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Stand Up Paddling bei Stand Up Wannsee ©Webedia GmbH

Trendsport Stand Up Paddling: Stehend übers Wasser

Mittlerweile hat wohl jeder schon einmal Menschen auf Surfbrett-ähnlichen Boards gesehen, stehend auf Gewässern. Stand Up Paddling nennt man diese entspannte Variante des Surfens. Das Gute daran: Stand Up Paddling ist besonders leicht zu erlernen und macht einen Heidenspaß. Das können wir bestätigen, denn wir haben es ausprobiert, auf dem Berliner Wannsee mit SUP Instructor Csaba. Im Interview gibt er Tipps für Anfänger.

Csaba Kónya ist der Gründer von Stand Up Wannsee und ausgebildeter SUP Instructor. Er weiß, worauf es beim Stand Up Paddling ankommt und warum dieser Sport den anhaltenden Hype mehr als verdient hat.

Warum ist Stand Up Paddling eigentlich so beliebt?

Weil es grundsätzlich jeder machen und erlernen kann. Du musst also nicht zehnmal auf dem Board gestanden haben, bevor du überhaupt die ersten Paddelschläge ausführen kannst, sondern wirst schon beim ersten Mal auf dem Board deine Runden drehen können.

Was schätzt du persönlich am Stand Up Paddling?

SUP ist einfach Entspannung pur, du bist allein auf dem Wasser und stehst auf diesem Board. Nach einem stressigen Tag gibt es nichts Besseres.

Stand Up Paddling bei Stand Up Wannsee

Welche Grundvoraussetzungen muss man beim Stand Up Paddling erfüllen?

Man muss schwimmen können und man sollte keine Angst vor dem Wasser haben. Es gibt ja Menschen, die sich zwar aufs Wasser trauen, aber Angst vor der Dunkelheit haben.

Ansonsten braucht man nicht wirklich Voraussetzungen, das können 5-jährige Kinder genauso wie ihre 60-jährigen Großeltern.

Gibt es Gewichtsbeschränkungen beim Stand Up Paddling?

Bis zu 100 Kilogramm sind für die Boards absolut kein Problem. Unsere Boards haben circa 300 Liter Volumen, das entspricht etwa dem Zwei- bis Zweieinhalbfachen des maximalen Körpergewichts. 120 Kilogramm hauen beispielsweise auch noch hin.

Gibt es Grundregeln, die man beim Stand Up Paddling beachten muss?

Man muss sich im Vorfeld immer mit dem Revier vertraut machen. Befinde ich mich zum Beispiel in einem Naturschutzgebiet oder gibt es Berufsschifffahrt auf dem Gewässer?

Bei uns fahren beispielsweise Fähren, Berufsschifffahrt hat immer Vorfahrt. Das muss man natürlich wissen. Wenn du dich in der Fahrrinne der Fähre befindest, könnte es also durchaus gefährlich werden. Deswegen ist es wichtig, sich über den See oder das entsprechende Revier schlau zu machen, bevor man drauf los paddelt.

Hast du hilfreiche Anfängertipps?

Grundsätzlich empfehle ich jedem Anfänger, erst einmal einen Einführungskurs zu machen. Der ist zwar meistens keine Voraussetzung, jedoch durchaus sinnvoll. Hier lernt man, die Paddellänge richtig einzustellen und ordentlich auf dem Board zu stehen, damit es zu keiner zu einseitigen Belastung kommt. Neben der richtigen Körperhaltung sind aber auch die Schläge, also das Paddeln an sich, wichtig. Wer die Schläge beherrscht, kommt besser voran und kann das Board in jeder Situation kontrollieren.

Als Anfänger sollte man nach drei bis sechs Schlägen die Seite wechseln, um nicht im Kreis zu fahren. Fortgeschrittene beherrschen jedoch auch Techniken, bei denen nur auf einer Seite gepaddelt wird und man trotzdem geradeaus fährt.

Was trainiert man beim Stand Up Paddling?

Alles. Ganz ehrlich, das ist das Coole daran. Beim SUP wird vor allem die Tiefenmuskulatur angesprochen, die sonst bei anderen Sportarten vielleicht eher vernachlässigt wird. Das geht ja schon beim Stehen auf dem Board los, hier ist Balance gefragt. Die Tiefenmuskulatur im ganzen Körper leistet einiges, wenn das gesamte Körpergewicht ausbalanciert wird.

Das Paddeln ist dann zusätzlich noch ein nettes Oberkörpertraining. Die meisten haben nach 90 Minuten auf dem Wasser jedoch wider Erwarten keinen Muskelkater in den Armen, sondern in den Füßen, Beinen und sogar am Bauch. Das liegt an der ungewohnten Belastung auf wackeligem Untergrund.

Stand Up Paddling bei Stand Up Wannsee
Stand Up Paddling bei Stand Up Wannsee
Stand Up Paddling bei Stand Up Wannsee
Stand Up Paddling bei Stand Up Wannsee

Ein bisschen trainiert sollte man also für Stand Up Paddling sein?

Muss man nicht, nein. Eine Stunde auf dem Board hält jeder durch. Für untrainierte Menschen ist das Stand Up Paddling mit Sicherheit ein Sport, der zwar durchaus Muskelkater nach sich ziehen kann, aber trotzdem unfassbar viel Spaß macht und bezüglich der Anstrengung nicht mit anderen Sportarten vergleichbar ist.

Welche Varianten gibt es vom Stand Up Paddling?

Es gibt SUP in Wettkampfform auf fließenden Gewässern, Binnengewässern oder auf dem Meer, hier geht es dann auf Kurz- oder Langstrecken um Schnelligkeit oder Ausdauer. Auch das SUP Wellenreiten ist mittlerweile eine etablierte Wettkampfdisziplin. Natürlich gibt es auch SUP Yoga oder SUP Fitness und sogar SUP Polo, da sind der Kreativität eigentlich kaum Grenzen gesetzt.

Stand Up Paddling bei Stand Up Wannsee

Csaba Kónya ist 30 Jahre alt und gründete Stand Up Wannsee im Frühjahr 2016. Zuvor war er vor allem beim Segeln und Windsurfen auf dem Wasser unterwegs, wurde jedoch schnell zum SUP-Begeisterten, nachdem er sich ein paar Mal auf dem Board ausprobiert hat. 

Stand Up Paddling bei Stand Up Wannsee

Wenn du mehr über Csaba und Stand Up Wannsee wissen möchtest, dann schau doch mal hier vorbei: www.standup-wannsee.de

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