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Oft sind Proteinriegel boese Kalorienfallen ©kjekol – gettyimages

Vorsicht vor Kalorienfallen: Gute Proteinriegel erkennen

Proteinriegel sollen dem Körper in erster Linie eine ordentliche Portion Eiweiß liefern. Anstatt also einen Shake zu trinken oder eine kleine Mahlzeit zu essen, kann es unterwegs auch ein Proteinriegel sein. Aber Vorsicht, denn bei genauer Betrachtung entpuppen sich viele vermeintlich gesunde Riegel als üble Kalorienbomben. Wir verraten, was ein guter Proteinriegel bringt und wie du ihn schnell erkennst.

Was bringen Proteinriegel?

Glaubt man den Herstellern vieler Proteinriegel, sollen die gesunden Snacks Sportler vor, während und nach dem Workout mit hochwertigem Eiweiß versorgen und dabei nach leckeren Cookies, Erdbeercreme, Joghurt oder Banane und Schokolade schmecken. Sie lassen sich ideal transportieren, sind lange haltbar und damit super für unterwegs.

Grundsätzlich kommen Proteinriegel dann zum Einsatz, wenn es um die Koordination und Organisation von Training und Ernährung im Alltag geht. Sportler, vor allem Kraftsportler, weisen einen erhöhten Proteinbedarf auf, um die katabolen und anabolen Stoffwechselprozesse entsprechend zu steuern. Viele verfolgen dabei das Credo „mehr ist mehr“, dabei ist der Körper bei naturalem Training (ohne Einsatz von Steroiden) gar nicht in der Lage, mehr als 2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu verarbeiten.

Selbstgemachter Riegel

Am besten ist es immer noch, wenn du dir deine Snacks einfach selber zubereitest – so weißt du, was wirklich in deinem Essen steckt.

Einen guten Proteinriegel erkennen

Im Handel und auch online gibt es eine unüberblickbare Menge an Proteinriegeln. Leider schmücken sich viele von diesen jedoch ohne Grund mit dem Wort „Protein“ im Namen, da sie insgeheim wahre Zuckerbomben sind, die weit mehr einem Schokoriegel als Sportlernahrung ähneln. Jedoch lässt sich ein guter Proteinriegel schnell von einer gut vermarkteten Süßigkeit unterscheiden …

Wie viel Eiweiß im Proteinriegel

20 Gramm Eiweiß genügen, um die Proteinsynthese nach einem Workout in den Muskeln anzuregen. Noch dazu sättigt Protein, vor allem ab einer Portionsgröße von 20 Gramm. Achte also in jedem Fall darauf, dass dein Proteinriegel mindesten 20 Gramm Eiweiß enthält und richte dich hier NICHT nach den Marketing-Angaben auf der Vorderseite der Verpackung, sondern studiere die Nährwertangeben. Sind dort tatsächlich über 20 Gramm Eiweiß angegeben, kannst du davon ausgehen, dass der Hersteller tatsächlich einen hohen Eiweißanteil im Sinn hatte.

Welches Eiweiß im Proteinriegel

Unter den Zutaten eines guten Proteinriegels sollte sich entweder Whey-Protein oder eine Whey-Casein-Mischung befinden. Um Kosten zu sparen, greifen manche Hersteller auf Soja- oder Weizenprotein zurück, das deutlich günstiger als Molkeprotein (Whey) ist, deinen Muskeln allerdings wenig zugutekommt.

Wie viele Kohlenhydrate enthält der Proteinriegel

Viele Hersteller versprechen auf ihren Riegelverpackungen zum Beispiel 30 Prozent Protein, doch was ist mit den restlichen 70 Prozent?

Sollte der Proteinanteil in deinem Riegel bereits 50 Prozent oder mehr ausmachen, ist das schon mal ein großer Pluspunkt. Alle anderen „Eiweißriegel“ sind eher ein Süßigkeiten-Ersatz.

Achte bei den Kohlenhydraten außerdem auf den Anteil der Zuckeralkohole – meist Maltitol oder Erythritol. Zuckeralkohole sind Zuckeraustauschstoffe, die sehr kohlenhydratarm sind, kaum verdaut werden und somit kaum Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. In großen Mengen sollten Zuckeralkohole allerdings nicht verzehrt werden, da sie zu Magenbeschwerden führen können.

Mein Fazit:

Proteinriegel können eine gute Lösung für unterwegs sein, wenn die Zeit knapp ist und der Eiweißbedarf gedeckt werden möchte. Allerdings kannst du dir nie zu 100 Prozent sicher sein, ob auch wirklich das im Riegel steckt, was die Verpackung verspricht. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der kauft Zutaten für einen selbstgemachten Snack auf dem Wochenmarkt – ganz ohne rätselhafte Zutatenliste.

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