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Einen flachen Bauch mit Crunches trainieren. ©Webedia GmbH

Schlank ist nicht gleich fit: So trainierst du für die Strandfigur

Der Sommer ist da und wie jedes Jahr ist die Fitness und das körperliche Erscheinungsbild irgendwie im Winter hängen geblieben. Wir haben beim Personaltrainer Christian Blisse nachgefragt, ob es ein Geheimrezept fürs Last Minute Tuning der Strandfigur gibt und zeigen dir in Videos effektive Übungen für eine straffe Silhouette.

Christian Blisse ist seit mehr als sieben Jahren Personal Trainer, Sportler ist er jedoch seitdem er denken kann. Als ehemaliger Profi-Radfahrer stand Christian immer im engsten Kontakt zu Sportlern und Trainern. Und das sieht man ihm auch an. Christian Blisse ist groß, trainiert und charismatisch – genau der Richtige, wenn es ums Thema Beach Body geht. Wir haben dem Personaltrainer zum Thema Strandfigur auf den Zahn gefühlt und sind sehr glücklich, dass es Experten gibt, bei denen es nicht Size Zero und Sixpack sein muss. Wie genau sich ein effektives Sommer Workout für Christian Blisse gestaltet, zeigen wir dir in den Trainingsvideos.

Christian, was macht eine Strandfigur deiner Meinung nach aus?

Nennen wir es nicht Figur, denn ein schöner Körper ist nicht nur von davon abhängig. Die Körperhaltung macht zum Beispiel extrem viel aus, wenn es ums Thema Fitness geht. Auch am Gang kannst du erkennen, ob jemand seinen Körper wertschätzt, sich bewegt.

Es gibt Menschen, die sind einfach nur schlank. Sie haben keine Konturen an den Beinen oder am Bauch und hier spreche ich nicht von einem Sixpack, sondern lediglich von kleinen Definitionen, die eben einen fitten von einem dünnen Körper unterscheiden. Nur 10 Prozent Körperfett allein machen noch keinen Traumkörper.

Welche Übungen trainieren diese Fitness?

Klassische Grundübungen wie Kniebeuge, Ausfallschritte und Liegestütze. Einfache Kraftübungen also, die der Muskulatur Kontur geben. Mit etwas Cardio wie Laufen, Rudern oder Radfahren macht man sich dann noch an den Fettreserven zu schaffen.

Und das alles muss auch nicht mal so anstrengend sein. Damit meine ich, dass man gar nicht mit Höchstpuls trainieren muss, sondern niedrige Pulsraten von 130 ideal sind – Hauptsache man trainiert regelmäßig.

Ich habe mich todesmutig dem Workout mit Christian Blisse gestellt. In Videos zeigen Christian und ich dir, welche Übungen deinen Körper fit für den Strand formen und wie du diese richtig durchführst: Beach Body Workout-Basics

Wie oft ist regelmäßig?

Ich empfehle immer: Montag, Mittwoch und Freitag locker eine halbe Stunde laufen und anschließend zehn Minuten Krafttraining. Das war es schon, so hast du die ideale Balance aus Ruhe- und Trainingstagen.

Arme beim Bikini Workout trainieren

Mit Dips formst du deine Arme und trainierst den Trizeps.

Warum sind gerade die Standardübungen so effektiv?

Weil sie mehrere Muskelgruppen trainieren. Diese Kombinationsübungen belasten also nicht isoliert, wie beispielsweise klassisches Gerätetraining. Sie sind viel wertvoller und effektiver, trainieren diverse Muskelgruppen mit nur einer Übung.

Wie oft trainierst du selbst?

Auch dreimal wöchentlich. Wer nicht den ganzen Tag im Bürostuhl sitzt, muss auch nicht mehr trainieren.

Vor allem setzen sich wahnsinnig unter Druck, wenn es um die Strandsaison geht. Kannst du ihnen hier den Wind aus den Segeln nehmen?

Macht keine Hauruck-Aktionen, liebe Frauen! Macht euch die Strandfigur nicht zum Projekt, versucht nicht innerhalb von drei Wochen einen Traumkörper zu bekommen, setzt euch keine Termine.

Ziel sollte es vielmehr sein, das ganze Jahr über fit und gesund zu sein, dann kommt der Körper von ganz allein und zwar nicht nur im Sommer. So muss man sich auch nicht unter Druck setzen, wenn die Temperaturen steigen.

Was hältst du von Last Minute Programmen, die in kurzer Zeit große Erfolge versprechen?

Gar nichts. Zumindest nicht, wenn wir von Nachhaltigkeit sprechen. Die klassischen 10-Wochen-Programme können durchaus gut sein, um damit zu beginnen, sich mit seiner Ernährung und seinem Körper auseinanderzusetzen. Hat beispielsweise jemand den Punkt erreicht, an dem er etwas an seinem Leben ändern möchte, dann ist ein roter Faden gut. Diesen roten Faden kann man durchaus in solchen Programmen finden. Wichtig ist nur, dass man auch danach dran bleibt, sich immer neue Reize setzt und den für sich perfekten Weg findet. Wenn man das schafft, dann von mir aus gerne auch mit einem 10-Wochen-Programm als Kick-off.

Was ist denn in kurzer Zeit wirklich möglich?

Ein bis zwei Kilo sind pro Monat ohne gesundheitliche Bedenken durchaus möglich. Und hier spreche ich von Qualitätskilos – nicht von Wasser, sondern von Fett, das man verliert. So kann man sich gut Zeit lassen, ohne sich zu sehr unter Druck zu setzen. Denn genau das ist der Grund, warum viele nach ihrem Fitnessprogramm von ein paar Wochen aufhören – es ist einfach zu hart.

Ein letztes Wort an alle Sommer-Paniker/innen?

Wer Druck ausübt, verliert. Wenn du dir selbst keinen Druck machst, kommen die Erfolge von ganz allein und meist noch in viel kürzerer Zeit.

Und: Gehe in dich. Überlege dir, ob du abends, 18 Uhr tatsächlich noch Chips oder Schokolade essen musst oder ob du den Konsum dieses Zeugs nicht generell etwas reduzieren kannst. Und mache Sport zum festen Bestandteil deines Lebens.

Workout-Training: So trainierst du für die Strandfigur

Personaltainer Christian Blisse von Berlin Personal Training

Christian Blisse ist Personaltrainer und Geschäftsführer von Berlin Personal Training. Seit 2010 ist der ehemalige Profi-Radfahrer professioneller Personaltrainer, jedoch bereits Sportler, solange er denken kann. Wenn du auch mal von Christian gecoacht und zum Schwitzen gebracht werden möchtest, dann schau doch mal bei Berlin Personal Training vorbei: www.berlin-personal-training.de

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