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Gelassenheit lernen ©Image Source RF/Chad Springer – gettyimages

Chill doch mal: Tipps für mehr Gelassenheit

Es ist uns sicher allen schon einmal passiert: Wir verlieren die Kontrolle und fahren komplett aus der Haut, rasten so richtig aus. Obwohl das Dampfablassen kurzzeitig gut tut und erleichternd wirkt, kann es langfristig zu Verspannungen und Frustration führen. Wir verraten dir, wie du dich nicht mehr auf die Palme bringen lässt und lernst, gelassener zu werden.

Warum rasten wir aus?

Um die Frage nach dem Warum zu klären, beginnen wir vielleicht erst einmal damit, der Gelassenheit einen klaren Charakter zuzuschreiben: Wer gelassen ist, der akzeptiert Unabänderliches und geht damit ruhig und strukturiert um. Menschen, in denen diese innere Ruhe herrscht, lassen sich weniger schnell auf die Palme bringen, sie geraten seltener in Panik und regen sich schon gar nicht über Kleinigkeiten auf. Gelassenheit ist also im Endeffekt die Eigenschaft, die uns unsere Handlungsfähigkeit erhält, wenn Ohnmacht droht, weil wir so wütend und emotionsgeladen sind.

Gründe für Ausraster

Oft lassen wir uns von sogenannten Grenzüberschreitungen aus der Ruhe bringen, wir fühlen uns persönlich angegriffen, wir oder unsere Lieben werden schlecht behandelt oder betrogen, unsere Werte missachtet. Wir lassen uns also provozieren und reagieren dafür unüberlegt, beinahe schon reflexartig. Wir schreien, schlagen, weinen – am besten alles zusammen. Die Kunst besteht darin, sich im Moment der Provokation richtig zu entscheiden: Möchtest du dich wirklich provozieren lassen? Gelassenheit beginnt im Kopf, nur du entscheidest, ob du dich aus der Ruhe bringen lässt oder nicht.

Gelassenheit im strei

Versuche, in einer Streitsituation in dich zu gehen, zu schweigen und Provokationen zu überhören.

Doch nicht nur die direkten Einflüssen wie Provokationen anderer sind Gründe für emotionale Ausraster, auch können die folgende Punkte dazu führen, dass wir unsere Gelassenheit verlieren:

Gruppenzwang: Auch, wenn man sich als Gruppe über eine Sache oder eine Person aufregt, schaukelt man sich schnell hoch.

Gewohnheit: Überschwänglich zu reagieren, kann sich über die Zeit hinweg auch zur Gewohnheit werden.

Überforderung: Wer viel Stress im Alltag oder Job hat, der landet früher oder später in Aussichtslosigkeit und regt sich schnell über kleinere zusätzliche Zwischenfälle und Stressfaktoren auf.

Der einfache Weg: Obwohl Gelassenheit zwar einfach klingt, fällt es meist leichter, aus der Haut zu fahren, als ruhig über eine Situation nachzudenken und besonnen zu handeln.

Entspannen, um gelassen zu werden

Nimm dir Zeit für dich selbst, um zur Ruhe zu kommen.

Tipps für mehr Gelassenheit

Grundsätzlich gibt es einige Wege und Mittel, sich Gelassenheit anzutrainieren:

Bewusstsein: Werde dir bewusst darüber, was genau eigentlich passiert ist und ob diese Situation überhaupt so schlimm ist. Hinterfrage die Realität – findest du wirklich nie wieder einen Job, wenn du gekündigt wirst?

Bleibe sachlich: Egal wann, wähle eine angemessene Sprache. Wenn wir wütend sind, vergreifen wir uns gern im Ton und überdramatisieren Sachverhalte, wir sprechen von Katastrophen und Desastern. Diese großen Äußerungen führen meist auch große Reaktionen mit sich.

Sage Nein: Wenn du merkst, dass du an deine Grenzen stößt, dann lerne, Nein zu sagen. Vor allem Stress und Überforderung führt oft dazu, dass wir uns aufregen.

Nimm dir Ich-Zeit: Nur, wer genügend Ausgleich zum stressigen Alltag hat, der kann auch gelassen bleiben. Nimm dir Zeit für Sport, nimm ein ausgiebiges Entspannungsbad und triff dich regelmäßig mit Freunden.

Setze Prioritäten: Entscheide, was wichtig ist und was hinten angestellt, delegiert oder ganz sein gelassen werden kann. So umgehst du Überforderung.

Im Regen tanzen

Man kann lernen, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Trotz dieser Tipps kann es dennoch einmal passieren, dass eine Situation eskaliert. Doch selbst dann kannst du die Ruhe bewahren:

Sei der/die Klügere: Wenn eine Situation zu eskalieren droht, dann beende sie – ganz nach dem Motto: “Wir reden erst wieder miteinander, wenn wir uns beruhigt haben”.

Atme durch: Wenn dein Kopf brummt und das Blut pumpt, atme durch und zähle langsam bis zehn, stehe dabei aufrecht. Manchaml kann es schon helfen, den Stress wegzuatmen, um Kurzschlußreaktionen zu vermeiden.

Schweige und höre nicht hin: Solange die Wut in dir brennt, halte lieber den Mund – auch aus Selbstschutz. Böse Worte können dir lange nachgetragen werden. Noch dazu hilft es, sinnlose Äußerungen einfach zu überhören und nicht auf diese einzugehen. Wenn du nicht auf jede Provokation reagierst, zeigst du Größe.

 

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