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Kalorienzaehlen hilft nicht beim Abnehmen. ©vgajic – gettyimages

Hilft das Kalorienzählen beim Abnehmen?

Man nimmt bekanntlich ab, wenn man mehr Kalorien verbraucht, als man zu sich nimmt. Dann ist es ja eigentlich die logische Konsequenz, die Kalorien zu zählen, dich man zu sich nimmt. Warum dir diese beliebte Abnehm-Methode allerdings herzlich wenig bringt und wie du es besser machst, das erfährst du hier.

Ungenaue Kalorienangaben

Wichtig ist für dich zu wissen: Die meisten Kalorienangaben sind geschätzt – das betrifft die Kalorienaufnahme genauso wie den Kalorienverbrauch. Bedeutet also, dass du eine 500-kcal-Mahlzeit nicht automatisch in einem Spinningkurs verbrennst.

Jeder verbrennt Kalorien anders

Nur, weil du immer gemeinsam mit deinem Trainingspartner oder deiner Trainingspartnerin trainierst, bedeutet das nicht, dass ihr auch die gleichen Kalorien verbrennt. Das Alter, das Geschlecht, die Größe, das Gewicht, eventuelle Krankheiten, Muskelmasse, Fitness- und Stresslevel spielen eine große Rolle, wenn es um den Kalorienverbrauch geht. Natürlich gilt das auch für die aufgenommenen Kalorien! Auf Lebensmittelverpackungen wird fast immer von einem täglichen Energiebedarf von 2.000 Kilokalorien ausgegangen. Menschen, die aktiv Sport treiben, haben jedoch beispielsweise einen deutlich höheren Energiebedarf.

Kalorien unterscheiden sich

Energie aus einfachen Kohlenhydraten, wie zum Beispiel in Haushaltszucker oder Weißbrot enthalten, treiben den Blutzuckerspiegel in die Höhe, wodurch wiederum mehr Insulin produziert und schnelle Energie zur Verfügung gestellt wird. So viel kann der Körper jedoch so schnell gar nicht umsetzen, die Kalorien werden also als Fett gespeichert. Hochwertige Kalorien aus beispielsweise Nüssen und Vollkorn halten den Blutzuckerspiegel allerdings weitestgehend stabil, Muskeln und Organe können die bereitgestellte Energie besser verwerten. Es bringt also nichts die Kalorien zu zählen, wenn die einen direkt in den Fettzellen landen und die anderen von den Muskeln verarbeitet werden können.

Wir verschätzen uns

Ist der Teller größer, essen wir mehr. Essen unsere Mitmenschen viel, essen wir auch viel. Du müsstest also auf das Gramm genau messen und rechnen – bei jeder Mahlzeit und zu jeder Situation passend erneut.

Vollwertiges Essen anstatt Kalorienzaehlen.

Abnehmen kann so einfach sein: Es sind nicht die Kalorien, es sind die Nährwerte, die Lebensmittel gesund machen.

Kalorien sind keine Nährstoffe

Zwar könnten wir rechnerisch irgendwie die richtige Menge an Kalorien ermitteln, das heißt aber noch lange nicht, dass wir dem Körper auch die richtigen Nährstoffe zuführen und satt bleiben. Isst du beispielsweise eine Tiefkühlpizza, hast du bereits mehr als ein Drittel deines Tagesbedarfs an Kalorien gedeckt. Hunger hast du nach ein paar Stunden trotzdem wieder. Heißt also, du müsstest den restlichen Tag hungern und das hält kein Mensch auf Dauer durch.

Verzicht ist kurzweilig

Kalorienzählen bedeutet Verzicht. Wenn du deinen Kalorienbedarf gedeckt hast, musst du verzichten. Und Verzicht bringt uns nie ans Ziel – ganz im Gegenteil, Verzicht bedeutet Verlangen. Diesem Verlangen kann man nicht lange widerstehen.

Mein Fazit:

Mal wieder sind es die gesunden, „echten“ Lebensmittel, die das Abnehm-Rätsel lösen. Die Qualität des Essens ist weitaus entscheidender, als die zugeführten Kalorien.Wenn du also vollwertige und möglichst naturbelassene Lebensmittel zu dir nimmst, reguliert sich dein Gewicht und dein Hungergefühl von ganz allein, weil du deinem Körper die nötigen Nährstoffe zuführst und lange satt bleibst.

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