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Detox-Saftkur von der Yuicery Saftmanufakrut ©Lisa Bartsch

Detox-Saftkur von Yuicery: Ein Selbsttest

Nachdem das Jahr nicht sonderlich stressfrei für mich startete, meine Haut schon seit geraumer Zeit Probleme macht und ich eigentlich jeden Tag um 20.00 Uhr im Bett liegen könnte, wurde es Zeit: Alles auf Null – eine Detox-Kur steht an. Ich habe mich bei meinem Selbstversuch für die Classic Saftkur von Yuicery entschieden.

Meine Kollegin Juliane und ich entschieden uns dafür, unserem Körper beim Entgiften unter die Arme zu greifen. Während Juliane ihre Säfte selbst presste, lies ich von der Yuicery Saftmanufaktur aus München für mich pressen. Wie meine fünftägige Saftkur verlief, habe ich in meinem Detox-Tagebuch für euch festgehalten.

Die Detox Vorbereitung

Bevor es überhaupt losging, telefonierte ich mit Oliver Neuzerling, einer der beiden Geschäftsführer der Yuicery. Er sagt mir, ich solle meinen Körper auf die Entgiftung vorbereiten und bereits drei Tage vor der Kur auf tierische Eiweiße, raffinierten Zucker, Alkohol, Nikotin und Koffein verzichten. Er sprach mir gut zu: „Halte durch, es lohnt sich. Wenn du es gar nicht aushältst, dann greife zu Karotten oder Gurke.“

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Das klang alles ganz logisch und trotzdem: An den Tagen vor der Saftkur traf ich mich mit Freunden zum Kaffeetrinken und Kuchenessen, ich trank Wein, aß Rührei und meinen heißgeliebten Magerquark. Super, Lisa – also doch von Null auf Einhundert: Ab sofort stehen lediglich fünf Obst- und Gemüsesäfte sowie eine Mandelmilch auf dem täglichen Ernährungsplan.

Tag 1: Vorfreude, schönste Freude

Am ersten Tag bin ich super motiviert. Ich schlafe eine halbe Stunde länger, da mein ausgiebiges Frühstück weg fällt. Die Lieferung der Yuicery wird gegen 9.30 Uhr im Büro eintreffen. Ich habe aber jetzt Hunger, also gibt es auf dem Weg zur Arbeit einen Saft aus dem Bio-Laden.

Angekommen im Büro, verzichte ich auf meinen gewohnten Kaffee und bereite mir einen Ingwertee zu (reichlich ungesüßter Tee und Wasser sind schließlich während der Saftkur erwünscht). Nur kurz nach Arbeitsbeginn macht mein Magen komische Geräusche … Hunger! Doch zum Glück ist die Lieferung der Yuicery nicht mehr fern.

Yuicery Saftkur kommt in einer silbernen Box geliefert.

Da funkelt sie mich an, meine erste Detox-Saftkur.

Yuicery Saftbox mit Kuehlung.

Bestens gekühlt trifft meine erste Lieferung an Säften bei mir ein.

Ein silbern funkelndes Paket mit Säften für die ersten drei Tage strahlt mich an. In schlichten, durchnummerierten Flaschen kommen die perfekt gekühlten Säfte im Büro an und ich kann es kaum erwarten, Saft 2 (immerhin ist das Frühstück ja schon vorbei) in die Hände zu kriegen. „Citrus“ ist ein Mix aus Orange, Gurke, Limette und Minze und unfassbar lecker. „Wenn das so weitergeht, werden die fünf Tage ja absolut kein Problem“, denke ich. Der erste Eindruck sollte sich bestätigen. Auch der gelbe, der rote und der orangene Saft versüßen mir den Tag und sind ein Genuss für meine Geschmacksnerven. Da ich mich normalerweise auf Kriegsfuß mit Gemüsesäften befinde, hätte ich mit so viel Yammi bei Säften aus Rote Beete, Grünkohl und Karotte gar nicht gerechnet.

