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Aufrechte Koerperhaltung ©PeopleImages – gettyimages

Körperhaltung verbessern: 5 Tipps für mehr Attraktivität und Erfolg

Nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild hat die Körperhaltung maßgeblichen Einfluss. Sie wirkt sich auch auf die Leistungsfähigkeit, den Erfolg, die Psyche, die Gesundheit und das Selbstbewusstsein aus.

Körperhaltung, was ist das überhaupt?

Zu allererst möchten wir einmal festhalten: Die Körperhaltung ist kein Standbild, keine Pose. Körperhaltung ist die Stellung des Körpers, die durch das Zusammenwirken von Muskeln, Bändern und Sehnen bedingt ist. Das bedeutet also, dass sich die Körperhaltung nicht etwa im Stand abzeichnet, sondern bei Reflexreaktionen und Gewohnheiten.

Auf deine Körperhaltung haben verschiedene Faktoren Einfluss. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Körpergewicht
  • Arbeitsplatz
  • körperliche Aktivität
  • anatomische Besonderheiten
  • Schwerkraft

Auf einige dieser Faktoren hast du keinen Einfluss, auf die Schwerkraft oder deine Anatomie zum Beispiel, andere Faktoren wie dein Gewicht oder die Ergonomie am Arbeitsplatz lassen sich jedoch recht leicht beeinflussen.

Warum ist die Körperhaltung so wichtig?

Eine gute Körperhaltung steigert deine Attraktivität

Studien belegen, das eine aufrechte Körperhaltung anziehend wirkt und maßgeblichen Einfluss auf die Ausstrahlung hat. Zwar gibt es noch andere Punkte, die deine Ausstrahlung beeinflussen, doch kannst du gerade an deiner Körperhaltung sehr leicht arbeiten.

Eine gute Körperhaltung verbessert deine Leistung

Koerperhaltung Sprint

Alle Körpersegmente übereinander: Leistungssportler wissen, wie wichtig die Körperhaltung ist.

Mit einer krummen Körperhaltung wirst du weder geistig noch körperlich zu Höchstleistungen auflaufen können. Vor allem im Sport ist jedoch eine aufrechte Körperhaltung besonders wichtig, sie ist eine Grundlage dafür, dein Potential ausschöpfen zu können. Die Körpersegmente müssen übereinander stehen, damit Muskelketten bestmöglich angesteuert und ihre größtmögliche Leistung abgerufen werden kann. Doch nicht nur für die zu erbringende Leistung ist eine gute Körperhaltung ausschlaggebend, auch für die Gesundheit deines Bewegungsapparates: Stell dir vor, ein Gewichtheber würde mit krummem Rücken über 300 Kilogramm heben. Das wäre fatal!

Eine gute Körperhaltung fördert deine Karrierechancen

Wir bleiben bei den Sportlern: Wirken diese auf dich eingeschüchtert oder unsicher?

Koerperhaltung Schwimmer

Sportler strahlen Selbstbewusstsein, Entschlossenheit und Stärke aus.

Wohl eher nicht, viel mehr wirken sie entschlossen und stark!

Das gleiche gilt auch im Beruf. Darüber hinaus ist die Körperhaltung neben Inhalt und Stimme auch ein Hauptfaktor bei der Argumentation. Eine gute Körperhaltung überzeugt.

Eine gute Körperhaltung beeinflusst Selbstbewusstsein und Psyche

Die Körperhaltung zeigt, wie man sich fühlt. Ist man traurig oder gestresst, fällt man unbewusst in sich zusammen. Gleiches gilt jedoch auch umgekehrt: Ändert ein eigentlich glücklicher Mensch seine Körperhaltung in eine krumme Position, wird er sich auch weniger positiv fühlen.

Wenn es dir also einmal schlecht geht: Stelle dich aufrecht hin, Brust raus, Bauch rein, hebe deine Arme über den Kopf zum V, atme tief ein und aus und nun lächle für wenige Sekunden. Du wirst direkt merken, wie es dir besser geht.

Darüber hinaus wirst du nun auch von anderen als starke Person wahrgenommen.

Eine gute Körperhaltung fördert deine Gesundheit

Klar: Eine gute Körperhaltung und viel Bewegung können Rückenschmerzen lindern und ihnen vorbeugen. Aber nicht nur das: Auch kann eine aufrechte Körperhaltung dein Schmerzempfinden beeinflussen.

Koerperhaltung Yoga

Yoga kann helfen, deine Körperhaltung zu verbessern.

Ursachen für gute oder schlechte Körperhaltung

Als Ursachen für eine schlechte Körperhaltung werden zwei Punkte angebracht:

  • Falsche Gewohnheiten
  • Muskuläre Dysbalancen

Falsche Gewohnheiten

Falsche Gewohnheiten lassen nicht etwa auf muskuläre Probleme schließen, sondern hängen vielmehr mit dem Nervensystem zusammen, da dieses eben entsprechende Muskeln ansteuert. Demnach spielen deine Gedanken eine maßgebliche Rolle, da sie deine Bewegungen herbeiführen – je öfter man eine Bewegung nach ein und demselben Schema durchführt, desto mehr wird sie zur Gewohnheit. Dies spiegelt sich wiederum in deiner alltäglichen Körperhaltung wieder.

