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Frau macht Pause beim Radfahren ©Mike Kemp – gettyimages

Sport und Ayurveda: Welcher Sport für welchen Dosha-Typen?

Sport steht in deinen Augen zwangsläufig mit Erschöpfung und lästigem Schwitzen in Verbindung? Dann hast du den für dich passenden Sport leider noch nicht gefunden. Im Ayurveda gibt es nämlich je nach Konstitution für jeden den idealen Sport.

Die Konstitutionen und ihre sportlichen Vorlieben

Menschen mit Vata-Dominanz sind lebendig und schnell gelangweilt, wenn sie über geraume Zeit die selben Bewegungen ausführen. Vatas neigen zu Übertreibungen und überfordern sich auch gern einmal. Grundsätzlich sind kurze Sporteinheiten von etwa 20 Minten die idealen für Vata-Typen, insbesondere Schwimmen, Radfahren und Walken bringt Vatas zur Ruhe. Im Winter sollten Vatas nicht draußen Sport treiben, da ihnen die Kälte nicht bekommt.

Pitta-dominierte Typen können durchaus mehr Belastung vertragen, jedoch neigen auch sie dazu, ihre Grenzen zu überschreiten. Zu viel Leistungsdruck fördert Pitta und führt zu einem Ungleichgewicht der Doshas. Pittas sollten vor allem im Freien und auf dem Wasser Sport treiben – Surfen, Schwimmen, Skifahren, Klettern, Ball- und Teamsportarten sind für Pittas bestimmt. Die Belastungsdauer sollte etwa 30 bis 40 Minuten betragen.

Obwohl Kaphas oftmals Probleme mit ihrer sportlichen Motivation haben, bekommt ihnen Sport sehr gut. Vor allem intensive, lange Sporteinheiten von einer Dauer von etwa einer Stunde sind für den meist langsamen Stoffwechsel der Kapha-bestimmten Typen ideal. Kaphas sollten es mit anstrengenden und geselligen Sportarten wie Tanzen, Kraft-Kursen, Langstreckenläufen oder Rudern probieren.

Die ayurvedische 50%-Belastungsregel

Der Ayurveda-Klassiker Charaka Samhita (das älteste und bekannteste Ayurveda-Lehrbuch) besagt: Wer Sport im Übermaß betreibt, dessen Kräfte werden schwinden, wie die Kraft eines Löwen, der versucht, es mit einem Elefanten aufzunehmen. Bedeutet also, dass zu viel Training zu einem enormen Leistungsabfall führt.

Deswegen gilt für alle drei Konstitutionstypen die 50%-Belastungsregel, bei der man sich an der Hälfte seiner absoluten Leistungsfähigkeit orientiert. Bewege dich also stets so, dass sich deine Atmung zwar vertieft, du aber nicht durch den Mund atmen musst. Die Atmung durch den Mund ist ein Zeichen des Sauerstoffmangels und deutet somit auf eine Übersäuerung des Körpers hin. Bringst du deinen Körper an seine Leistungsgrenze, hast du schnell all deine Kraft verbraucht.

Die Meditation gehoert bei der Ayurveda zur Regeneration des Koerpers dazu.

Meditation hat im Ayurveda einen hohen Stellenwert. So kannst du deinen Körper und Geist entspannen und in Einklang bringen.

Die Sportregeln laut Ayurveda

  • Trainiere nach der 50%-Belastungsregel
  • Trainiere regelmäßig
  • Trainiere bestenfalls zwischen 6 und 10 Uhr am Morgen
  • Entspanne regelmäßig bei der Meditation
  • Halte Regenerationsphasen nach dem Sport ein, bestenfalls mit sanften Massagen
  • Praktiziere Yoga
  • Unterstützte Körper und Geist mit Sportler-Rasayana (Nahrungsergänzung aus der Amla-Frucht zur Stärkung des Immunsystems sowie zur Förderung von Fitness, Muskulatur und Wohlbefinden)

 

Mein Fazit:

Bringe deinen Körper niemals an seine Leistungsgrenzen, aber achte dennoch darauf, ihn regelmäßig mit Bewegung zu fordern. Doch ist auch die beste Sport-Routine ebenso im Ayurveda nichts wert, wenn du deinen Körper nicht grundsätzlich mit einer guten Ernährungsweise unterstützt. Achte dementsprechend auch auf eine an deine Konstitution angepasste Ernährung.

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