Die Yuicery-Saefte sind durchnummeriert.

Idiotensicher: Die Säfte von Yuicery sind perfekt durchnummeriert.

Der Tag vergeht wie im Flug, keine Spur von Hunger, Kopfweh oder Müdigkeit. Da ich zu allem Überfluss gerade mitten im Umzug stecke, kommt nach der Arbeit auch keine Langweile auf. Am Ende des Tages wartet die Mandelmilch auf mich. Ich liebe Mandeln und sehne mich schon den ganzen Tag nach dem abendlichen Energieschub. Der erste Schluck beweist jedoch: Das ist der Saft meines Grauens. Dafür kann nicht einmal die Saftmanufaktur etwas, vielmehr ist es die mehlige Konsistenz und der Vanille-Geschmack, die in ihrem Zusammenspiel böse Kindheitserinnerungen in mir wecken. „Diesen Saft werde ich nicht runter kriegen, an keinem der fünf Tage“, das ist mir jetzt schon klar.

Tag 2 und 3: Ein Schrecken ohne Ende

Tag 2 beginnt super, sogar der Grüne Saft am Morgen, dem ich anfangs sehr skeptisch gegenüber stand, schmeckt hervorragend. Jedoch sollte ich bereits am zweiten Tag meines Selbstversuchs merken, dass Detox kein Erholungsurlaub ist. Meine Unzufriedenheit steigt stetig, ich fühle mich wahnsinnig aufgebläht, der Tag kommt mir unendlich vor und ich friere ununterbrochen. Die Arbeitsmoral sinkt gen Null, mein Blick wandert ständig zur Uhr. Am Abend bin ich eigentlich zu nichts mehr zu gebrauchen, ich gehe nach Hause, verzichte auf die Mandelmilch und liege um 21.00 Uhr im Bett.

Ein Gruener Saft der Yuicery Saftkur.

Einen mangelhaften Geschmack und ausbleibendes Sättigungsgefühl kann man den frisches Yuicery-Juices nicht vorwerfen.

Gleiches Prozedere am dritten Tag, mit einem markanten Unterschied: Heute will ich zum Sport. Normalerweise sportel ich an fünf Tagen in der Woche, somit sind die beiden vergangenen Ruhetage ziemlich untypisch für mich. Doch die Ernüchterung folgt sogleich: Während ich nach einem normalen Arbeitstag etwa zehn Kilometer laufe, ist an Tag 3 meiner Detox-Kur nach vier Kilometern Schluss. Ich bin genervt, habe Kopfschmerzen und würde alles für ein Käsebrot tun. Zumindest ist heute mit der zweiten Yuicery-Lieferung für die letzten beiden Tage alles nach Plan gelaufen, darauf ist Verlass.

Tag 4 und 5: Nur ein paar Mandeln

Auch Tag 4 ist eine Tortur für mich. Eigentlich las ich vermehrt, dass ab Tag 4 alles besser wird. Nicht so bei mir. Immer noch diese Unkonzentriertheit, die Lustlosigkeit und Unzufriedenheit. Die Säfte schmecken zwar nach wie vor, sie sättigen auch, aber befriedigen mich langsam so gar nicht mehr. Ich sündige: Mein Gott, können Mandeln lecker sein.

Immerhin wird heute mein neuer Fernseher geliefert. Nach der Arbeit fahre ich also zur Poststation und schleppe das Teil von dort gefühlte Kilometer zu meiner künftigen Wohnung. Ich fühle mich wie Popeye, dafür müssen die Mandeln verantwortlich sein. Versuchen wir es noch einmal mit Sport. Heute steht ein Zirkeltraining an. Während des Trainings knurrt mein Magen wie wild, ab und zu blitzen ein paar Sterne vor meinen Augen auf. Zumindest ist aber das unangenehme Blähbauch-Gefühl weg. Ab nach Hause, ab ins Bett.

