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Felix MuehlnickelFelix Muehlnickel ist Personaltrainer und Crossfitter. ©Webedia GmbH

Aus dem Leben eines Crossfitters: Felix Mühlnickel im Interview

Felix Mühlnickel hilft anderen als Personaltrainer dabei, gesünder zu leben und ihren Körper so zu behandeln, wie er es verdient. Sein eigener Körper ist bis in den kleinsten Muskel definiert – dem Crossfit sei Dank.

Während unseres Interviews fällt es Felix beinahe schwer, still zu stehen, ihm scheint die Energie nie auszugehen, unter den Ärmeln seines T-Shirts wölbt sich der Trizeps. Der Personaltrainer Felix Mühlnickel ist wohl genau das, was man sich unter einem Crossfitter vorstellt – ein Mann mit perfekt definiertem Körper und absoluter Begeisterung für den Sport.

Wie bist du überhaupt zum Crossfit gekommen?

Ich war damals bei der Bundeswehr und kam dort bereits mit Crossfit-artigem Training in Berührung. Als dann vor sieben Jahren etwa der Trend des funktionalen Trainings – zugegeben, das ist ein sehr schwammiger Begriff – aufkam, hat mich vor allem das Crossfit angesprochen, weil es eine ganzheitliche Trainingsmethode ist. Beim Crossfit werden Elemente aus den verschiedensten Trainingsbereichen zu einem Training kombiniert. Ausdauer, Koordination, Kraft und Bewegung werden hier mit diversen Tools, mit Gewichten und dem eigenen Körpergewicht trainiert, der perfekte Trigger für viele Fitness-Parameter. Besonders reizvoll war für mich aber auch die Wettkampfstimmung beim Crossfit, man trainiert in Gruppen, misst sich aneinander und wird so enorm gepusht.

Felix Muehlnickel beim Boxjump

Felix Mühlnickel mag nicht nur die Intensität und Vielseitigkeit am Crossfit, er liebt es auch, sich an anderen zu messen.

Inwiefern beeinflusst Sport dein Leben?

Sport ist nicht mein Leben, aber Sport hilft mir, glücklich zu leben. Ich trainiere sechsmal wöchentlich, setze mich aber ständig damit auseinander – mit meinem Training, meiner Ernährung und natürlich meinen Kunden.

Wie viel Verzicht fordert dein Lebensstil?

Verzicht? Gar keinen. Ich gehe auch gern mal mit Freunden feiern oder trinke ein Glas Alkohol. Das ist alles eine Frage der Balance. Man macht Sport, um zu leben und zum Leben gehört es auch, mal etwas Ungesundes zu essen.

Fakt ist aber, dass der Lifestyle so fest in mir verankert ist, dass der Sport und eine angepasste Ernährung zur Normalität geworden sind. Zum Frühstück ist ein Marmeladenbrötchen gar keine Option für mich. Ich brauche morgens meine Proteine und Fette, anders geht es nicht.

Was bedeutet Sport für dich, abgesehen von körperlicher Fitness?

Für mich ist der Sport schon fast eine Sucht. Ich liebe die Endorphinausschüttung, das Glücksgefühl nach dem Workout. Die eine Stunde Sport ist mein tägliches Highlight. Dazu muss ich aber auch sagen, dass selbst ich irgendwann mal genug habe. Dann freue ich mich darauf, über ganz andere Dinge zu sprechen, den Kopf frei von Sport zu bekommen – so bleibt die Lust darauf.

Was hältst du von Menschen, die gar keinen Sport treiben?

Ganz ehrlich? Menschen, die ihren Körper nicht wertschätzen, sind mir absolut egal. Die nehme ich nicht wahr. Ich erwarte, dass Menschen ihren Körper mit Respekt behandeln. Natürlich muss man das Ganze nicht so exzessiv betreiben wie ich und einen Körperkult entwickeln, Hauptsache man bleibt in Bewegung, regelmäßige Joggingrunden sind doch zum Beispiel super.

Im Endeffekt ist es aber jedem selbst überlassen. Es gibt eben auch Menschen, die gar nichts tun, vor sich hin vegetieren und zuschauen, wie ihr Körper verfällt. Für mich sind nur die Menschen von Bedeutung, die in irgendeiner Art und Weise gegen diesen Verfall arbeiten.

Felix Muehlickel macht Pushups.

Den Körper verfallen lassen? Für Crossfitter Felix Mühlnickel absolut unverständlich.

Gibt es auch mal Tage, an denen du nicht motiviert bist?

Nein, bisher habe ich keinen erlebt.

Hast du Motivationstipps für alle, denen es nicht so geht?

Macht euch Termine! Arzttermine nimmt man doch auch wahr. Viele meiner Kunden buchen mich, damit sie einen festen Termin, eine Verpflichtung haben.

Allerdings sollte man es auch nicht übertreiben, damit man die Lust nicht verliert. Man könnte sich beispielsweise zweimal wöchentlich mit einem Freund verabreden und anstatt des Feierabendbiers gemeinsam eine Stunde sporteln – Joggen, Fußball, es muss nicht das Fitnessstudio sein. So kann man den Sport peut a peut zu einem festen Bestandteil des Alltags werden lassen.

Was verstehst du unter Fitness?

Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und mentale Stärke.

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