category-food category-health checkmarkchefs-hat-ochefs-hatlive-show logo-icon menu-searchnewsletterpowered-by
Functional Training mit Schlingentrainer ©microgen – gettyimages

Functional Training: Warum ist Funktionelles Training so effektiv?

Jeder spricht vom Functional Training und seiner besonderen Bedeutung für leistungsorientierte Sportler. Doch was macht das Funktionelle Training eigentlich besonders, was sind typische Übungen und was bedeutet Funktionalität im Training überhaupt?

Vom sogenannten Functional Training – Funktionelles Training, also – hast du mit Sicherheit schon einmal etwas gehört. Diese Trainingsmethode ist seit einigen Jahren in Fitnesskreisen in aller Munde. Doch was macht das Training eigentlich aus? Wieso ist Functional Training so besonders und effektiv und warum kommen die Muskeln und die Definition bei besagtem Workout von ganz alleine?

Was ist Funktionelles Training?

Funktionell lässt sich mit “zweckmäßig” übersetzen. Da die Funktionalität des Trainings vom Trainingsstand, dem Leistungsziel und der Trainingsphilosphie abhängig ist, lässt sich dieser Begriff jedoch relativ frei interpretieren. Grundsätzlich gilt, dass sich Funktionelles Training sehr sportartenspezifisch gestalten lässt und deswegen vor allem bei Leistungssportlern schon seit langem Teil des Trainingsplans ist.

Ins Zentrum des Workouts wird beim Functional Training nicht nur eine Muskelgruppe oder Übung gesetzt, sondern qualitativ hochwertige Bewegungsabläufe und Basismuster, die im Alltag und hinsichtlich der Leistungssteigerung und Verletzungsvorsorge im Sport von großer Bedeutung sind. Folglich sind Laufen, Springen, Hüpften, Ziehen, Drücken und Dehnen Kernelemente, die sich klassischerweise im Functional Training wiederfinden.

Functional Training Medizinbälle

Klassische Grundübungen wie Squats werden im Functional Training in Bewegungsabläufe integriert durchgeführt.

Was bringt Funktionelles Training?

Der große Unterschied vom Functional Training zu anderen Trainingsmethoden ist, dass der Athlet hierbei für die Stabilisierung seines Körpers, der Sehnen, Gelenke und Muskeln selbst verantwortlich ist. Es gibt keine Maschine, die die Bewegungen vorgibt, der Sportler ist auf sich allein gestellt. Dadurch werden Muskeln beansprucht, die im klassischen Training zu kurz kommen. Muskeln und Definition kommen dann von ganz alleine.

Eine wichtige Rolle spielt beim Functional Training der Rumpf, denn er ist der Hauptstabilisator des Menschen. Im Speziellen sind es aber auch die tiefe Bauchmuskulatur, die Hüftrotatoren, Hüftabduktoren und die Schulterblattstabilisatoren, die wichtig für einen standhaften Körper sind.

Functional Training mit TRX

Schlingentrainer – auch Suspensionstrainer – sind im Functional Training als Trainingstool sehr beliebt.

Funktionelles Training: Workout

Funktionelles Training beginnt, wie jedes gute Workout, mit einem Warm-up von etwa 15 Minuten, in dem die Gelenke und Sehnen auf die anstehenden Bewegungsabläufe vorbereitet werden. Danach geht es an das eigentliche Training, in dem die Übungen oftmals als Zirkel (Intervalltraining), manchmal auch in Sätzen, durchgeführt werden. Dieses dauert etwa 30 Minuten. Abgeschlossen wird das Workout mit einem Cool-down von etwa 10 Minuten.

Functional Training Ropes

Das Training mit dicken Tauen (Ropes) hat es wirklich in sich, ein stabiler Rumpf ist dafür ein Muss.

Funktionelles Training: Übungen

Grundsätzlich sind es die klassischen Übungen aus dem Bodyweight Training, die das Functional Training bestimmen. Kurze Sprints, Kniebeuge, Ausfallschritte, Liegestütze, Klimmzüge und Planks sind demnach Übungen, die oft Teil eines Functional Trainings sind und in abgewandelten Formen durchgeführt werden.

Um abwechslungsreiche Bewegungsabläufe zu erzeugen, werden im Functional Training oft Trainingstools eingesetzt. Besonders beliebt sind hier: Kettlebells, Ropes (Taue), Schlingentrainer, Medizinbälle, Kurzhanteln, Widerstandsbänder und Koordinationsleitern.

Personaltrainer und Bootcamp Coach Kristaps Vaicis zeigt und erklärt dir, wie anstrengend Functional Training in Form eines Bootcamps sein kann: Fitness Bootcamps: Trainieren wie die US-Army

Mein Fazit:

Im Gegensatz zum klassischen Muskelaufbautraining, basiert das Functional Training auf freien Übungen, die deinen gesamten Körper stabilisieren und stärken. Dadurch verbesserst du nicht nur deine alltägliche Fitness und legst den Grundstein für Leistungssteigerungen in anderen Sportarten, du lernst deinen Körper auch besser kennen und beherrschen.

Zu deinen Lieblingsbeiträgen hinzufügen.

Wie interessant findest Du das?

Newsletter abonnieren

Keine Live Show mehr verpassen!

  • Keine Live-Kochshow verpassen
  • Exklusive Tipps bekommen
  • Leckere Rezepte entdecken
  • Teil der KOCH-MIT Familie werden

Vielen Dank!

Nur noch 1 Klick bis zum Newsletter. Wir haben eine E-Mail an: # geschickt.
Jetzt E-Mail abrufen & Bestätigungslink klicken.

Auch interessant