Muskuläre Dysbalancen

Kurz erklärt beschreiben muskuläre Dysbalancen das Ungleichgewicht der muskulären Spannungen – während einige Körperpartien überstreckt sind, sind deren Gegenspieler oft verkürzt. Sehr gut lässt sich dies am Beispiel eines Büroarbeiters festmachen:

Während die Muskulatur am oberen Rücken überstreckt ist, sind ihre Gegenspieler – die Muskeln im Brustbereich – verkürzt. Das wiederum führt zu einem für viele am PC arbeitenden Menschen typischen Rundrücken mit hängenden Schultern und vor allem Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich.

Was genau muskuläre Dysbalancen sind, haben wir die hier noch einmal erklärt: Zurück ins Gleichgewicht – was tun gegen muskuläre Dysbalancen?


5 Tipps, um deine Körperhaltung zu verbessern

1. Bewege dich regelmäßig

Muskeln bilden sich zurück, wenn wir sie nicht bewegen. Um deine Haltungsmuskeln also langfristig zu erhalten, solltest du dich regelmäßig bewegen. Hier geht es auch gar nicht darum, konkret an deiner Muskulatur zu arbeiten oder muskulären Dysbalancen mit gezieltem Krafttraining entgegenzuwirken, sondern dir lediglich einen Sport zu suchen, der dir so viel Spaß bereitet, dass du ihn regelmäßig ausführst.

Koerperhaltung Ballet

Ballettänzer/innen haben eine hervorragende Körperhaltung.

2. Trainiere dein Gleichgewicht

Gleichgewichtsübungen verleihen dir nicht nur ein besseres Körpergefühl, sie verbessern auch deine Körperbeherrschung und fördern eine aufrechte, gute Körperhaltung. Wusstest du, dass zum Beispiel Muskelwunder Arnold Schwarzenegger während seiner Zeit als Bodybuilder Ballettunterricht genommen hat? Das tat er aus gutem Grund: Um seine Körperhaltung zu verbessern und sein Auftreten auf der Bühne zu perfektionieren.

Für uns “Normalos” muss es natürlich nicht gleich Ballett sein. Versuche es doch beispielsweise mit den folgenden, gleichgewichtsfördernden Übungen:

Koerperhaltung Gymnastikball

Durch das Sitzen auf dem Gymnastikball kannst du dein Gleichgewicht schulen.

3. Optimiere deinen Arbeitsplatz

Eigentlich ist es so einfach, seinen Arbeitsplatz ergonomisch zu gestalten und doch leiden sehr viele Menschen, die im Alltag viel sitzen, am PC arbeiten oder telefonieren häufig an Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen.

Achte an deinem Arbeitsplatz auf Folgendes:

  • Die oberste Bildschirmzeile liegt waagerecht auf Augenhöhe.
  • Tastatur und Maus befinden sich in einer Ebene mit den Ellenbogen und den Handflächen.
  • Sitze in Fensternähe.
  • Sorge für Unterbrechungen durch Aufstehen, Strecken, kurzes Laufen.
  • Sitze aufrecht, Ober- und Unterarme sowie Ober- und Unterschenkel ergeben einen 90-Grad-Winkel, deine Füße berühren den Boden.

4. Beobachte und fühle

Ein weiterer, besonders wichtiger Punkt, um deine Körperhaltung zu verbessern, ist, dass du lernst, dich selbst zu beobachten und wahrzunehmen, wie dein Körper funktioniert. Belese dich also in Büchern und hole dir Rat von Experten, von Fitness- und Yogatrainern oder Physiotherapeuten.

5. Nutze Hilfsmittel

Um sich schlechte Haltungsgewohnheiten abzutrainieren, gibt es wunderbare Hilfsmittel.

Viele Bauchschläfer klagen beispielsweise über Rückenschmerzen. Ihnen kann ein Seitenschläferkissen helfen, eine bessere Haltung im Schlaf einzunehmen. Für alle, die gern im Bürostuhl einsacken, sind beispielsweise Triggerbälle ideal. Diese kannst du ganz einfach auf Höhe der Schulterblätter zwischen Bürostuhl und Rücken klemmen, du sitzt dadurch automatisch aufrechter. Ebenso gibt es Rückenstützen oder funktionelle Kleidung, die deinen Rücken korrigieren, die Schultern nach hinten ziehen und so für eine gute Körperhaltung sorgen.

Koerperhaltung Buero

Wer zu einem Gierhals neigt, sollte auf Klebeband vertrauen.

Und selbst Klebeband kann dir helfen, ungesunde Haltungsgewohnheiten zu umgehen. Wenn du beispielsweise zu einem Gierhals neigst, dein Kopf also schnell nach Vorne rutscht, dann kann Tape helfen. Kippe deinen Kopf leicht nach hinten und klebe das Tape zwischen Haaransatz und Schulterblätter. Sobald du deinen Kopf nun nach Vorne neigst, zieht es. Diese Technik kannst du bei vielen Haltungsgewohnheiten anwenden. Selbstverständlich soll das Tape nicht wehtun, es soll dich lediglich an die ungünstige Haltung erinnern, sodass du sie direkt korrigieren kannst.

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