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Uebersaeuerung und Muskelaufbau ©Corey Jenkins – gettyimages

Übersäuerung und Muskelaufbau

Mit ein paar Tricks und der richtigen Ernährung kannst du der Übersäuerung des Körpers entgegenwirken, auch trotz Training zum Muskelaufbau. Wir verraten dir, was Übersäuerung überhaupt bedeutet und wie du sie beim Muskelaufbau vermeidest.

Übersäuerung des Körpers

Im Körper gibt es einen Säure-Basen-Haushalt, dessen PH-Wert zwischen 0 (extrem sauer) bis 14 (extrem alkalisch/basisch) liegt. Ein PH-Wert von 7 gilt als neutral. Einige Bereiche des Körpers müssen fürs optimale Funktionieren extrem sauer sein (zum Beispiel der Magen), andere wiederum eher basisch (zum Beispiel der Dünndarm). Das Blut hat einen relativ stabilen PH-Wert zwischen 7,35 und 7,45, da überschüssige Säuren im Blut direkt vom Organismus entfernt werden, da sonst eine lebensbedrohliche Übersäuerung des Blutes (=Azidose) eintreten kann.

Uebersaeuerung und Muskelaufbau

Übersäuerung macht sich unter anderem durch körperliche Erschöpfung bemerkbar.

Schutz vor Übersäuerung

Um vor einer Übersäuerung zu schützen, gibt es im menschlichen Organismus diverse Mechanismen. Die Atmung ist beispielsweise einer dieser Mechanismen. Je nachdem, ob der PH-Wert hoch oder niedrig ist, atmen wir flach oder tief. Ein sehr hektisches Atmen wie beim Hyperventilieren kann ein Zeichen einer Untersäuerung des Blutes (=Alkalose) sein, Schwindel mit sich bringen und gar zu Ohnmacht führen.

Ursachen einer Übersäuerung

Zwar kann sich der Organismus an verschiedenen Methoden zum Schutz vor einer Übersäuerung bedienen, doch sind auch deren Kräfte begrenzt. So ist es beispielsweise unser moderner, hektischer Lebensstil, der sehr übersäuernd auf den Körper wirkt und ihm keine Zeit zur Erholung lässt – Stress, Angst, flache Atmung, um nur einige Beispiele zu nennen. Dazu kommt die ungesunde Ernährung mit einem hohen Konsum von Fleisch, Zucker, Weißmehl, Nikotin und Alkohol sowie einem geringen Genuss von Gemüse und Obst.

Uebersaeuerung und Ernaehrung

Wurst und Weizenmehlprodukte können ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts fördern.

Übersäuerung und Muskelaufbau

Für Sportler ist es absolut wichtig, eine Übersäuerung des Körpers zu vermeiden, da diese logischerweise zu Leistungseinbußen führt. Allerdings ist es vor allem für Sportler, die den Muskelaufbau zum Ziel haben und sich deswegen sehr eiweißreich ernähren, oft schwierig, einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt beizubehalten. Auch Eiweiß wirkt nämlich übersäuernd und Sport ist Stress für den Körper. Anstatt jedoch nun auf Sport und Eiweiß zu verzichten, solltest du lieber versuchen, diese möglichen Faktoren für eine Übersäuerung auszugleichen und die basische Gegenseite zu stärken.

Gruenes Gemuese gegen Uebersaeuerung

Grünes Gemüse wie beispielsweise Gurke und Spinat sind ideal, um eine Übersäuerung auszugleichen.

Basische Lebensmittel

Gemüse, Obst, Salat, Pilze, Nüsse und Kräuter sind nicht nur gesund, diese Lebensmittel liefern auch basische Mineralien – vor allem grüne Gemüsesorten. Neben Fleisch und Ei sollte also auch eine doppelte Portion Gemüse zu jeder Mahlzeit gegessen werden.

Basisches Bad

Nicht nur von innen kannst du deinen Säure-Basen-Haushalt regulieren, auch die Entsäuerung von außen funktioniert. Basisches Badesalz gibt es in jeder Drogerie oder Apotheke.

Aktive Entspannung

Ja, auch beim Entspannen entsäuert der Körper. Es muss nicht direkt eine Meditationssession sein, sondern vielmehr etwas, was dir gut tut: Yoga, Musikhören, Lesen – alles, was dir hilft, Stress zu senken

Flüssigkeitszufuhr

Wie so oft, ist auch hinsichtlich eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts bei Sportlern die ausreichende Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig, um Säuren aus dem Körper zu spülen.

Mein Fazit:

Wichtig ist, dass du weißt, wie bestimmte Lebensumstände, deine Ernährungsweise und sportliche Aktivität auf deinen Säure-Basen-Haushalt wirken. Denn wenn du das verinnerlicht hast, kannst du ein Ungleichgewicht relativ unkompliziert ausgleichen.

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