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Was du beim Joggen im Winter beachten musst,

Joggen auch im Winter? Anfangen und weitermachen

Sind wir mal ehrlich: Schon an regnerischen Sommertagen vergeht uns die Lust auf eine Joggingrunde. Wenn dann im Winter erst noch Schnee und die klirrende Kälte dazu kommen, werden die Laufschuhe direkt für fünf Monate an den Nagel gehängt. Das sollten wir uns künftig besser überlegen, denn wer erst einmal mit dem Joggen im Winter angefangen hat, wird den Energie-Boost lieben.

Wieso bei Kälte joggen?

Erstens ist es ja so, dass Joggen im Sommer jeder kann und auch macht. Heißt also, die schönsten Strecken sind zu jeder Tageszeit – vor allem jedoch pünktlich zum Feierabend – überlaufen. Unglaublich nervig. Zweitens werden sich alle, die im Winter mit dem Lauftraining pausieren, im Frühling wundern, wieso sie auf einmal schon nach fünf Kilometern ihre Leistungsgrenze erreicht haben. Und drittens ist das Joggen im Winter ein unglaublicher Energie-Booster. Wer denkt, die Laufrunde in der sommerlichen Abendsonne wäre beflügelnd, der ist noch nie bei Minusgraden durch den Wald gelaufen.

Richtiges Lauftraining im Winter

Trotz aller Schwärmereien fürs Laufen in der Kälte, gibt es dennoch wichtige Punkte zu beachten. Denn so weitermachen wie bisher kannst du im Winter nicht. Gib zum Beispiel auf keinen Fall von Anfang an Vollgas, steigere dich langsam und laufe mit lockerem Tempo, schließlich braucht der Körper bei Kälte länger, um sich zu erwärmen. Vertraue dabei auf einen Schrittzähler, um dein Tempo entsprechend merklich und nachvollziehbar zu drosseln. Zusätzlich solltest du entsprechende Vorarbeit leisten, um deinen Körper auf Betriebstemperatur zu bringen. Erhöhe dein Warm-up von 10 auf 15 Minuten. Anders ist das mit dem Cool-down. Dieses reduzierst du und verlagerst es nach innen: Raus aus den feuchten Klamotten, ab unter die warme Dusche, rein in die trockenen Klamotten und dann geht es ans Dehnen.

Mund zu, Nase auf

Wichtig beim Joggen im Winter ist auch, dass du auf deine Atmung achtest, denn die kann bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt beeinträchtigt werden. Am besten versuchst du immer durch die Nase zu atmen, denn sie reinigt die Einatmungsluft, befeuchtet und wärmt sie. Dies funktioniert jedoch bei Temperaturen unter -10 Grad nicht mehr ganz so gut. Bei Temperaturen unter -10 Grad solltest du auf intensive Laufeinheiten verzichten und stattdessen auf einen Sonntagsspaziergang durch den Schnee ausweichen. Auch schön.

Jogging im Winter

Auch beim Joggen kommt es auf die Klamotte an.

Kleider machen Jogger

Eigentlich paradox, aber die meisten Läufer ziehen sich im Winter zu warm an und unterschätzen den Anstieg der Körpertemperatur, der schon nach wenigen Minuten einsetzt. Klar, die ersten Augenblicke vor der Tür sind unangenehm, doch das ändert sich rapide. Deswegen sind mehrere Schichten beim Joggen im Winter ideal. Als unterste Schichte trägst du Funktionsunterwäsche, die die Feuchtigkeit vom Körper wegtransportiert, darüber folgt eine wärmeisolierende Schicht aus beispielsweise einem langärmeligen Funktionsshirt und darüber kommt wiederum eine Funktionsjacke als Schutz vor Wind und Nässe.

Eigentlich kann doch nichts mehr schiefgehen und der nächste Marathon kommen, oder? Wir wünschen einen schönen Jogging-Winter.

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