category-food category-health checkmarkchefs-hat-ochefs-hatlive-show logo-icon menu-searchnewsletterpowered-by
Sprinter Paar auf Startbahn ©mezzotint_fotolia – stock.adobe.com

So trainieren Leistungssportler

Früher waren sie die Besten im Sportunterricht, später die Helden ihres Teams und dann machten sie ihr Hobby zum Beruf. Heute verdienen sie ihr Geld aus Leistungssportler. Leistungssport hat nicht mehr viel mit dem einstigen Hobby zu tun, denn trainiert wird hier ganz anders.

Das richtige Training

Spitzensportler trainieren nicht etwa zwei bis fünfmal wöchentlich, sie trainieren jeden Tag mehrmals – auf unterschiedlichste Art und Weise. Während es im Training von Leistungssportlern zum einen natürlich darum geht, die Leistungsfähigkeit der Muskulatur immer weiter zu steigern und individuelle koordinative und technische Fähigkeiten zu verbessern, hat auch die Regeneration und das sportartenübergreifende Training einen hohen Stellenwert in den Einheiten, um einseitige Belastungen zu vermeiden.

Spitzsportler trainieren nach einem bis ins kleinste Details ausgeklügelten Trainingsplan. Die Kunst ist es, in diesem das Gleichgewicht zwischen Belastung und Erholung zu wahren. Deswegen folgt auf ein forderndes Training meist ein leichtes Training, ein Erholungstraining oder gar Ruhe. Darüber hinaus trainieren Leistungssportler meist mit einem persönlichen Trainer und allein, weil sie nach ihrem individuellen Puls trainieren und ihre anaerobe Schwelle (die höchstmögliche Belastung, die ein Sportler im Gleichgewicht zwischen Bildung und Abbau von Laktat) stets im Blick haben.

Zeitmessung beim Sport

Leistungssportler trainieren individuell bis ins kleinste Detail.

Die richtige Ernährung

Der Körper eines Spitzensportlers ist an die hohen, regelmäßigen Belastungen gewöhnt, jedoch braucht er für das Erreichen von Zielen und Bestzeiten auch den idealen Treibstoff – in diesem Falle die perfekte, auf das Training abgestimmte Ernährung. Auch hier verfolgen Leistungssportler einen durchdachten Plan, der dem Körper Nährstoffe und Vitamine im richtigen Maß und zur richtigen Zeit zuführt, damit das Training möglichst intensiv und effektiv gestaltet werden kann.

Je nach Trainingsstatus variiert die Ernährung hier stark. Während die letzte Mahlzeit eines Sportlers vor einem Wettkampf in vielen Sportarten beispielsweise drei Stunden zurückliegt und diese vor allem aus Kohlenhydraten, Spurenelementen und Mineralstoffen besteht, greift er in Pausen während des Wettkampfs vor allem zu leichtverdaulichen Kohlenhydraten und Sportgetränken, um den Energiespeicher schnell wieder aufzufüllen. Nach dem Wettkampf greifen die meisten Sportler zu Obst, Nüssen und allerhand Wasser. Jedoch unterscheidet sich auch dies extrem je nach Sportart.

Die mentale Stärke

Genauso wichtig – wenn nicht sogar noch wichtiger – als das Training und die Ernährung ist bei Spitzensportlern jedoch die mentale Stärke. Wenn ein Hobby zum Beruf wird, steigt der Leistungsdruck meist im gleichen Maße wie die Versagensangst. Sportler verlieren ihre Souveränität und ihr Können oft, sobald die Leidenschaft, die sie einmal für einen Sport hatten, plötzlich Geld und Anerkennung gewichen ist.

Sportler müssen mit dem ständigen Leistungsdruck umgehen, ihre eigene Ruhe vor dem Wettkampf finden und sich komplett auf sich und ihre Leistung konzentrieren können. Diese mentale Stärke lässt sich trainieren, weswegen den meisten Spitzensportlern neben Ernährungsberatern und Trainern zudem Mentalcoaches zur Verfügung stehen. Sie sind dafür da, dass Leistungssportler nicht den Spaß daran verlieren, sich mit Gleichgesinnten zu messen und ihren Körper an seine Leistungsgrenzen zu bringen. Zu guter Letzt sollen Spitzensportler schließlich auch mit einem Lächeln durch die Zielgerade laufen oder auf den Schlusspfiff warten können.

Mein Fazit:

Spitzensportler trainieren nicht jeden Tag den ganzen Tag – bei ihnen sind Entspannung, Nahrung und mentale Stärke mindestens genauso wichtig, wie die Trainingseinheiten. Denn nur mit der richtigen Balance aus allem ist es überhaupt möglich, nicht den Spaß am einstigen Hobby zu verlieren.

Wie interessant findest Du das?

Newsletter abonnieren

Keine Live Show mehr verpassen!

  • Keine Live-Kochshow verpassen
  • Exklusive Tipps bekommen
  • Leckere Rezepte entdecken
  • Teil der KOCH-MIT Familie werden

Vielen Dank!

Nur noch 1 Klick bis zum Newsletter. Wir haben eine E-Mail an: # geschickt.
Jetzt E-Mail abrufen & Bestätigungslink klicken.

Auch interessant