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Snooze ©MIND_AND_I – gettyimages

Schluss mit Schlummern: 5 Tipps fürs Aufstehen ohne Snoozen

Für viele ist der Wecker ein Hassobjekt, das einen um den Schlaf bringt. Der einzige Lichtblick: Die Schlummer-Taste. Das daraus folgende Dösen macht das Aufstehen jedoch nicht leichter. Koch-Mit hat 5 Tipps parat, mit denen das Aufstehen ohne Snoozen gelingt.

Die Snooze-Taste und ihre Folgen

Jeden Morgen das gleiche Szenario: Der Wecker klingt, du weißt, dass du eigentlich aufstehen müsstest. Beinahe intuitiv wandert deine Hand jedoch zur Snooze-Taste und du begibst dich wieder direkten Weges in deine Traumwelt, wenn auch nur für weitere zehn Minuten. Eine halbe Stunde später springst du dann aus dem Bett, schon wieder bist du der Schlummer-Funktion deines Weckers zum Opfer gefallen. Du lässt das Frühstück ausfallen, hastest zur Arbeit und bist vor allem eines: müde.

Muede Frau

Wer das Aufstehen lange hinauszögert, beginnt den Tag bereits gerädert.

Warum ist das so?

Unser Schlaf lässt sich grundsätzlich in fünf Phasen teilen:

  • Phase 1: Wir gehen ins Bett, der Organismus kommt zur Ruhe, Blutdruck und Körpertemperatur sinken.
  • Phase 2: In der Tiefschlafphase erholt sich der Körper, dank des Hormons Somatropin regeneriert sich der Organismus.
  • Phase 3: Die Eindrücke des Tages werden verarbeitet, wir beginnen zu träumen, die Körpertemperatur sinkt auf ihren Tiefpunkt.
  • Phase 4: Die Regenerationsphase ist abgeschlossen, vermehrt wird nun das Aufwachhormon Kortisol produziert. Der Schlaf wird flacher, die Träume jedoch umso abenteuerlustiger.
  • Phase 5: Nun werden vermehrt Testosteron und Ghrelin ausgeschüttet. Während Testosteron zu erotischen Träumen führen kann, wird der Hunger durch Ghrelin gesteigert. Wenn der Kortisolspiegel und das Hungergefühl ausreichen, wachen wir von ganz alleine auf.

Wer nun vermehrt die Schlummer-Taste seines Weckers betätigt, schädigt seinem Schlaf. Durch das erneute Einschlafen und Aufwachen, wird man immer wieder aus der Tiefschlafphase gerissen, was den Rhythmus zerstört.

Mann steht am Morgen auf

Öffne beim Weckerklingeln am besten die Vorhänge am Fenster, lass frische Luft und Licht ins Schlafzimmer.

Gutes und schlechtes Snoozen

Jedoch ist die Schlummer-Taste am Wecker nicht grundsätzlich schlecht. Denn schädigen tut sie deinem Schlaf nur, wenn du wiederholt einschläfst. Durchaus nützlich kann die Schlummer-Taste jedoch sein, um die Aufwachphase zu verlängern. Anstatt also dreimal im Zehn-Minuten-Takt auf die Snooze-Taste zu drücken, wäre das einmalige (!) drei-bis fünfminütige Schlummern zum langsamen Aufwachen zu empfehlen.

5 Tipps zum Aufstehen ohne Snoozen

Typische Snoozer sind Menschen ohne Einschlaf- und Aufwachrituale.

Tipp 1: Positive Gedanken

Der erste Gedanke am Morgen ist meist eng mit dem letzten Gedanken am Abend verknüpft. Anstatt also aufgrund von Instagram-Posts kurz vor dem Einschlafen Neid aufkeimen zu lassen, mache dir doch lieber Gedanken darüber, was du am nächsten Tag erreichen möchtest. Überlege dir, warum der morgige Tag ein guter Tag wird.

Tipp 2: Kleidung herauslegen

Um dir am Morgen die Suche nach dem passenden Outfit zu ersparen und möglichst entspannt in den Tag zu starten, lege dir deine Kleidung bereits am Vorabend zurecht. Das spart Zeit und schont die Nerven.

Tipp 3: Genügend Schlaf

Es mag vielleicht banal klingen, aber der einfachste Weg, sich das Schlummern abzutrainieren, ist genügend Schlaf. Wer sich sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht gönnt, der ist auch ausgeschlafen, wenn der Wecker klingelt.

Tipp 4: Tägliche Routine

Sobald der Wecker klingelt, solltest du mit etwas Mechanischem beginnen, das du jeden Morgen tust und es so zur Gewohnheit werden lässt. Öffne die Fenster und Vorhänge, wasche dein Gesicht mit kaltem Wasser, putze die Zähne, trinke ein großes Glas Wasser. Diese Gewohnheiten machen nicht nur wach, sondern gehören nach einigen Wiederholungen genauso zum Wachwerden wie das Weckerklingeln.

Tipp 5: Richtig wecken

Um nicht Opfer der Snooze-Taste zu werden, lege dir am besten einen Wecker zu, der dich beim Aufstehen unterstützt. Lichtwecker sind beispielsweise die idealen Helfer, sie gestalten die Aufwachphase mit Sonnenaufgangssimulation angenehm.

Lichtwecker Philips

Lichtwecker wie dieser von Philips helfen mit Sonnenaufgangssimulation beim Aufstehen.

Ebenso hilfreich kann es sein, den Wecker nicht direkt neben dem Bett zu platzieren. Stelle ihn stattdessen ans andere Ende des Zimmers, so wirst du zum Aufstehen gezwungen und wer einmal steht (und am besten direkt mit seinen Ritualen beginnt), der legt sich auch nicht noch einmal hin.

Mein Fazit:

Wer morgens mehrfach die Snooze-Taste betätigt, der beginnt den Tag in den meisten Fällen bereits gerädert und wird auch über den gesamten Tag nicht sonderlich energiegeladen sein. Beginne den Tag deswegen gut vorbereitet und direkt, wenn der Wecker klingelt, drehe dich nicht noch einmal um, um weiter zu schlummern.

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