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Heimtrainer ©Images Copyright Arden Shibley – gettyimages

Crosstrainer, Laufband, EMS: Welcher Heimtrainer ist der richtige für mich?

Heimtrainer gibt es einige. Es gibt Laufbänder, Crosstrainer, Rudergeräte, Ergometer und jüngst auch EMS-Trainer für den Gebrauch Zuhause. Sie alle verbindet der Vorteil, bei Wind und Wetter jederzeit trainieren zu können, aber welcher Heimtrainer eignet sich für wen?

Wenn es draußen dunkel, kalt und nass ist, fällt es den meisten von uns noch schwerer als sonst schon, sich vor die Tür zu quälen, den Weg ins Fitnessstudio zu finden oder gar draußen zu trainieren. Obwohl es tatsächlich kein besseres Training als das an der frischen Luft gibt, sind Heimtrainer durchaus eine gute Alternative, bei Wind und Wetter oder wenig verfügbarer Zeit in den eigenen vier Wänden zu trainieren. Diesen Vorteil haben alle Heimtrainer – egal, ob Ergometer, Laufband, Crosstrainer, Rudergerät oder EMS-Trainer – gemeinsam, ansonsten unterscheiden sie sich jedoch grundsätzlich.

Aber nicht nur die Geräte unterscheiden sich, sondern auch ihre Nutzer. Je nachdem, was du als dein Trainingsziel erklärt hast, empfehlen sich andere Geräte zum heimischen Training.

Der Fahrradergometer: Gut für die Gelenke

Das klassische Fahrradergometer simuliert das Fahren auf dem Fahrrad im aufrechten Sitz. Neben dem klassischen Fahrradergometer gibt es in vielen Fitnessstudios auch Ergometer, auf denen in liegender Position in die Pedale getreten wird (Recumbent Bike). Bei diesen werden die Beine wie beim Christopeit RS 2 Sitz-Ergometer nicht komplett durchgedrückt.

Neben dem Ausdauertraining, welches mindestens 30 Minuten betragen sollte, ist auch das Intervalltraining auf dem Fahrradergometer sehr effektiv. Hier sollten sich Ruhe- und Belastungsphasen abwechseln. Viele Ergometer wie der EXM 4 Ergometer von Christopeit verfügen auch über voreingestellte Programme, die ein abwechslungsreiches Training ermöglichen.

Fahrradergometer

Das Training auf dem Ergometer ist besonders schonend für die Gelenke.

Vorteile des Ergometers

Da es sich beim Radfahren nicht um eine Stoßbewegung handelt und der Sattel das Körpergewicht hält, ist das Training auf dem Ergometer besonders schonend für die Gelenke.

Nachteile des Ergometers

Beim Training auf dem Ergometer trainierst du die Ausdauer, deine Beine und den Po, der Oberkörper hat jedoch Pause und wird so gut wie gar nicht beansprucht.

Das Laufband: Dynamisches Ganzkörpertraining für Geübte

Neben Fahrradergometern finden sich auch in jedem Fitnessstudio Laufbänder, auf deren rotierenden Bändern gejoggt werden kann. Geschwindigkeit und Neigung können individuell eingestellt und somit das Training abwechslungsreich gestaltet werden. Laufbänder sind vor allem für ambitionierte Läufer, die nicht im kalten Nass laufen möchten, eine sehr gute Trainingsalternative. Hardcore-Läufer vertrauen jedoch eher auf Thermo-Laufbekleidung als auf ein Laufband. Beim gekonnten Training auf dem Laufband ist die Technik besonders wichtig. Wer dynamisch läuft, der absolviert ein Ganzkörpertraining und schont durch den federnden Laufstil die Gelenke.

Vorteile des Laufbands

Bereits nach wenigen Minuten auf dem Laufband steigt die Herzfrequenz enorm, Intervalle können hier effektiv absolviert werden – auch dank voreingestellten Programmen wie bei den Laufbändern von Christopeit. Aber auch Walken und Joggen bei geringerer Intensität und über längere Zeit können super auf dem Laufband simuliert werden. Gegenüber des harten Asphalts der Straße, dämpft das Laufband die Stauchungen relativ gut ab.

Nachteile des Laufbands

Trotz guter Dämpfung, ist die Gelenkbelastung beim Training auf dem Laufband höher als beispielsweise beim Training auf dem Fahrradergometer. Außerdem ist das Laufen auf dem Laufband kein gleichwertiges Äquivalent zum Laufen im Freien, da sich die Lauftechnik beim wenig Koordinations-orientiertem Training auf dem Laufband nicht optimiert. Weniger geübte Läufer, die nicht sonderlich dynamisch laufen, beanspruchen ihren Oberkörper beim Training auf dem Laufband nicht nennenswert stark.

Crosstrainer

Crosstrainer sind das beliebteste Cardiogerät im Fitnessstudio.

