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Rotlichtlampe ©fotojog – gettyimages

Wann hilft eine Rotlichtlampe?

Aufgrund ihrer Infrarotstrahlungen können Rotlichtlampen bei vielen Beschwerden helfen. Koch-Mit verrät, wie und wann man eine Rotlichtlampe richtig benutzt.

Wie funktioniert eine Rotlichtlampe?

Im Inneren ihres Glaskolbens weist eine Rotlichtlampe einen Glühfaden auf, wie eine klassische Glühbirne auch. Jedoch ist dieser Glühfaden so ausgelegt, dass er den Großteil des Lichts im Infrarotbereich ausstrahlt. Infrarotstrahlen bilden einen Teil des natürlichen Lichts der Sonne und sind für das menschliche Auge nicht sichtbar. Dennoch spüren wir sie, denn Infrarotstrahlen lassen uns das Sonnenlicht als warm empfinden.

Der Glaskolben einer Rotlichtlampe ist zudem so beschichtet, dass der Anteil des sichtbaren, gesundheitsschädlichen Lichts (zum Beispiel UV-Licht) minimiert und die Wärmeentstehung erhöht wird. Die rote Farbe ist dabei eigentlich Nebensache und dient zur Funktionskontrolle.

Infrarotlampe

Rotlichtlampen können lokal die Durchblutung fördern.

Was bewirkt eine Rotlichtlampe?

Die Ausnutzung der bei einer herkömmlichen Glühlampe unerwünschten Erwärmung macht den Effekt einer Rotlichtlampe aus. Die ausgesandten Wärmestrahlungen erwärmen nicht die Umgebung der Lampe, sondern die Stelle, auf die die Stahlung trifft, und zwar auf direktem Wege. Auf Körperteile gerichtet, dringt die Wärmestrahlung nicht bis in die Tiefen des Körpers, aber wenige Millimeter tief ins Gewebe ein und bewirkt dort eine lokale Verbesserung der Durchblutung und des Gewebestoffwechsels. Dadurch werden körpereigene Heilungsprozesse in Gang gesetzt.

Bei welchen Beschwerden hilft Infrarot?

Der größte Vorteil einer Rotlichtlampe ist ihre besonders schnell einsetzende Wirkung, die schneller als die von Tabletten oder Heizkissen wahrzunehmen ist.

Besonders häufig und wirkungsvoll kommen Rotlichtlampen bei der Behandlung von Muskelverspannungen und Rückenschmerzen zum Einsatz. Da die Durchblutung angeregt wird, können Muskelverspannungen gelöst werden. Ebenso kommt Infrarot bei Erkältungen, Nasennebenhöhlenentzündungen oder Mittelohrentzündungen zum Einsatz und wirkt hier entzündungshemmend, verflüssigt festsitzende Sekrete und lässt Schleimhäute abschwellen. Auch werden Rotlichtlampen gern bei der Behandlung von Abszessen oder Warzen benutzt.

Grundsätzlich solltest du ausprobieren, ob eine Rotlichtlampe bei deinen Beschwerden hilft. Sobald dir die Wärme gut tut, dann verkürzt sie auch den Heilungsprozess.

Infrarotlicht bei Rueckenschmerzen

Warme Infrarotstrahlen helfen, Muskelverspannungen zu lösen.

Wie benutzt man eine Rotlichtlampe

Da Infrarotstrahlen mit einem Wärmeempfinden verbunden sind, kannst du recht gut abschätzen, wie lange du die Strahlen auf eine bestimmte Körperstelle richten solltest. Je nach Beschwerde, wird die Rotlichtlampe direkt auf die betroffene Stelle gerichtet, maximal 15 Minuten und bis zu dreimal täglich.

Risiken der Infrarotbehandlung?

Da die Strahlungen bei falscher Verwendung zu Verbrennungen führen können, solltest du beim Benutzen der Lampe immer 30 bis 80 Zentimeter Abstand zur Lampe halten (beachte diesbezüglich die Herstellerangaben). Im Bereich der Augen kann Hitze nicht richtig empfunden werden. Schließe also grundsätzlich die Augen, wenn du Infrarotstrahlen im Gesicht anwendest oder benutzte bestenfalls eine Schutzbrille, wie sie auch in Solarien Verwendung findet.

Rotlichtlampe Philips

Die InfraCare Rotlichtlampe von Philips kann Beschwerden großflächig behandeln.

Welche Rotlichtlampen gibt es?

Der größte Unterschied besteht bei den verschiedenen Rotlichtlampen vor allem in der Strahlfläche. Kleine Rundstrahler mit etwa 100 Watt wie beispielsweise eine Rotlichtlampe von Medisana eignen sich ideal für die punktuelle Anwendung. Größere Flächen-Infrarotstrahler können jedoch auch Leistungen bis 650 Watt erbringen – wie auch die Infracare Rotlichtlampe von Philips.

Als Faustregel gilt: Je höher die Leistung, desto stärker auch die Wärme. Für den Gebrauch zuhause sind jedoch meist Rotlichtlampen mit 100 bis 200 Watt ausreichend.

Mein Fazit:

Grundsätzlich gehen von einer Rotlichtlampe für den Heimgebrauch sehr geringe Risiken aus – gar keine, wenn man sich an die wenigen Vorsichtsmaßnahmen hält. Und dennoch verspricht das rote Licht schnelle Hilfe bei vielen unangenehmen Beschwerden. Eine Rotlichtlampe im Haus zu haben ist also nach wie vor eine gute Idee.

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