswegen für alle, die gern an ihre Grenzen gehen, abspecken wollen und keinen großen Wert auf Spiritualität legen.

Beim Ashtanga Yoga ist die richtige Atmung bei den schwierigen Übungen wichtig. Angeregt wird nicht nur die Durchblutung, sondern auch der Lymphfluss und die Fettverbrennung.

Power Yoga fuer geuebte Sportler.

Die schwierigen Übungen beim Power Yoga sind nur etwas für geübte Sportler.

Jivamutki Yoga

Auch Jivamutki Yoga gehört zum sogenannten Power Yoga. Hier ist vor allem die Dynamik wichtig. Die schwierigen Übungen gehen beinahe tänzerisch ineinander über und werden von Musik begleitet.

Jivamutki Yoga ist sehr intensiv und schweißtreibend, legt aber auch Wert auf Spiritualität.

Bikram Yoga

Bikram Yoga ist etwas für alle, die sich gern körperlich verausgaben und Saunagänge mögen. Richtig gelesen: Sauna. Beim Bikram Yoga – oder auch Hot Yoga – werden Übungen aus dem Hatha Yoga bei einer Raumtemperatur von bis zu 40 Grad durchgeführt.

Grund für die Hitze ist, dass Muskeln und Sehnen bei höheren Temperaturen besser arbeiten und der Körper durch das Schwitzen Giftstoffe absondert.

Beim Hot Yoga schwitzt man bei erhoehter Raumtemparatur.

Beim Hot Yoga kommst du nicht nur aufgrund der Übungen ins Schwitzen, auch die erhöhte Raumtemperatur heizt ordentlich ein.

Iyengar Yoga

Iyengar Yoga ist für alle, die ihren Körper besser einschätzen und kennenlernen möchte, da man hier ein besonders intensives Gefühl für seinen Körper und die Haltung lernt. Ideal für Menschen mit Verletzungen, Verspannungen und Yoga-Anfänger.

Beim Iyengar Yoga ist die exakte Ausführung der Übungen besonders wichtig. Als Hilfsmittel kommen oft Gurte, Decken oder Holzblöcke zum Einsatz.

Anti-Gravity Yoga

Beim Anti-Gravity Yoga und Aerial Yoga werden die Übungen in einem Tuch schwebend durchgeführt. Das Training, welches stark an Akrobatik erinnert, kombiniert Pilates, Gymnastik, Tanz und Fitness. Geeignet ist Aerial Yoga für geübte Sportler.

Da der Körper beim Kopfüberhängen ständig ausbalanciert werden muss, trainiert das Anti-Gravity Yoga die Tiefenmuskulatur. Zudem soll der Stoffwechsel so angeregt und der Hormonhaushalt begünstigt werden.

Luna Yoga

Luna Yoga ist speziell für den weiblichen Körper gedacht. Bei diesem Yoga-Stil wird beispielsweise die Beckenbodenmuskulatur gestärkt und der Hormonhaushalt regulieren.

Durch das Luna Yoga sollen unter anderem Menstruationsbeschwerden gelindert werden. Für den tiefenentspannten Zustand beim Luna Yoga sind Übungen verantwortlich, die Reflexzonen der Sexualorgane stimulieren.

 

Mein Fazit:

Keine Frage, die große Auswahl an verschiedenen Yogalehren macht einem die Entscheidung sicher nicht einfacher. Fakt ist jedoch, dass der Wohlfühlfaktor beim Yoga eine ganz wichtige Rolle spielt. Mal ganz davon abgesehen, dass bereits der Yogalehrer oder die Yohalehrerin einen großen Teil zur Atmosphäre beiträgt, mag der eine Yogi Popmusik lieber als spirituelle Gesänge und der andere Yogi bevorzugt akrobatische Übungen den Atemtechniken. Du musst also selbst herausfinden, welcher Yoga-Stil deiner Fitness entspricht und dir am meisten Entspannung bringt.

Zu deinen Lieblingsbeiträgen hinzufügen.

Wie interessant findest Du das?

Newsletter abonnieren

Keine Live Show mehr verpassen!

  • Keine Live-Kochshow verpassen
  • Exklusive Tipps bekommen
  • Leckere Rezepte entdecken
  • Teil der KOCH-MIT Familie werden

Vielen Dank!

Nur noch 1 Klick bis zum Newsletter. Wir haben eine E-Mail an: # geschickt.
Jetzt E-Mail abrufen & Bestätigungslink klicken.

Auch interessant