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Kettlebells werden beim Crossfit gern genutzt. ©ilbusca – gettyimages

Crossfit, das Workout für richtig harte Männer – und Frauen

Kleine Gruppen, professionelle Anleitung, ständige Trainingsvariationen, hoch intensive Workouts – Crossfit ist in aller Munde und immer noch konnte keine andere Trainingsmethode dem Drill den Rang als härteste Sportart der Welt ablaufen. Kurze, harte Trainings, keine Hilfsmittel, keine Maschinen – nur Schweiß und Erschöpfung.

Die Geburtsstunde des Crossfit

Das Grundprinzip des Crossfit entwickelte der US-Amerikaner Greg Glassman in den 80er-Jahren. Er stellte ein Repertoire aus 60 funktionellen Übungen aus dem Gewichtheben, der Leichtathletik und dem Turnen zusammen und kombinierte diese abwechselnd miteinander, um nicht mehr auf vorgefertigte Workouts zurückgreifen zu müssen. Er machte damit das hoch intensive Kombinationstraining vieler Leistungssportler für die breite Masse zugänglich.

Wie funktioniert Crossfit?

Crossfit wird in Kleingruppen oder Personal Coaching durchgeführt. Jede Crossfit-Einheit besteht aus einem Warm-up, einem Technikteil und dem WOD (Workout of the Day). Das WOD ist der Kern eines jeden Trainings und eine ständig wechselnde Herausforderung. Keiner der Kursteilnehmer kennt das Workout fo the Day, bis der Trainer es verkündet. Das Workout of the Day besteht meist aus zwei bis vier Übungen, die in mehreren Runden durchgeführt werden. Ziel ist es, entweder eine bestimmte Anzahl an Runden auf Zeit oder aber so viele Runde wie möglich in einer bestimmten Zeitspanne durchzuführen.

Die Übungen

Crossfit hat nicht nur den Muskelaufbau zum Ziel, sondern legt auch großen Wert auf Koordination, Geschwindigkeit, Schnellkraft, Maximalkraft, Kraftausdauer und Flexibilität – das garantierte Sixpack ist „nur“ ein netter Nebeneffekt.

Zu den Standard-WODs, die Crossfit bekannt gemacht haben, gehören vor allem intensive Einheiten, die Frauennamen tragen. Der Crossfit-Begründer Glassman erklärt das wie folgt: Alles, was dich auf dem Boden liegend, zum Himmel schauend und „Was ist nur gerade mit mir geschehen“-fragend zurücklässt, hat einen weiblichen Namen verdient.

Bei „Fran“ wird beispielsweise abwechselnd eine Gewichthebe-Übung mit der Langhantel und Klimmzüge gemacht – erst 21, dann 15 und dann 9 Wiederholungen. „Annie“ beschreibt den Wechsel von Doppel-Seilsprüngen und Crunches – angefangen bei 50 Wiederholungen, dann 40, dann 30 und 20, bis die Crossfitter bei den letzten 10 Wiederholungen kaum noch stehen können. Auch gibt es noch intensivere Hero-WODs, die nach im Krieg gefallenen amerikanischen Soldaten benannt wurden. „Blake“ fordert zum Beispiel Walking Lunges, Box Jumps, Wall Balls und Hand Stand Push-ups – ganz schön heftig, oder?

Beim Crossfit zaehlt die Gruppendynamik.

Die Gruppe zählt beim Crossfit, sie zieht dich mit und hilft dir beim Durchhalten.

Der Teamgeist zählt

Beim Crossfit ist die Gruppe die größte Stütze, die dir hilft, das extrem harte Workout durch zu ziehen, auch die letzte Runde zu schaffen oder bis zur letzten Sekunde zu powern. Viele Übungen werden zudem paarweise durchgeführt. Während der eine trainiert, zählt der andere die Wiederholungen laut, er motiviert und achtet darauf, dass sein Partner die Übungen sauber ausführt – und hilft so, wenn der Trainer seine Augen gerade bei einem anderen Athleten hat.

Mein Fazit:

Ehrlich gesagt, lässt sich in wenig Worten nur sehr schwer zusammenfassen, was Crossfit bedeutet. Es sind Höllenqualen, die man nicht beschreiben kann, sondern erlebt haben muss – erst dann weiß man, wie gut sie sich anfühlen. Probiert es einfach mal aus, die Crossfitter werden euch mitreißen, versprochen. Und keine Panik: Auch Anfänger können jederzeit einsteigen und auf ihrem eigenen Level trainieren.

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