An Tag 5 ändert sich wenig an meinem Zustand. Mein Bauch ist recht flach, ich aber dafür alles andere als zufrieden. Ich habe absolut keinen Hunger und trotzdem würde ich alles für ein Stück Brot, eine Scheibe Käse oder einen Kaffee tun und kann das Ende meiner Saftkur kaum erwarten.

Saftkur von Yuicery mit taeglich sehcs verschiedenen Saeften.

Bunt und schlicht kommen sie daher, die Säfte der Yuicery Saftmanufaktur.

Detox Pro und Contra

Pro

  • Die Säfte sind der Wahnsinn – so lecker, so unkompliziert. Während meine Kollegin täglich Unmassen an Obst und Gemüse kauft und ständig neue Säfte in der Büroküche zubereitet, öffne ich den Kühlschrank und bediene mich an meinem frischen Saft-Repertoire. Kein Einkaufen, kein Pressen, gar nichts.
  • Zweimal wurde mir eine Kiste mit frisch und kalt gepressten Säften direkt ins Büro gesendet. Und die Säfte sind wirklich frisch, kein Vergleich zu diesen Gemüsesäften aus dem Supermarkt, die Angst und Grauen vor staubigem Geschmack bei mir verursachen.
  • Die Säfte sind abwechslungsreich, sechs verschiedene Geschmäcker pro Tag.
  • Wider Erwarten ist der Hunger mit der Yuicery-Saftkur überhaupt kein Problem. Die Säfte sind so sättigend, dass ich an manchen Tagen nicht einmal alle sechs getrunken habe – sicher auch nicht zu empfehlen.
Naehrwerte der Yuicery-Saefte.

Vollgepackt mit Vitaminen sind die fertig gepressten Juices der Saftkur.

Contra

  • Obwohl die Säfte zwar an sich abwechslungsreich im Geschmack sind, werde ich dann schon ein wenig neidisch, als meine Kollegin sich einen Saft mit Äpfeln macht, weil sie gerade „Lust darauf hat“. Diese Flexibilität ist mir mit meinen Säften nicht gegönnt.
  • Die Säfte von Yuicery sind frisch, kaltgepresst und nicht pasteurisiert. Das Obst und Gemüse bezieht die Saftmanufaktur täglich frisch und „möglichst regional“. Demnach kann man sich nicht sicher sein, dass die Zutaten beispielsweise auch zu 100 Prozent Bio sind.
  • Aufgrund der Kundenfreundlichkeit, Haltbarkeit und des Transports, werden die Säfte in Plastikflaschen geliefert. Hier lässt sich die Umweltfreundlichkeit also in Frage stellen.

Mein Fazit:

  • Wer sich einer Detox-Kur unterziehen und dabei möglichst wenig Aufwand bei hoher Qualität haben möchte, dem seien die frisch gepressten Säfte von Yuicery wärmsten empfohlen. Du bekommst sie fertig zum Verzehr oder zur Lagerung im Kühlschrank direkt zu dir nach Hause, ins Büro oder wo auch immer hin geliefert.
  • Der Verzicht auf feste Nahrung hat sich für mich persönlich als Qual herausgestellt. Ich entschied mich bewusst, während des Arbeitsalltags zu entgiften, da mir so Langeweile – die oft in Verbindung mit sinnlosen Snacks steht – erspart bleibt. Pustekuchen! Die Konzentration und Arbeitsmoral waren dahin und das über den gesamten Zeitraum der Saftkur.
  • Dennoch hatte die Saftkur etwas Gutes: Ich weiß, dass ich weitaus bewusster essen kann und sollte. Etwas Süßes zum Nachtisch braucht es gar nicht und nur, weil mir langweilig ist, habe ich nicht gleich Hunger. Nun habe ich es mir zum Ziel gesetzt, einen Detox-Tag pro Woche einzuführen. So tue ich meinem Körper sicher etwas Gutes, ohne dabei an sportlicher Leistungsfähigkeit und Laune abzubauen und alleine dieses Bewusstsein ist doch schon ein nicht unter den Tisch zu kehrender Effekt, oder?

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