Crosstrainer: Der Liebling unter den Heimtrainern

Der Crosstrainer gehört nicht nur im Fitnessstudio zu den beliebtesten Cardio-Geräten schlechthin. Und das nicht ohne Grund, denn das Training auf dem Crosstrainer ist nicht nur gelenkschonender als auf dem Laufband, es trainiert auch mehr Muskelgruppen als das Training auf dem Ergometer, fördert die Ausdauer, Koordination und Grundfitness. Es ist also ein Ganzkörpertraining, wie es im Buche steht. Außerdem sind beispielsweise die Crosstrainer von Christopeit im Vergleich zu anderen Heimtrainern je nach Modell sehr erschwinglich.

Wichtig ist beim Training auf dem Crosstrainer, dass du die Schultern stets nach unter und nicht nach oben ziehst, ansonsten kann es zu Verspannungen im Nacken kommen. Außerdem solltest du darauf achten, deinen Oberkörper nicht zu stark zu rotieren, um Irritationen der Brustwirbelsäule zu vermeiden.

Vorteile des Crosstrainers

Beim Training auf dem Crosstrainer trainierst du alle großen Muskelgruppen. Außerdem wird die Koordination geschult und die Gelenke geschont. Die Fettverbrennung läuft beim Ganzkörpertraining auf dem Crosstrainer auf Hochtouren.

Nachteile des Crosstrainers

Nachteile gibt es beim Training auf dem Crosstrainer nicht wirklich. Du solltest beim Kauf eines solchen Heimtrainers jedoch auf die für dich passende Schwungmasse, die Schritthöhe und -länge sowie Widerstandsstufen und Programme achten.

Rudergerät: Das Lieblingsgerät der Crossfitter

Lange Zeit wurden Rudergeräte unterschätzt. Als sich dann jedoch das Crossfit mehr und mehr etablierte, war auch die Zeit der Rudergeräte gekommen. Beim “Rowing” werden 80 Prozent der Muskulatur beansprucht, es handelt sich also um ein Ganzkörpertraining. Da keine Stauchungen stattfinden, kommt das Rudern auch den Gelenken und Sehnen zugute. Je nach Widerstand, kannst du beim Rudern zudem ordentlich Kraft aufbauen.

CHRISTOPEIT Como Rudergerät

Vorteile des Rudergeräts

Effektives Ganzkörpertraining, das die allgemeine Kraft, Fitness und Ausdauer verbessert. Bei keinem anderen Cardiogerät wird der Oberkörper so stark mit beansprucht. Dies führt zur Stärkung der Rückenmuskulatur, wodurch Schmerzen vorgebeugt werden kann.

Nachteile des Rudergeräts

Die koordinativen Ansprüche sind beim Training auf dem Crosstrainer sehr hoch, weswegen sich Ungeübte in jedem Fall ordentlich ins Training einweisen lassen und über die richtige Technik informiert werden sollten. Besonders wichtig ist hier vor allem die stabile Rückenhaltung.

Rudern im Fitnessstudio

Beim Rudern auf dem Rudergerät ist die richtige Technik extrem wichtig.

EMS-Trainer: Elektrische Muskelstimulation für Zuhause

EMS steht für elektrische Muskelstimulation und hat sich in den letzten Jahren als beliebte und zeitsparende Trainingsalternative etabliert. Leichte Impulse üben Reize auf die Muskeln aus, die dadurch kontrahieren, wodurch jedes Bodyweight-Training um einiges intensiver gestaltet wird. Die Muskeln werden leistungsfähiger. Um richtig mit einem EMS-Trainer wie beispielsweise von Beurer zu trainieren, sollte jedoch nicht nur das Trainingsgerät, sondern auch der Nutzer selbst aktiv werden. Ein dynamisches Training ist hier weitaus sinnvoller für die körperliche Fitness als statische Übungen, denn allein durch die Muskelstimulation wird niemand fit.

Wie sich Bauchmuskelgürtel in der Praxis schlagen, siehst du in unserem Produkttest: Bauchmuskeln ohne Anstrengung mit dem Bauchmuskelgürtel Beurer 663.00 EM 35

Vorteile des EMS-Trainings

Die elektrische Muskelstimulation ermöglicht besonders kurze und doch effektive Trainingseinheiten von 20 Minuten und steigert die Leistungsfähigkeit der Muskeln. Als Ergänzung zum konventionellen Training sind EMS-Trainer für geübte Sportler durchaus zu empfehlen.

Nachteile des EMS-Trainings

EMS-Trainer verleiten dazu, nicht mehr selbst aktiv sein zu wollen. Ohne Aktivität bringt jedoch auch ein EMS-Trainer sehr wenig. Außerdem trainiert die Muskelstimulation nicht die Koordination und kann das klassische Training deswegen nicht ersetzen. Bevor man eigenständig mit einem EMS-Trainer trainiert, sollte man sich ausführlich einweisen lassen, denn nur bei der richtigen Anwendung sind die Impulse ungefährlich und effektiv.

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