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Schluckauf Luft anhalten ©gettyimages –Camrocker

Schnelle Hilfe bei Schluckauf

Was genau ist eigentlich Schluckauf? Wie entsteht Schluckauf und welche Hausmittel helfen gegen Schluckauf? Die besten Tipps und schnellen Helfer bei Schluckauf.

Wie entsteht Schluckauf?

Schluckauf hat seinen Ursprung im Zwerchfell. Dieser Muskel trennt Brust- und Bauchhöhle voneinander und ist der entscheidende Muskel bei der Zwerchfellatmung (auch Bauchatmung genannt). Bei der Zwerchfellatmung zieht sich das Zwerchfell nach unten zusammen, der Brustkorb weitet sich, ein Unterdruck entsteht. Durch die geöffnete Stimmritze (zwischen den Stimmbändern) wird nun Einatemluft in die Lunge gesaugt. Beim Entspannen des Zwerchfells strömt diese Luft wieder nach außen.

Wenn sich allerdings das Zwerchfell plötzlich verkrampft und die Stimmritze dadurch reflexartig geschlossen wird, prallt die Einatemluft mit einem lauten Hicks gegen die Stimmbänder. Verantwortlich für das Verkrampfen des Zwerchfells sind in erster Linie Nerven im Gehirn.

Schluckauf bei Babys

Säuglinge hicksen sehr häufig. Es wird vermutet, dass dies eine Funktion des Körpers ist, um als Baby mehr Milch beim Saugen aufnehmen zu können. Ähnlich wie beim Rülpsen soll so Luft aus dem Magen gebracht werden.

Sogar noch im Mutterleib haben Babys häufig Schluckauf. Dazu gibt es mehrere Theorien: Zum einen soll so der Atemreflex geschult, zum anderen verhindert werden, dass Flüssigkeit in die Luftröhre gelangt.

Bei Erwachsenen hat der Schluckauf jedoch keine Funktion, er nervt einfach nur.

Schluckauf

Schluckauf ist zwar unangenehm, meist jedoch auch nach wenigen Minuten wieder verschwunden.

Ursachen von Schluckauf

Schluckauf ist in den meisten Fällen zwar anstrengend und nervig, doch ebenso nur von kurzer Dauer. Ursachen für den akuten und temporären Schluckauf sind meist:

  • hastiges Schlucken
  • überreichliche Mahlzeiten
  • sehr heiße oder sehr kalte Speisen und Getränke
  • Alkohol oder Nikotin
  • starke Nervosität

Nur sehr selten wird ein Schluckauf chronisch, hält also länger als zwei Tage an. Eine wirklich feststellbare Ursache gibt es dafür bisher nicht. Ebenso wenig gibt es kein allgemein gültiges Rezept gegen chronischen Schluckauf, doch können Atem- und Verhaltenstherapien sowie Arzneimittel den Betroffenen oft helfen.

Was hilft gegen Schluckauf?

Alle Hausmittel, die gegen Schluckauf helfen sollen, zielen im Endeffekt darauf ab, die Atmung und damit das Zwerchfell zu beruhigen, damit es seinen natürlichen Rhythmus wiederfindet.

Wasser trinken bei Schluckauf

Bei Schluckauf soll es helfen, schluckweise ein Glas Wasser zu trinken.

Bekannte schnelle Helfer gegen Schluckauf sind beispielsweise:

  • schluckweise ein Glas Wasser trinken
  • sich im Stehen im Kreis drehen
  • die Luft anhalten und in dem Moment schlucken, indem der Hicks gespürt wird
  • Nase und Ohren zuhalten, die Lippen schließen und die Backen aufblasen
  • erschrecken
  • Zucker essen

All diese Tricks sollen das vegetative Nervensystem reizen, wodurch das Signal zum Stoppen des Schluckaufs gesendet wird. Bewiesen ist dieser Erfolg nicht. Manch einem helfen diese Methoden, anderen jedoch nicht. Einen Versuch sind sie den meisten von Schluckauf Geplagten jedoch oft wert.

Was jedoch alle diese Tricks zur Folge haben, ist Ablenkung. Wer sich nicht auf den Schluckauf konzentriert und so unbewusst die Atmung beruhigt, ist das unangenehme Hicksen meist auch ganz schnell wieder los.

Mein Fazit:

Zum Glück ist es in den meisten Fällen so, dass sich der unangenehme Schluckauf schon nach wenigen Minuten wieder verabschiedet. Versuche, dich bei Schluckauf mit gängigen Tricks vom Hicksen abzulenken, damit sich deine Atmung und somit auch das Zwerchfell beruhigt.

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