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Emotionaler Hunger: Hast du Hunger oder Frust?

Emotionaler Hunger: Hast du Hunger oder Frust?

In der heutigen Zeit wird nicht mehr nur gegessen, wenn man Hunger hat – nein! Heute essen wir auch immer häufiger, wenn uns langweilig ist, wir wütend, gefrustet oder gestresst sind. Wir verraten dir, was emotionaler Hunger ist, wie du ihn erkennst und ihn in den Griff bekommst.

Was ist emotionaler Hunger?

Warum essen wir eigentlich? Gar klar: Weil der Körper Energie benötigt. Das ist plausibel und würde wohl auch jeder so unterschreiben. In Wirklichkeit essen wir aber gar nicht nur der Energielieferung wegen, sondern weil wir uns besser fühlen wollen. Essen wird immer häufiger als Kompensation für schlechte Empfindungen genutzt, die sich eigentlich gar nicht durch Lebensmittel ändern lassen. Die logische Folge davon: Wir werden immer dicker.

Wie äußert sich emotionaler Hunger?

Emotionaler Hunger ist impulsiv und lässt sich nicht bewusst beeinflussen. Du stehst also beispielsweise nachts auf und marschierst geradewegs aufs Süßigkeitenregal zu oder lässt dich nach der Arbeit mit Erdnüssen auf der Couch nieder. Diese Verhaltensweisen sind nicht dem körperlichen Energiebedarf geschuldet, sie sind zur Gewohnheit geworden, du führst sie beinahe unbewusst durch.

Emotionaler Hunger im Bett

Oft essen wir aus Langeweilie oder Frust, nicht etwa, weil wir Energie benötigen.

Was ist der Unterschied zwischen physischem Hunger und emotionalem Hunger?

Wie bereits erwähnt, taucht emotionaler Hunger plötzlich auf, während sich physischer Hunger entwickelt. Jedoch ist dies nicht der einzige, offensichtliche Unterschied zwischen emotionalem und dem physischem Hunger. Letzterer lässt sich nämlich zum Beispiel nicht nur relativ lange aushalten und mit beinahe allen Lebensmitteln stillen. Emotionaler Hunger muss jedoch sofort gestillt werden und zwar nicht mit irgendeinem Lebensmittel, sondern mit einem ganz bestimmten. Darüber hinaus bist du beim physischen Hunger nach der Nahrungsmittelaufnahme satt, beim emotionalen Hunger empfindest du kein wirkliches Sättigungsgefühl.

Wie umgehst du emotionalen Hunger?

Versuche dir erstmal einmal, das Problem bewusst zu machen. Das Problem bzw. zugleich die Lösung ist: Emotionalen Hunger kannst du nicht mit Nahrung stillen – egal, um welche Nahrungsmittel es sich auch handeln mag. Beobachte dein Essverhalten für ein paar Tage oder gar Wochen und versuche dir die Situationen bewusst zu machen, in denen du versuchst, schlechte Laune mit Essen auszugleichen.

Ein Bad entspannt

Suche dir Alternativen zum Essen, entspann beispielsweise in der Badewanne.

Wenn du nach der Arbeit total gestresst bist und dir auf der Couch Chips gönnst oder dich deine beste Freundin hat sitzen lassen und du es dir mit Schokolade vor dem TV gemütlich machst, dann gilt es genau jetzt, das Bewusstsein einzuschalten. Suche dir Alternativen, um die schlechten Gefühle zu kompensieren: Schaue einen guten Film, geh spazieren, lasse dir ein heißes Bad ein. Schalte Entspannungsmusik ein und versuche dich nach einem gestressten Arbeitstag an Meditation, eine DVD für Einsteiger kann hier eine super Hilfestellung sein.

Mein Fazit:

Wichtig ist also, dass du zuerst einmal die Situationen erkennst, in denen du aus emotionalen Gründen isst. Dann suchst du nach anderen Alternativen als Essen, um das schlechte Gefühl in den betreffenden Situationen auszugleichen und schließlich machst du die Alternativen zur Gewohnheit.

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