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Freunde essen gemeinsam ©courtneyk – gettyimages

Selbstdisziplin lernen: Wie Energievampire deine Fitness sabotieren

Bist du auch der oder die einzige in deinem Freundes-, Bekannten- oder Familienkreis, der Fitness und Gesundheit wirklich ernst nimmt? Dann kannst du sicher ein Lied davon singen, wie schwer es ist, bei der Sache zu bleiben. Wenn Energievampire deine Fitness sabotieren, musst du Selbstdisziplin lernen. Wir geben dir wichtige Tipps, mit denen das gelingt.

“Oh, heute mal Salat?”

“Paleo? Ach, Brot ist jetzt wohl auch ungesund?”

“Vegetarisch? Du isst meinem Essen das Essen weg.”

“Vom einem Stückchen Kuchen wirst du nicht dick!”

“Ich habe mir so viel Mühe beim Backen gegeben.”

“Es gibt Menschen, die haben viel mehr auf den Hüften als du.”

Na, kommen dir solche Sticheleien, lieb gemeinten Hinweise und Jokes bekannt vor? Dann gehörst du wohl zu den Personen, die ihrer Gesundheit und Fitness einen höheren Stellenwert zuschreiben, als der Großteil ihrer Mitmenschen. Wie gern doch unsere lieben Freunde und Kollegen mit selbstgemachtem Kuchen daherkommen oder sich die Mittagspause beim Imbiss um die Ecke versüßen. Da kann es einem schon einmal schwer fallen, an den eigenen Zielen festzuhalten und die Vorsätze nicht über Bord zu werfen.

Freunde trinken Bier

Echte Freunde verstehen auch, wenn du anstatt zum Bier zur Apfelschorle greifst.

Zum Glück gibt es aber Mittel und Wege, Selbstdisziplin zu erlernen und die Sabotagen des Umfelds somit ganz einfach abzuschmettern:

Begrenze negative Einflüsse

Halte dir immer wieder vor Augen, dass das Leben endlich ist und du deswegen keine Zeit verschwenden solltest. Anstatt bei der Mittagspause also deinen Salat rechtfertigen zu müssen, brich das Ganze doch einfach mit “ich gehe dann mal zurück an die Arbeit” ab. Diese Exit-Strategie stammt von Brian Tracy und sie funktioniert. Dadurch entkommst du nicht nur nervigen Kommentaren, du bist auch produktiver und erarbeitest dir dadurch mehr Zeit – beispielsweise fürs Training oder für das Kochen eines gesunden Abendessens.

Diese Strategie funktioniert allerdings weniger, wenn du deine Kollegen durchaus gern hast oder dich gar Freunde oder Familienmitglieder unbewusst vom Pfad abbringen. Hier hilft nur Aufklärung: Erzähle ihnen von deinen Zielen, bitte sie um Rückendeckung und überzeuge sie vielleicht sogar, den Weg mit dir gemeinsam zu gehen. Entweder sie akzeptieren es oder nicht. Wenn du dein Potential komplett entfalten möchtest, dann darfst du auch Entscheidungen treffen.

Erhöhe positive Einflüsse

Wenn du negative Einflüsse reduzierst, kannst du im selben Atemzug positive Einflüsse erhöhen. Wenn du deinen Freunden beispielsweise erklärst, dass du für die ständigen Weinabende nicht mehr zu haben, jederzeit aber gern bei irgendwelchen Unternehmungen mit dabei bist, dann nutze doch die neu gewonnene Zeit für Unterstützer und richte deinen Zeitplan entsprechend aus. Sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, motiviert dich, an deinen Zielen festzuhalten. Zudem wissen eben solche Wegbegleiter auch, womit sie dich zurück auf Kurs bringen oder dir mehr Selbstbewusstsein schenken können.

Freundinnen trainieren gemeinsam

Hole deine Freunde mit ins Boot, so werden sie zu Unterstützern.

Lass dich nicht verunsichern

Anstatt dich darüber zu ärgern, dass sich dein Umfeld immer wieder über dich, deine Ernährungs-, Trainings- und Lebensweise lustig macht, solltest du dir lieber bewusst darüber werden, dass eben genau solche Kommentare meist ein Zeichen von Unsicherheit sind. Raucher finden es beispielsweise gut, wenn sie Menschen um sich haben, die noch mehr rauchen als sie selbst. Wenn die Kettenraucher dann allerdings dem Glimmstängel Adieu sagen, bekommt der übrig gebliebene Raucher oft ein schlechtes Gefühl. Wenn sich also Mitmenschen über gesunde Ernährung und einen durchgetakteten Trainingsplan lustig machen, dann oft nur, weil sie sich selbst ertappt fühlen.

Vorbereitete Lunchbox zum Mittag

Keine Frage, dein vorbereitetes Lunch sieht mindestens genauso gut aus wie Essen aus der Assiette.

Was das für dich bedeutet? Nichts. Und genauso solltest du auch reagieren. Kommt also Gegenwind, dann lächle ihn weg und wechsele das Thema. Und hol dir ins Gedächtnis, dass das Assietten-Essen deiner Kollegen keineswegs besser aussieht als das, was du in deiner Lunchbox hast.

Ein Zuhause vorbereiteter Quinoasalat im Glas eignet sich übrigens ideal für die Mittagspause.

Etabliere positive Routinen

Fakt ist, was dir selbst bewusst ist, das kannst du ändern. Allerdings lassen sich deine Gedanken auch beeinflussen, beispielsweise von deinem Umfeld. Führe deswegen Routinen ein, die dir gut tun, dich happy in den Tag starten und an deinen Zielen festhalten lassen.

  • Halte deine bisher erreichten Erfolge, deine kurzfristigen und langfristigen Ziele grafisch oder schriftlich fest. Stell dir vor, wie es sich anfühlt, wenn du auch die nächsten Etappen erreichst.
  • Beginne den Tag mit Sport. Es muss kein intensives Workout sein, ein paar Liegestütze, Squats oder Hampelmänner reichen aus.
  • Mache dein Bett direkt nach dem Aufstehen. Das mag albern klingen, gibt dir aber bereits ein gutes Gefühl.
  • Höre Musik, die dich motiviert und positiv stimmt – beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit, im Büro, beim Workout.
  • Stimme dich mit positiven Gedanken auf den Tag ein: Was hast du heute Schönes geplant? Wen triffst du heute? Warum könnte das ein besonders schöner Tag werden? Heute kannst du deinem Ziel einen Schritt näher kommen.
  • Fakt ist jedoch, dass du solchen Situationen ganz einfach entkommen kannst und dich gegenüber Kollegen, Freunden und Familie auch gar nicht schlecht fühlen musst, nur weil du andere Ernährungs- und Lebensprinzipien verfolgst.

Mein Fazit:

So genannte Energievampire gibt es überall, meist sabotieren sie den Lifestyle anderer jedoch unbewusst. Wichtig ist demnach, dass du deine Freunde, Bekannten und Familienmitglieder darauf ansprichst und ihnen sagst, was dir im Moment wichtig ist und worauf du verzichten kannst. Du musst bereit für Veränderungen sein und das kann manchmal eben auch bedeuten, sich von Bekanntschaften zu trennen oder andere Freunde als Unterstützer dazu zu gewinnen.

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