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Mann laeuft mit Schuhen im Sand ©Phillip Suddick – gettyimages

Sport im Urlaub: Laufen am Strand

Weißer Sand soweit das Auge reicht – traumhaft. Und irgendwie doch ideal zum Joggen, oder? Obwohl das Laufen im Sand sehr gesund ist, ist es für den Körper eine besondere Belastung, bei der du einiges beachten solltest.

Der Muskelkater wird kommen

Sand gibt nach, die Fußmuskulatur hat dadurch deutlich mehr als beim Laufen auf Asphalt oder Gras zu tun und dennoch läuft man langsamer. Die Belastung, die beim Joggen am Strand auf die Muskeln, Sehnen und Bändern in Fußsohlen und Waden ausgeübt wird, ist eine ganz andere, als wir sie vom Laufen auf “normalem” Untergrund kennen. Es ist daher nichts Ungewöhnliches, wenn du nach einem Lauf im Sand Muskelkater in den Fußsohlen oder Waden verspürst.

Keine Ausdauerläufe im Sand

Damit du deinen Körper mit der neuen Belastung nicht überforderst und schlimmstenfalls Belastungsschäden davon trägst, solltest du im Sand deutlich kürzere Strecken zurücklegen, als du sie vom Lauf Zuhause gewohnt bist. Laufe also lieber am Morgen und am Abend eine kurze Runde, anstatt einen langen Distanzlauf zu absolvieren.

Richtungswechsel

Vor allem, wenn der Sand zum Wasser hin abschüssig ist, belastest du die Fußmuskulatur ungleichmäßig stark. Daher ist es wichtig, dass du öfter mal die Richtung wechselst.

Barfuss Laufen im Sand ist eine hohe Belastung

Die Frage aller Fragen: Lieber mit Schuhen oder barfuß am Strand laufen?

Barfuß laufen oder mit Schuhen laufen?

Das Laufen im Sand fördert deinen Laufstil, da die Zehen aktiv in den Sand greifen, die Fußmuskulatur leistet also Großes. Dadurch wird das Fußgewölbe gestützt und das Sprunggelenk trainiert. Außerdem ist das Barfußlaufen im Sand ideal, um dir den Fersenlauf abzugewöhnen. Durch den nachgebenden Untergrund wirst du ganz automatisch über den Fußballen abrollen, was Läufern auf Asphalt oft unangenehm vorkommt. Man sollte es also unbedingt mal ausprobieren.

Dennoch solltest du besonders vorsichtig sein, wenn du barfuß am Strand läufst: Achte darauf, dass keine scharfen Gegenstände wie Muscheln oder Scherben herumliegen. Auch mit Schuhen ist das Laufen im Sand eine ganz andere und deutlich höhere Belastung – also geh im Zweifel lieber auf Nummer Sicher und trage leichte Schuhe.

Laufen am Wasser oder im weichen Sand?

Der Sand nahe der Wasserlinie ist nass und dadurch fester, er bietet dir also einen festeren Untergrund. Je weicher der Sand, desto schwieriger der Lauf. Wenn du zum ersten Mal im Sand läufst, solltest du dich also besser näher am Wasser aufhalten, um dich vor Überbelastungen zu schützen.

Genieße den Sonnenaufgang

Tagsüber ist die Temperatur ohnehin so hoch, dass wir dir von einem Lauf abraten würden. Noch dazu kommt, dass das Meer und der Sand die Sonne reflektieren. Laufe deswegen am besten zum Sonnenauf- oder Sonnenuntergang. Dann ist der Strand nicht nur weniger reich bevölkert, sondern auch weitaus besser zum Joggen geeignet.

 

Mein Fazit:

Das Barfußlaufen am Strand sollte jeder Läufer oder Hobbysportler mal ausprobiert haben. Das Gefühl des weichen Sandes ist nicht nur eine absolute Genugtuung, auch fördert die ungewohnte Belastung deine Muskulatur enorm. Aber übertreibe es in keinem Fall, taste dich langsam an das Laufen im Sand heran und steigere die Belastung nur allmählich.

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